LAUROCERASUS.
By Timothy F. Allen — Enzyklopädie der reinen Materia Medica
Prunus Laurocerasus, L.
Natürliche Ordnung , Rosaceæ.
Gebräuchliche Namen , Kirschlorbeer; (Germ.) Kirschlorbeer.
Zubereitung , Tinktur aus den jungen Blättern (Prüfungen von Jorg mit Aqua laurocerasi, bereitet aus 1 Pfund frischen Blättern, 1 Unze Alkohol, 6 Pfund Wasser; hiervon wurden durch Destillation 3 Pfund erhalten; Symptome von H. und T. aus dem Aqua lauro., sowie auch aus dem frisch ausgepreßten Saft der Blätter).
Quellen. ( 1 bis 12, Jorgs Prüfungen ).
1 , Engler, nahm wiederholte Gaben von Aq. laurocer., 5 bis 25 Tropfen; 2 , Guntz, Gaben, 5 bis 25 Tropfen; 3 , Haase, 10 bis 40 Tropfen; 4 , Heisterbergk, 10 bis 112 Tropfen; 5 , Meurer, 5 bis 35 Tropfen; 6 , Kneschke, 5 bis 45 Tropfen; 7 , Kummer, 5 bis 30 Tropfen, Symptome erst nach 30 Tropfen; 8 , Strœfer, 5 bis 30 Tropfen; 9 , Peinitz, 3 bis 35 Tropfen; 10 , Seyffert, 4 bis 30 Tropfen; 11 , Siebenhaar, 3 bis 20 Tropfen; 12 , Jorg, 4 bis 14 Tropfen; ( 13 bis 38, aus Hartlaub und Trinks' Résumé der Mat. Med ., Bd. 1, S. 127); 13 , Hartlaub; 14 , Neuning; 15 , Trinks; 16 , Hartmann, Hufeland's Journ., 45, S. 115; 17 , Tournon, in Bull. des Sc. Méd., 1810; 18 , Lorry, de venen., in Hallers Hist. Stirp Helv., Nr. 1080; 19 , Raynor, Hufel. J., 46, 14; 20 , Harless, Rhein. Jahrb., 18, S. 187; 21 , Hecker, Arznm., 1, 309; , Thilenius, Med. Leg., 2, 191; , Richter, Arznm.; , Archiv d. Hom. Heilk., 4, Tl. 2; , Schwartz, Prakt. Beob. and Erf., 1827; , Wolf, in Horn's Archiv, 2, 36; , Lewis, Mat. Med.; , Madden, Phil. Trans., 1731; , Ann. de Chim., 1817; , Vater, Diss. de Lauro., 1737; , Hermbstædt, in Orfila's Tox.; , Desbois de Rochefort, Mat. Med.; , London Chron., 1781; , Rutty, Phil. Trans., 1739; , Foderé, Med. Leg., 4, S. 27; , Mortimer, Phil. Trans., 37, S. 173; , Wahle, Archiv f. Hom., 15, 2, 161, Symptome an sich selbst und an einer gesunden Frau aus der 30. Verd.; , Symptome von Siedel, aus letzterer; , Kaempfer, aus Thilenius, Wibmer; , Hayne, Hufel. J., 95, 1843, Wirkungen von 1 1/2 Unzen Aqua lauro. bei einem Mann.
GEMÜT
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Gemüt.
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Lebhaft, gut gelaunt, 14.
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Lebhafte, heitere Stimmung (nach drei Stunden), 14.
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Sehr gut gelaunt, glücklich (nach zwei Stunden), 14.
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Heiter, interessiert, um 2 Uhr nachm., 14.
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Er ist guter Laune; seine Arbeit erfreut ihn (nach einer Stunde), 14.
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Alles erscheint frisch und hell, und sie ist glücklich (nach zweiundeinhalb Stunden), 14.
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Traurig; zu allem unaufgelegt (nach einer Stunde), 14.
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Sehr tränenreiche und mutlose Stimmung; er möchte lieber sterben als leben, 37.
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Traurig, freudlos, niedergeschlagen (nach anderthalb Stunden), 15. [10.]
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*Äußerste Verzagtheit, 27.
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Angst im Kopf, mit innerer und äußerer Wärme der Stirn und unverändertem Puls, im Freien verschwindend (nach anderthalb Stunden), 15.
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Eine Art Beklemmung, die ihn ängstlich stimmt; er ist arbeitsunfähig; er muß das Zimmer verlassen und ins Freie gehen; die Niedergeschlagenheit verläßt ihn den ganzen Tag nicht, 13.
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Große Angst über Kleinigkeiten, abends im Bett; er kann nicht einschlafen, 13.
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Verstimmt, traurig, kurze Zeit lang (nach einer Stunde), 14.
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Verdrießlichkeit (nach 20 Tropfen), 5.
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Alles verdrießt ihn (nach einer Stunde), .
KOPF
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Benommenheit und Schwindel.
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Benommenheit des Kopfes, 37 ; (nach 7 Tropfen), 12 ; (bald nach 15 Tropfen), 6 ; (fünf Minuten nach 5 Tropfen), 9.
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Benommenheit, besonders in der Stirn (nach 20 Tropfen), 11. [30.]
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Benommenheit des Kopfes beim Nachdenken und Schreiben, 37.
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Benommenheit des Kopfes, die den ganzen Körper einbezieht, so daß mein Allgemeinbefinden niedergedrückt war und ich nicht mit meiner gewöhnlichen Kraft arbeiten konnte (nach 16 Tropfen), 12.
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Benommenheit des Kopfes, wie sie einem heftigen Katarrh vorausgeht (nach 14 Tropfen), 12.
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Benommenheit des Kopfes, die zu drückendem Schmerz in Stirn und Augenhöhlen wird (nach 35 Tropfen), 6.
