HELLEBORUS NIGER.
By Timothy F. Allen — Enzyklopädie der reinen Materia Medica
Helleborus niger, Linn.
Natürliche Ordnung , Ranunculaceen.
Gebräuchliche Namen , Schwarze Nieswurz; (G.) Schwarz-Christwurzel; (Fr.) La rose d'hiver.
Präparation , Tinktur aus der Wurzel.
Autoritäten. ( 1 ,- 21 , von Hahnemann.).
1 , Hahnemann, R. A. M. L., 3, 203; 2 , Hartmann; 3 , Hornburg; 4 , Kummer; 5 , Langhammer; 6 , Mossdorf; 7 , Rückert; 8 , Stapf; 9 , Wislicenus; 10 , Alberti, Jurisp. Med., tom. vi, p. 719, 'nicht zugänglich'; 11 , Bacher (oder Büchner), in Samml. f. pr. Aerzte, 1, p. 3, 'Beobachtung'; 12 , Bisset, siehe H. fœtidus; 13 , John Cook, in Oxford Mag., März 1769, 'Vergiftung'; 14 , Gesner, siehe H. fœtidus; 15 , Grew, Anatomy of Plants, p. 280, 'vom Kauen der Wurzel'; 16 , Van Hilden, Op. Med. Chir. Cent., 4, Obs12, 'vom Einatmen ihres Geruchs'; 17 , Morgagni, De sed. et caus. morb., lix, 15, 16, 'Wirkungen des Extrakts bei einem Melancholiker'; 18 , Schulze, Mat. Med., p. 152, 'bei fortgesetztem Gebrauch'; 19 , Scopoli, Flora Carniolica, p. 557, 'Beobachtung'; 20 , Stegmann, Diss. de salut. et nox. Elleb. nigri usu., Halæ., 1751, p. 22, 'nicht zugänglich'; 21 , Tournefort, Voyage dans le Levant, II, p. 189, 'Mitteilung'; 22 , Nenning, Symptome aus Hartlaub und Trinks, 1, 295; 23 , Dr. Frank, Wirkungen der Einnahme von Hell. zunächst wegen einer Blase auf seiner Zunge, später wiederholt als Versuch, A. H. Z., 18, 115; , Lembke, Prüfung mit gepulverter Wurzel, zu Pillen mit Süßholz verarbeitet, jede 1 Gran enthaltend, nahm am ersten Tag 1, zweiten 2, dritten 3, sechsten 5, achten 6, zehnten 7, fünfzehnten 8, zwanzigsten 10, fünfundzwanzigsten 10, siebenundzwanzigsten 12, sechsunddreißigsten 12 Pillen; später nahm er Extrakt mit Süßholz in 1-Gran-Gaben; Prüfungen im folgenden Jahr wiederholt, wobei er auch die 1/10 Verd., 5 bis 40 Tropfen, nahm, N. Z. f. Kl., 7, 172; , Dr. Bruno Lind, nahm Tinktur, 6 Tropfen am ersten Tag, 10 am zweiten, 20 am sechsten Tag, A. H. Z., 39, 282; , Scholtz, 23 Jahre alt, nahm Tinktur, am ersten Tag 4, dritten 4, vierten 5, fünften 7, achten 10, zehnten und elften 10 Tropfen, ebenda; , C. V. Schroff, Prüfungen an drei gesunden Männern mit wässrigen und ätherischen Extrakten in Dosen von 5 bis 15 Gran; Viertlj. f. prak. Heilk., 16. p. 49 (1859); , derselbe, Versuch an einem 31jährigen Mann, leidend an irrsinniger Melancholie, hartnäckiger Verstopfung und verminderter Sekretion, mit aq. ext., 1/2 Skrupel morgens und abends vier Tage lang, 1 Skrupel zweimal am fünften Tag; 2 Skrupel zweimal am sechsten Tag; 1 Drachme am siebenten Tag; , derselbe, Versuch an einer 26jährigen Frau, leidend an Schwachsinn nach puerperaler Melancholie, sonst gesund, nahm 2 Skrupel täglich sieben Tage lang; , derselbe, eine 42jährige Frau, abgemagert, leidend an Störungen der Verdauung, Sekretionen und Exkretionen, nahm 2 Skrupel täglich sechs Tage lang (vor dem Versuch Haut trocken, Temp. niedrig, Puls 68-72, einen Tag kein Stuhl); , derselbe, ein an religiöser Melancholie Leidender, nahm 1 Skrupel täglich fünf Tage lang, dann 1/2 Drachme täglich vier Tage lang; , Ferrari, Journ. Univers., aus Wibmer, zwei Personen nahmen einen Wurzelabsud in Apfelwein; , ausgelassen; , Fahrenhorst, in Rust's Mag. (Frank's Mag., 1, 498), ein junger Mann nahm irrtümlich einen Esslöffel voll gepulverter Wurzel; , Hildanus, eine eben entbundene Frau nahm dasselbe, aus Wibmer.