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Der ganze Kopf fühlt sich benommen an (als ob das Gehirn in Nebel gehüllt wäre), 37.
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Benommenheit des ganzen Kopfes, die allmählich in echten dumpfen Kopfschmerz übergeht, besonders in der Schläfengegend und Stirn (eine halbe Stunde nach 12 Tropfen), 11.
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Schwindel, schlimmer im Freien (nach einer halben Stunde), 14.
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Schwindel nach dem Aufrichten aus gebückter Haltung (nach anderthalb Stunden), 14.
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Schwindel und Gedankenverlust bei jeder Bewegung, abends, 37. [40.]
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Schwindel und Benommenheit des Kopfes, 13.
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Schwindel und Dumpfheit des Kopfes beim Aufstehen vom Sitzen, lange anhaltend (nach einer Viertelstunde), .
AUGE
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Objektiv.
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Starrer Blick, 23.
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Die Gefäße an einer kleinen Stelle im inneren Winkel des linken Auges waren ohne Schmerz blutgefüllt injiziert, 37.
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Subjektiv.
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Die Augen sind trocken; er fühlt vermehrte Wärme darin, 37.
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Trockenheit und Brennen in den Augen, abends beim Licht, 14.
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Die Augen brennen, sind trübe und schwach (sechster Tag), 14. [180.]
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Brennen im linken äußeren Augenwinkel (nach drei Stunden), 14.
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Brennen und Stechen in beiden Augen, besonders im rechten, und besonders im inneren Winkel, an mehreren Abenden, 14.
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Vorübergehendes Brennen im rechten Auge, um 4 Uhr nachm., 14.
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Heftiges Brennen in den Augen, abends beim Licht (zweiter Abend), 14.
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Druck in den Augen, abends, 37.
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Gefühl, als würden die Augen herausgedrückt, jedoch schmerzlos (nach einer halben Stunde), 14.
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Ein Stich außen am linken Augenwinkel (nach einer Stunde), 14.
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Ständiges schabendes Gefühl im rechten inneren Augenwinkel (nach vier Stunden), 14.
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Beißen im rechten Auge wie von Salz, um 2 Uhr nachm., 14.
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Jucken im linken Auge, um 4 Uhr nachm., 14. [190.]
OHR
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Äußeres.
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Bohren in der rechten äußeren Concha (nach zwei Stunden), 14.
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Ziehen in den Muskeln hinter dem rechten Ohr, 38.
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Feine Stiche vor dem linken Ohr (nach einer halben Stunde), 14.
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Mittelohr.
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Brennender Schmerz im linken Ohr (nach anderthalb Stunden), 14. [220.]
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Ein Spannungsgefühl im rechten Ohr (nach einer halben Stunde), 38.
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Ohrenschmerz, links schlimmer (nach zwei Stunden), 37.
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Dumpf schmerzender Schmerz im linken Ohr (nach einer halben Stunde), 14.
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Ein drückendes Gefühl im rechten Ohr (bald), 38.
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Heftige Stiche, die aus dem linken Ohr herauskommen (nach zwei Stunden), 14.
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Feiner Stich im rechten Ohr (nach anderthalb Stunden), 14.
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Reißen, das aus dem linken Ohr und hinter ihm hervortritt (nach drei Viertelstunden), 14.
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Feines Reißen bis ins rechte Ohr, durch Bohren darin nicht gelindert (nach anderthalb Stunden), 14.
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Kriebeln im linken Ohr (nach anderthalb Stunden), 14.
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Kriebeln tief im linken Ohr, durch Bohren darin nicht gelindert (nach vier Stunden), 14. [230.]
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Kriebeln im rechten Ohr, wie beim Einschlafen, bald nach dem Mittagessen, 14.
NASE
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Objektiv.
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Wirkungsloser Niesreiz (nach drei Viertelstunden), 14.
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Niesen, 37 ; um 2 Uhr nachm., und zweimal um 4 Uhr nachm., 14.
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Niesen, mit Gähnen, häufig (nach einer halben Stunde), 14.
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Heftiges Niesen, gefolgt von fließendem Nasenschleim, um 5 Uhr morgens (zweiter Tag), 14.
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Die Schleimabsonderung in der Nase ist unterdrückt, ohne die geringste Katarrhempfindung, 37. [240.]
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Der Katarrh lockert sich (nach zwei Stunden), 14.
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Stockender Katarrh; beim Bücken bekommt er keine Luft durch die Nase, morgens (zweiter Tag), 14.
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Subjektiv.
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Verstopfung der Nase, als wolle Schnupfen kommen, um 5 Uhr nachm., 14.
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Verstopfung der Nase, sie konnte kaum Luft bekommen (nach drei Viertelstunden); bekommt keine Luft durch die Nase (nach anderthalb Stunden); die Verstopfung der Nase lockert sich (nach zwei Stunden), 14.
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Kältegefühl wie von Eis neben beiden Nasenflügeln, 37.
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Gefühl in der Nase, als würde Katarrh auftreten (nach anderthalb Stunden), 14.
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Gefühl über der Nase wie bei Katarrh (dritte Stunde), 14.
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Völlegefühl in der Nase (nach zweieinhalb Stunden), 14.
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Krampfartiger Schmerz im rechten Nasenbein (nach einer Viertelstunde), 37.
GESICHT
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Schläfriger Ausdruck (nach drei Stunden), 14.
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Blasser Ausdruck (nach sieben Tagen), 14.
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Gesicht gelb, erdfarben, 37.
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Gesicht stockgelb, 37.
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Die Leberflecken darin scheinen deutlicher denn je zu werden (nach einer Stunde und einer Viertelstunde), 14.
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Aufgedunsenes Gesicht, 25.
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Die Gesichtszüge werden krampfhaft verzerrt, (bald), 26.
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Wangen.
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Innerliches Brennen in der rechten Wange (nach anderthalb Stunden), 14. [270.]
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Spannung, als drücke man mit einem Nagel fest auf das linke Jochbein, mit etwas Jucken (nach drei Stunden), 14.
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Kinn.
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Neigung, die Zähne fest zusammenzubeißen, wie bei Tetanus (nach einigen Minuten), 38.
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Ein Schmerz im Kiefergelenk, als wolle es ausgerenkt werden, 37.
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Ein Stich nahe der linken Kinnseite, nachmittags, 14.
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Feiner Stich im linken Unterkiefer beim Gehen im Freien (nach drei Viertelstunden), 14.
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Vorübergehendes Reißen im linken Winkel des Unterkiefers und in den unteren Backenzähnen (nach drei Viertelstunden), 14.
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Heftiger Schmerz wie geprellt im ganzen Kiefer, eine halbe Stunde anhaltend, um 7 Uhr abends, 14.
MUND
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Zähne.
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Ein Backenzahn in der linken unteren Reihe scheint größer und länger zu sein (nach einer Stunde und einer Viertelstunde), 14.
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Schmerzhafte Empfindung in den Backenzähnen der linken Seite, durch Zusammenbeißen der Zähne gelindert, 37. [280.]
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Bohren und Wühlen in den linken unteren Backenzähnen, hin und her ziehend, weder durch Druck noch durch Aufbeißen gelindert, während des Mittagessens, 14.
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Stechender Schmerz in mehreren Zähnen des rechten Unterkiefers (nach einer Stunde), 37.
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Ein dumpf stechender Schmerz in den Zähnen, bald des Unter-, bald des Oberkiefers; bald unter dem Scheitelbein, bald unter dem Schläfenbein, 37.
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Dumpf stechender Zahnschmerz, 37.
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Reißen im linken oberen Eckzahn, durch Druck darauf gelindert (nach einer Stunde), 14.
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Reißen in den linken unteren Backenzähnen und im Zahnfleisch (nach einer Stunde und einer Viertelstunde); durch kaltes Wasser gelindert, 14.
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Nagen und Bohren in den rechten unteren Zähnen, während des Abendessens, häufig aussetzend, nach dem Essen verschwindend, 14.
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Heftig zuckender Zahnschmerz in der linken unteren Reihe, abends, 14.
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Zunge.
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Zunge weiß belegt, 37.
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Zunge morgens mit schmutzigweißem Schleim belegt, und der Geschmack im Mund war schal, als hätte er einen Fieberanfall gehabt; er fühlte sogar Leere und Schwäche im Magen, 37. [290.]
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Die linke Seite der Zunge war geschwollen und steif, schmerzhaft, als stecke etwas hinein; zwei Abende hintereinander, .
HALS
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Objektiv.
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Wirkungsloses Räuspern (nach fünf Minuten), 14.
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Häufiges Räuspern wegen Wundheit im Hals (nach drei Viertelstunden), 14.
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Räuspern von Schleim (bald), 14.
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Räuspern von Schleim (nach drei Viertelstunden und anderthalb Stunden), 14.
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Häufiges Räuspern von Schleim morgens (vierter Tag), 14.
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Er räuspert süßlichen Schleim, um 2 Uhr nachm., 14. [320.]
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Ein Stück wäßrigen Schleims kommt in den Hals, das ohne Räuspern leicht ausgeworfen wird (nach einer Stunde und einer Viertelstunde), 14.
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Subjektiv.
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Hitze im Hals, mit Heiserkeit (nach zwei Minuten), 14.
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Brennen und Wundheit im Hals (nach anderthalb Stunden), 14.
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Brennen im Hals und Gaumen, lange anhaltend, nachher nur noch im Gaumen, 14.
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Leichtes Brennen und etwas Schmerz im Hals (nach zwei Stunden), 38.
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Dumpfer Schmerz im Hals, in der Brust, Herzgegend und im Magen und im Schulterblatt, nur auf der rechten Seite (nach einer Stunde), 13.
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Schmerzhaftes Ziehen nach unten im Hals, beim und außerhalb des Schluckens, häufig und lang anhaltend, nach Suppengenuß verschwindend (nach einer Stunde), 14.
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Dumpf stechender Schmerz wie von einem Kloß im Hals, der sich auf die linke Rückenseite erstreckt, 37.
MAGEN
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Appetit.
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Appetit ungewöhnlich groß, 1.
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Großer Hunger (nach vier Stunden), 14.
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Appetit geringer als gewöhnlich (zweiter Morgen), 5.
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Appetitlosigkeit war die primäre Wirkung; in der Nachwirkung wurde der Appetit sehr gut, besser als früher; er aß mehr, mit größerem Behagen, und es bekam ihm gut (nach vierundzwanzig Stunden), 37.
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Durst.
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Vermehrter Durst, 12.
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Viel Durst, 37. [350.]
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Starker Durst (nach 16 Tropfen), 12.
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Übermäßiger Durst, mit Trockenheit im Mund, ohne Hitze, um 8.30 Uhr abends, auch um 4 Uhr nachm. (zweiter Tag), 13.
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Aufstoßen und Schlucksen.
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Neigung zu (wirkungslosen) Aufstößen (nach einer Viertelstunde), 14.
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Aufstoßen und wirkungsloser Niesreiz (nach einer Viertelstunde), 14.
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Häufiges geschmackloses Aufstoßen (nach 25 Tropfen), 5.
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Unvollständige Aufstöße (nach anderthalb Stunden), 14.
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Leere Aufstöße (nach fünf Minuten und zwei Stunden), 14.
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Leere Aufstöße nach dem Frühstück, 14.
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Häufige leere Aufstöße (nach einer Stunde), .
BAUCH
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Hypochondrien.
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Die Lebergegend ist sehr aufgetrieben, schmerzhaft wie eiternd und als wolle sich ein Geschwür bilden, 37.
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Schmerz in der linken hypochondrischen Gegend, weder stechend noch brennend (nach fünf Minuten), 14.
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Schmerz in der linken hypochondrischen Gegend, durch Reiben nicht verschwindend, auch durch Atmen nicht verschlimmert (nach einer Stunde), 14.
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Unbeschreiblicher Schmerz in der rechten hypochondrischen Gegend, gegen das Kreuz ausstrahlend (nach einer Stunde), 14.
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Ein einfacher Schmerz in der rechten hypochondrischen Gegend (nach fünf Minuten), 14.
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Brennen in der rechten hypochondrischen Gegend um 3 Uhr nachm., 14. [420.]
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Zwicken im linken Hypochondrium (nach einer halben Stunde), 14.
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Stechende, drückende Schmerzen in der Leber, 37.
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Stechen in der rechten hypochondrischen Gegend gegen 1 Uhr nachm.; gegen die Axilla ausstrahlend, um 2 Uhr nachm., 14.
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Häufiges Stechen und Brennen in der rechten hypochondrischen Gegend, so daß die Stelle selbst auf Berührung schmerzhaft wurde (nach drei Stunden), 14.
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Brennend-stechender Schmerz in der rechten hypochondrischen Gegend gegen den Rücken, der nach dem Reiben in die Mitte des Schulterblatts geht (nach drei Viertelstunden), 14.
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Zwei aufeinanderfolgende Stiche in der rechten hypochondrischen Gegend, gegen den Rücken ausstrahlend (nach einer Stunde), 14.
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Zwei Stiche in der rechten hypochondrischen Gegend; unmittelbar danach Brennen, das sich nach hinten ausbreitet (nach drei Stunden), .
REKTUM UND ANUS
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Periodisches Rumoren und Gurgeln im Rektum (erste Stunden), 38.
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Das Rektum fühlt sich eingeschnürt an, 37.
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Brennen im Anus morgens (siebenter Tag), 14.
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Heftiges Brennen im Anus nach dem Stuhl (abends; auch zweiter Tag), 14.
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Ein Gefühl wie eine Zusammenziehung im Rektum, 57.
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Krampf im Rektum erstreckt sich vom Anus nach oben, 37. [510.]
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Feines Stechen im Rektum nach Stuhldrang, 14.
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Ein Stich wie mit einer Ahle im Rektum während des Stuhls, der von oben nach unten schießt; gefolgt von Abgang einiger breiiger Fäzes, 37.
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Drei Reißschmerzen nacheinander im Rektum (nach zwei Stunden), 14.
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Kriebeln im Rektum wie von Würmern, abends im Bett, 14.
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Jucken und Kriebeln im Rektum morgens (zweiter Tag), 14.
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Stuhldrang mit Abgang nur von Blähungen, beim Gehen (nach einer Stunde), 14.
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Wirkungsloser Stuhldrang; sie mußte häufig gehen, 14.
STUHL
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Diarrhö.
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Einmal Diarrhö, gefolgt von Brennen im Anus (siebenter Tag), 14.
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Diarrhö, ohne Tenesmus, abends (fünfter Tag), 14.
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Zweimal Diarrhö mit Tenesmus, morgens (vierter Tag), 14. [520.]
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(Die Diarrhö mit Tenesmus, an der er gelitten hatte, hörte auf), (nach zwei Stunden), 14.
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Diarrhö mit Tenesmus kehrt nachmittags zurück, 14.
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Diarrhö, bald mit, bald ohne Tenesmus (abends am ersten und zweiten Tag und morgens am dritten Tag), 14.
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Diarrhö, bestehend aus dünnem grünlichem Schleim, mit Zusammenziehung in der Leiste, viermal in zwei Stunden, ohne Erleichterung; um 2 Uhr nachm. (zweiter Tag), 14.
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(Dieser Arzneiprüfer wurde von einer hartnäckigen Diarrhö gequält, die am Tag nach der letzten Gabe begann und neun Tage anhielt; er hatte täglich drei wäßrige Stühle, besonders nach Mitternacht; diese wurden jedoch nicht der Wirkung des Mittels zugeschrieben), 2.
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Unwillkürlicher Stuhl und unwillkürliche Miktion, 40.
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Weicher Stuhl zweimal (erster Abend), 14.
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Stuhl am Abend zum dritten Mal, und nach dem Stuhl Tenesmus, 14.
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Zweimal nacheinander weicher Stuhl, ohne Erleichterung der Schmerzen, um 5 Uhr nachm., 14.
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Zwei weiche Stühle (zweiter Morgen), 14. [530.]
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Stuhldrang; fünf Minuten nach einem weichen Stuhl (nach anderthalb Stunden), 14.
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Weicher Stuhl um 4 Uhr nachm., .
HARNORGANE
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Harnblase.
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Es war unmöglich, einen Tropfen Harn zu lassen; die Harnblase und der Schließmuskel des Anus waren vollständig gelähmt; dieser Zustand dauerte fünf Tage, 17.
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Druck auf die Harnblase nach dem Mittagessen; er mußte lange pressen, ehe der Harn abging, und dann wurde nur wenig entleert; doch fühlte er sich sehr erleichtert (nach drei Tagen), 37.
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Harnröhre.
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Brennen in der Harnröhre und Drang nach dem Wasserlassen (zweiter Morgen), 14.
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Jucken im vorderen Teil der Harnröhre, 37.
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Miktion. [560.]
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Wasserlassen (nach drei Minuten), (er hatte eine Stunde vorher uriniert), 14.
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Zweites Wasserlassen, entgegen der Gewohnheit (nach einer Stunde), 14.
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Uriniert zum vierten Mal, um 4 Uhr nachm., 14.
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Häufige Entleerung spärlichen Harns, 14.
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Er muß morgens früh aus dem Bett aufstehen, um zu urinieren, aber es geht nur wenig ab, 37.
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Während des Stuhls nur einige Tropfen Harn, 14.
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Der Harn ging langsam und träge ab, 37.
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Der Harn ließ einige Zeit auf sich warten, ehe er abging, morgens (achter Tag), 14.
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Der Harn nach drei Stunden wie gewöhnlich, aber sie mußte einige Zeit warten, bis er abging; vorher schmerzhafter Drang, 14.
GESCHLECHTSORGANE
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Männlich.
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Erektionen abends und nachts, 37.
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Erektionen ohne Phantasien, was seit langer Zeit nicht vorgekommen war, um 7 und 9 Uhr abends, 14.
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Wollüstiges Jucken unter der Vorhaut, mit Verlangen nach Koitus, 37.
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Weiblich.
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Menstruation acht Tage zu früh (nach sechs Tagen), 14.
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Menstruation acht Tage zu früh, jedoch nicht stärker als gewöhnlich (nach sieben Tagen), 14.
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Menstruation acht Tage zu früh; während der ersten vier Tage Reißen im Scheitel nur nachts, morgens nach dem Aufstehen verschwindend; der Ausfluß dauerte acht Tage, war stärker als gewöhnlich und schmerzhaft; das Blut war dünn, 14. [600.]
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Menstruation stärker und länger anhaltend als gewöhnlich (nach siebzehn Tagen), 14.
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Menstruation zur rechten Zeit, aber stärker als gewöhnlich; am zweiten Tag Zahnschmerz; am dritten Tag sehr heftige schneidende Kolik von 2 bis 4 Uhr nachm., durch Auflegen warmer Tücher auf den Bauch gelindert; am vierten Tag hörte die Menstruation auf (nach einem Tag länger als gewöhnlich; fast ohne Schwierigkeit), 14.
ATMUNGSORGANE
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Kehlkopf, Luftröhre und Bronchien.
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Zäher Schleim im oberen Teil der Luftröhre (nach 16 Tropfen), 12.
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Trockenheit und Wundheit in der Luftröhre, wie von Schleim, den er nicht lösen konnte, weshalb er sich ständig räuspern mußte (nach drei Viertelstunden), 14.
-
Schmerz in der Luftröhre beim Husten (zweiter Vormittag), 14.
-
Stechen von außen in den Kehlkopf hinein, das den Atem nimmt (nach drei Viertelstunden), 14.
-
Empfindlichkeit und ein ziehendes Gefühl tief unten in der Luftröhre, durch Schlucken verschlimmert (nach vier Stunden), 14.
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Etwas Wundheit in der Luftröhre (nach anderthalb Stunden), 14.
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Wundheit und Kratzen in der Luftröhre (nach zwei Stunden), 14.
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Wundheit in der Luftröhre, mit ziehendem Schmerz und hackendem Husten (nach einer Viertelstunde), 14. [610.]
-
Kratzen im Kehlkopf, mit Heiserkeit; gefolgt von vermehrter Schleimabsonderung im Kehlkopf und häufigem Hustenreiz (nach 14 Tropfen), 12.
-
Kitzeln im Kehlkopf, 12.
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Kitzeln und Wundheit in der Luftröhre (nach einer halben Stunde), 14.
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Feines Kitzeln in der Luftröhre während der Wundheit (nach einer Viertelstunde), 14.
-
Kitzeln in der Luftröhre ruft Husten hervor (nach einer halben Stunde), 14.
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Kriebeln in den oberen Bronchien, als würde mit einer Feder gekitzelt, 37.
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Jucken unterhalb des Kehlkopfes, das hackenden Husten verursacht, .
BRUST
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Lähmung der Lunge, 40.
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Sehr frei in Brust und Bauch (vierter Tag), 14.
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Angst in der Brust, sofort, 13.
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Schmerzen in der Brust (nach fünf Minuten), 13.
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Schmerzen in der Brust mit einem Gefühl von Beklemmung, mehrere Stunden anhaltend (vom Einatmen des Dampfes), 29.
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Schmerz an einer kleinen Stelle unter den linken Rippen (nach einer halben Stunde), 14.
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Alle Teile des Brustkorbes sind bei jeder Bewegung schmerzhaft, 37.
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Ein verborgener Schmerz in der linken Brust, 37. [650.]
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Brennen in der Brust beim Atmen (nach einer Stunde und einer Viertelstunde), 14.
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Brennen am rechten Schlüsselbein bei der Schulter (nach einer Stunde), 14.
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Ein ziehender Schmerz in den linken Brustmuskeln, 37.
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Engegefühl in der Brust während und nach dem Atmen (nach einer halben Stunde), 14.
-
Engegefühl in der Brust beim Bücken, beim Aufrichten nicht verschwindend (nach einer Viertelstunde), 14.
-
Kneifende Schmerzen an der äußeren Oberfläche der linken Zwischenrippenmuskeln, 37.
-
Druck in der Mitte der Brust (erster Tag), 38.
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Druck in der Brust beim Einatmen (nach einer Stunde), 14.
-
Druck auf die Brust im Zimmer (nach einer Stunde), 14.
HERZ UND PULS
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Unterbrochenes feines Stechen in der Herzgegend, durch Einatmen verschlimmert (nach einer Stunde und einer Viertelstunde), 14.
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Der Puls war während des Kopfschmerzes beschleunigt und kleiner als gewöhnlich (nach fünf Tagen), 9.
-
Puls 80 (nach einer halben Stunde), 14.
-
Langsamer Puls (nach 25 Tropfen), 5.
-
Langsamer Puls; ganz ohne Kraft (nach 20 Tropfen), 11.
-
Langsamer Puls, dabei voll und regelmäßig bleibend (eine halbe Stunde nach 10 Tropfen), 5.
-
Puls langsamer und schwächer als gewöhnlich (nach 12 Tropfen), 11.
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Puls einige Schläge langsamer als gewöhnlich (erster Tag), 1. [710.]
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Puls 12 Schläge langsamer als gewöhnlich (nach 35 Tropfen), 5.
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Puls 5 oder 6 Schläge langsamer als gewöhnlich (nach 16 Tropfen), 12.
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Puls 4 bis 6 Schläge weniger als gewöhnlich (nach 14 Tropfen), 12.
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Puls 4 oder 5 Schläge langsamer (nach 10 Tropfen); 5 oder 6 Schläge langsamer (nach 15 Tropfen); 8 bis 10 Schläge langsamer (nach 20 Tropfen); 12 Schläge langsamer (nach 30 Tropfen), 8.
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Puls um 3 bis 4 Schläge vermindert (nach 8 Tropfen), 12.
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Puls sank von 70 auf 65 (nach 15 Tropfen), 6.
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Puls sank auf 65 (zehn Minuten nach 10 Tropfen); auf 60 (zehn Minuten nach 15 Tropfen); der Puls wurde auch nach den nachfolgenden Gaben langsamer, 2.
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Puls sank von 70 auf 64 (nach 35 Tropfen), .
HALS UND RÜCKEN
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Hals.
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Steifigkeit im Nacken, 37.
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Spannung in der rechten Halsseite, beim Bewegen des Kopfes bemerkbar (nach drei Stunden), 14.
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Druck im Nacken, im Freien, im Hause verschwindend (nach einer Stunde), 14.
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Schmerzhafter Druck im Nacken, der sie zwingt, den Kopf nach vorn zu halten; beim Heben desselben schmerzhafte Spannung; um 6.30 Uhr abends, eine Stunde anhaltend, 14.
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Krampfartig drückender Schmerz in den linken Halswirbeln beim Drehen des Kopfes nach links, in Ruhe gar nicht bemerkt, 37. [730.]
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Feines Stechen in der rechten Halsseite (nach dreieinhalb Stunden), 14.
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Ein Stich im Nacken gegen die linke Schulter, um 2 Uhr, 14.
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Reißen im Hals, dann in der linken Schulter; durch Reiben nicht verschwindend; nach dem Mittagessen, 14.
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Heftiges Schlagen wie mit einem Hammer in der rechten Halsseite beim Laufen (nach zwei Stunden), 14.
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Rücken.
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Spannung im Rücken und zwischen den Schultern, die sich in den Hals ausdehnt (nach sechsunddreißig Stunden), 37.
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Leichtes Stechen im Rücken (nach einer halben Stunde), 14.
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Stiche in den Rücken hinein (nach einer Stunde und einer Viertelstunde), 14.
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Rückenmitte.
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Ein Wühlen und Bohren zwischen den Schultern, während Bewegung wenig bemerkt, in Ruhe aber sehr verschlimmert, .
GLIEDER IM ALLGEMEINEN
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Die Glieder waren sehr biegsam und blieben in jeder Lage, in die sie gebracht wurden, 16.
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Die Glieder scheinen gelähmt und verlieren ihre Empfindung, 22.
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Extremitäten gelähmt und kalt, aber nicht empfindungslos, 40.
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Lähmung der Hände und Füße, 49.
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Die Glieder werden ganz taub und empfindungslos, 39.
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Gefühl, als seien die Gelenke nur locker verbunden, 37. [760.]
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Paralytische Schmerzen in den Gelenkenden mehrerer Gelenke, 37.
OBERERE EXTREMITÄTEN
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Gefühl, als würden beide Arme nach innen gezogen, obwohl sie dieselben ohne Schmerz ausstrecken konnte (nach drei Viertelstunden), 14.
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Schulter.
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Müdigkeit in den Schultern, 13.
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Paralytischer Schmerz in der rechten Schulter, 37.
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Der Hosenträger über der rechten Schulter wird sehr lästig, 37.
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Schmerzhafter Druck und Spannung in den Bändern der linken Schulter, 37.
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Ein drückender Schmerz oben auf der rechten Schulter oder ein Gefühl, als hätte er einige Tage zuvor einen Schlag bekommen, 37.
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Drückender Schmerz in den Knochen der linken Schulter, 37.
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Heftiger drückender Schmerz in den Knochen der rechten Schulter (nach sechsunddreißig Stunden), 37.
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Heftige drückende Schmerzen im rechten Schultergelenk weckten ihn nachts jede halbe Stunde, und er warf sich im Bett umher (nach vierundzwanzig Stunden), 37. [770.]
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Rheumatisch drückender Schmerz im rechten Schultergelenk, durch Rückwärtsbeugen des Armes verschlimmert, 37.
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Stechender Schmerz in der rechten Schulter, 37.
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Stechen und Reißen in der linken Schulter gegen den Vorderteil hin (nach zwei Stunden), 14.
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Sehr heftige stechende Schmerzen in der rechten Schulter, 37.
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Dumpfes Stechen mit Spannung an der vorderen Fläche des linken Schultergelenks, als seien die Sehnen zu kurz; wenn sie die Schulter nach vorn streckt; bei keiner anderen Armbewegung gefühlt (zweiter Tag), 14.
UNTERE EXTREMITÄTEN
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Hüfte.
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Schmerz wie von einer Verrenkung im linken Hüftgelenk bei Bewegung, 37. [840.]
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Ein Stich in der rechten Hüfte, nach hinten ausstrahlend (nach einer Stunde und einer Viertelstunde), 14.
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Stich tief in der rechten Hüfte beim Stehen, der bei Bewegung verschwindet; häufig, 14.
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Zwei Stiche nacheinander in der rechten Hüfte, von hinten nach vorn ausstrahlend (nach einer Stunde und einer Viertelstunde), 14.
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Oberschenkel.
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Schmerz wie von Steifigkeit in den Sehnen der inneren rechten Schenkelmuskeln, 37.
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Ein paralytischer Schmerz im linken Oberschenkel, der sich bis unter das Knie erstreckt, 37.
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Brennen im linken Oberschenkel nahe dem Schambein, sofort verschwindend (nach anderthalb Stunden), 14.
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Drückender Schmerz an der Hinterfläche der Mitte des linken Oberschenkels, der beim Anfassen wie geschlagen schmerzt, 37.
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Stechen in der linken Natis während des Mittagessens, 14.
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Häufige Stiche an der Hinterfläche des rechten Oberschenkels um 4 Uhr nachm., 14.
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Dumpfe Stiche an der Innenseite des linken Oberschenkels, durch Druck darauf verschlimmert, eine halbe Stunde anhaltend (nach drei Viertelstunden), 14. [850.]
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Heftiger dumpfer Stich im hinteren Teil des rechten Oberschenkels (nach einer Stunde), 14.
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Ein grober Stich in der Nates (nach zwei Stunden), 14.
ALLGEMEINES
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Objektiv.
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Apoplexie, 23.
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Zittrigkeit des ganzen Körpers, 37.
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Krämpfe, gefolgt von Tod, 35.
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Krämpfe; starre Augen, geschlossene Kiefer, Schaum vor dem Mund, gefolgt von Tod, 32.
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Sie fiel nieder; nach einer halben Stunde wurde sie von Krämpfen und Schaum vor dem Mund befallen, worauf bald der Tod folgte, 34 . [Bei einem achtzehnjährigen Mädchen, das zwei Löffel Aqua Laurocerasi destillata genommen hatte.]
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Heftige Krämpfe; mit starren Augen, fest geschlossenen Kiefern, Schaum vor dem Mund; gefolgt von Tod (bei einem jungen Mann), 33.
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Lähmung und Tod, 36 . [Zwei Männer nach Einnahme einer alkoholischen Fruchtinfusion.] [910.]
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Sie verfiel in einen asphyktischen, paralytischen Zustand des ganzen Körpers, in dem sie achtzehn Stunden blieb, scheinbar leblos, mit kaum wahrnehmbarem Herzpuls, kaum 30 Schläge in der Minute, 16.
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Allgemeine Trägheit und Neigung zum Schlaf (nach 25 Tropfen), 5.
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Müdigkeit; Abneigung gegen alle Arbeit (nach 20 Tropfen), 5.
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Müde und schläfrig nach dem Essen, 37.
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Große Müdigkeit gegen Abend (nach 14 Tropfen), 12.
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Große Müdigkeit und sehr frühe Neigung zum Schlaf am Abend (nach 16 Tropfen), 12.
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Er wurde von Tag zu Tag schwächer, 37.
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Große Schwäche (nach 20 Tropfen), 11.
HAUT
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Objektiv.
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Die Haut war zwischen Zeige-, Mittel- und Ringfinger und beim Schließen der Hand im Wasser sehr wund und rau; heftiges Brennen, das beim Trocknen verschwindet (nach fünf Tagen), 14.
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Ausschläge, trocken.
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Juckende Pustel am rechten Oberarm über der Ellenbeuge, durch Kratzen nicht gelindert, nach vierundzwanzig Stunden verschwindend (nach einer Stunde), 14.
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Juckende Pustel am rechten Oberarm bei der Ellenbeuge, oberhalb des früheren Ausschlags (nach zwei Stunden), 14 . [Siehe S. 934.]
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Eine kleine Pustel zwischen Kinn und Unterlippe, nur bei Berührung schmerzhaft (nach einer Stunde), 14.
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Jucken der Pusteln zwischen Kinn und Lippen, verschwindet beim Kratzen, um 2 Uhr nachm., 14.
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Brennen der Pusteln zwischen Lippen und Kinn, um 3 Uhr nachm., 14.
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Die Pusteln an den Lippen jucken heftig, verschwinden nach Kratzen (nach 4 Stunden), 14. [940.]
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Jucken am linken Unterkiefer; nach dem Kratzen erscheinen einige juckende Pusteln, mit Brennen nach langem Kratzen (siebenter und achter Tag), 14.
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Ausschläge, feucht.
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Jucken nahe der Unterlippe auf der linken Seite, als sei dort ein Ausschlag; und tatsächlich waren einige Bläschen in der Haut vorhanden, durch Kratzen nicht gelindert, 14.
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Kleine Bläschen am Rand der Oberlippe, ohne Empfindung (nach einer Stunde), 14.
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Rötung mit kleinen, kaum wahrnehmbaren Bläschen zwischen Zeige-, Mittel- und Ringfinger beider Hände, heftig juckend, nach dem Kratzen brennend; abends, erst am vierten Tag verschwindend, .
SCHLAF UND TRÄUME
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Schläfrigkeit.
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Gähnen und Schläfrigkeit, 14.
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Gähnen ohne Schläfrigkeit, 14.
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Häufiges Gähnen (nach einer Viertelstunde und zwei Stunden, auch zweiter Nachmittag), 14.
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Häufiges Gähnen ohne Schläfrigkeit (nach einer Viertelstunde), 14. [990.]
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Häufiges Gähnen mit Frösteln, 37.
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Häufiges Gähnen mit Frösteln/Zittern (nach dreieinhalb Stunden), 14.
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Häufiges Gähnen und Frösteln, gefolgt von Gänsehaut, zwei Minuten anhaltend (nach einer halben Stunde), 14.
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Sehr häufiges Gähnen, 37.
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Schläfrigkeit unmittelbar nach dem Mittagessen, 14.
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Sehr frühe Schläfrigkeit, um 6 Uhr abends; er kann den Schlaf nicht fernhalten, 14.
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Schläfrigkeit, Gähnen und Strecken (nach einer Stunde), 14.
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Große Schläfrigkeit am Abend; morgens war das Aufstehen schwer (nach 14 Tropfen), 12.
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Große Schläfrigkeit mit Brennen in den Augen am Abend, 14. [1000.]
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Neigung zum Schlaf (nach 20 Tropfen), 10.
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Neigung zum Schlaf schon um 11 Uhr vormittags, so daß er sich auf die Chaiselongue legen und schlafen mußte; nach einer Viertelstunde Schlaf fand er es wegen Schwäche fast unmöglich aufzustehen und sich zu bewegen (nach 20 Tropfen), .
FIEBER
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Frösteln.
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Die Körpertemperatur lag weit unter dem Normalen, 16.
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Eher kühl als warm (nach anderthalb Stunden), 14.
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Frösteln (nach Einnahme des Mittels), 14.
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Frösteln im Hause, um 9 Uhr abends (zweiter Tag), 14.
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Frösteln am Nachmittag; mehrmals Schaudern durch die Haut, 37.
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Frösteln nach dem Aufstehen gegen Mitternacht, so daß sie sich lange im Bett nicht erwärmen konnte, 14.
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Frösteln zwei Stunden lang, mit fadem Geschmack im Mund, 37. [1030.]
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Frösteln am ganzen Körper den ganzen Vormittag, mit fieberhaftem Geschmack im Mund, 37.
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Frösteln am ganzen Körper, mit Schmerzen im Rücken, 37.
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Innerliche und äußerliche Kälte, mit Wärme der Füße, von 2 bis 4 Uhr nachm. (zweiter Tag), 14.
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Kälte im Freien, im Zimmer verschwindend (nach zwei Stunden), 14.
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Kälte und Schüttelfrost im Hause, durch Ofenwärme nicht gelindert; mehrere Minuten anhaltend, ohne nachfolgende Hitze oder Durst, abends nach einem Gang im Freien, 14.
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Innere Kälte, 39.
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Eine innere Kälte, die sich über den ganzen Körper erstreckt, 22.
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Große Kälte von 6.30 bis 8.30 Uhr abends, ohne nachfolgende Hitze oder Durst, 14.
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Kältegefühl im Freien, um 2 Uhr nachm., .
BEDINGUNGEN
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Verschlimmerung.
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( Morgen ), Im Bett, drückender Kopfschmerz; Tränenfluß; nach Bier, Brennen im Magen usw.; im Bett, Schmerz im Daumengelenk; im Bett, Zucken in der Wade; Krankheitsgefühl.
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( Nachmittag ), Beim Gehen, Schneiden im Bauch; Frösteln.
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( Abend ), Im Bett, reißender Kopfschmerz; beim Licht, Trockenheit usw. der Augen; Brennen usw. der Augen; im Bett, Schmerz in der linken Brust; Schmerz im Schultergelenk; nach Gehen im Freien, Kälte usw.; Hitze im Bauch.
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( Nacht ), Von 10 Uhr bis zum Morgen, Schweiß.
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( Im Freien ), Schwindel; Schmerz im Hals.
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( Gehen im Freien ), Schwere im Kopf; Stechen in der Stirn; Stich im Kiefer; Druck auf die Brust.
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( Nach dem Mittagessen ), Wärme im Bauch.
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( Nach dem Essen ), Müde usw.
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( In heißem Zimmer ), Kopfschmerz usw.
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( Lachen ), Stiche in der Brust.
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( Bewegung ), Schmerz im Bein.
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( Ruhe ), Bohren usw. zwischen den Schultern; Schmerzen in den Mittelhandbändern.
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( Im Zimmer ), Kopf schwer usw.; Druck in der Schläfe.
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( Sitzen ), Druck in der Brust.
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( ), Schwere im Bein.
NACHTRAG: LAUROCERASUS. Quellen.
41 , Lond. Med. Gaz., Encyclop. des Sci. Méd., Sept., 1842 (Amer. Journ. of Med. Sci., Second Series, Bd. vi, S. 499), ein Kind von etwa acht Monaten erhielt 1/2 Teelöffel einer Mixtur, deren Hauptbestandteil Kirschlorbeerwasser war; 42 , Mr. Semple, Pharm. Journ., Bd. ii, 1842-3, S. 31, Sir Theodosius Boughton, wurde vergiftet; 43 , Dr. Hayn, Hufeland's Journ., 1843 (Woodman and Tidy's Forensic Medicine and toxicology, S. 423), tödliche Vergiftung eines alten Mannes durch 1 1/2 Unzen Kirschlorbeerwasser; 44 , Med. Times, Mai 1845, S. 123 (ebd.), ein fünfjähriges Mädchen verschluckte die Kerne einiger Süßkirschsteine und starb in vierzig Stunden; 45 , Lancet, 1868 (1), S. 30, in Toulon aßen drei Kinder im Alter von vier bis fünf Jahren die Kerne von Pfirsichsteinen.
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Tiefes Koma; Augen geschlossen; Pupillen erweitert; Atmung gehetzt; Harn und Fäzes unwillkürlich entleert; Krämpfe, 44.
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Hände und Füße wurden gelähmt, verloren aber die Empfindung nicht (nach drei Stunden); schließlich wurden die Atemmuskeln befallen, und dann starb er, 43.
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Sehr schwere Krämpfe; eines starb in weniger als einer Stunde, die beiden anderen, die vielleicht weniger frei von der giftigen Substanz genommen hatten, genasen dank sehr energischer und ausdauernder therapeutischer Maßnahmen, 45.
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Augen nach oben starrend, Zähne zusammengepreßt und Schaum, der aus dem Mund lief (nach etwa einer Viertelstunde), und er starb nach etwa einer halben Stunde, 42. [1090.]
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Sie hatte die Mischung kaum genommen, als sie aufschrie, den Kopf zurückwarf und Krämpfe bekam; der Tod trat in zehn Minuten ein, 41.