GEMÜT
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Emotional.
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Delirium, 32.
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Lebhafte Phantasiebilder nach dem Niederlegen im Bett; hundert Gestalten schweben ihm vor den Augen, die ebenso schnell verschwinden, wie sie kommen, 4.
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Er stöhnt und grunzt, 1.
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Nachdenklich-schweigsame Stimmung den ganzen Nachmittag, 10.
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Heimweh, 1.
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Immer freudig und guter Laune (heilende Wirkung), 4.
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Traurige Stimmung wegen seines gegenwärtigen Zustandes; alles erscheint unerquicklich und ohne Anreiz für ihn, 9.
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Niedergeschlagenheit und Traurigkeit, mehrere Stunden anhaltend, 27.
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Mutlos, glaubt, er werde sterben (bei einem an religiöser Melancholie Leidenden), (fünfter Tag), 31. [10.]
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Er wird melancholisch beim Anblick einer heiteren Person und fühlt sich dann zum ersten Mal sehr unglücklich, 1.
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Solche Angst, Übelkeit und Beklemmung, dass er meint, er werde sterben, 10.
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Äußerste Angst, 1.*
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Ängstliche Stimmung, gleichgültig gegen Freude oder Trauer, mit nichts zufrieden (zweiter Tag), 22.
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Todesfurcht (bei einem an religiöser Melancholie Leidenden), (fünfter Tag), 31.
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Er zweifelt an seinem eigenen Leben, .
KOPF
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Benommenheit und Schwindel.
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Benommenheit des Kopfes, 27.
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Benommenheit des Kopfes, die ihn dumpf macht; jeden Nachmittag von 4 bis 8 ein dumpfer Schmerz, 1. [30.]
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Benommenheit im Kopf mit vermehrter Wärme; verschlimmert durch Bücken (zwölfter Tag), 26.
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Eine dumpf schmerzhafte Benommenheit des Kopfes, gebessert durch Drücken des Kopfes mit der Handfläche, 22.
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Schwindelige Benommenheit des Kopfes mit Fließschnupfen (nach einer Viertelstunde), 22.
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Kopf benommen, schwer, bis zum Abend anhaltend (nach zwei Stunden), 24.
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Kopf benommen, schwer und zu Schwindel geneigt, besser im Freien, doch selbst dann fast ständig das Gefühl, als werde ein Schwindelanfall kommen (dritter Tag), 24.
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Benommenheit, Schwere und Schmerzhaftigkeit der Stirn den ganzen Tag, 24.
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Dumpf schmerzhafte Benommenheit in der linken Kopfseite, während deren der Fließschnupfen in verstopften Schnupfen übergeht, 22.
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Schwindel, 27.
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Schwindel morgens beim Erwachen, einige Minuten anhaltend, beim Aufstehen, mit Schwere des Kopfes, bald gefolgt von Übelkeit, die einige Zeit anhält; beim Sitzen und Vorbeugen des Kopfes fühlt er sich besser, aber beim Aufrichten kehren Übelkeit und Schwindel zurück (erster Tag), 24.
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Schwindel beim Aufrichten (erster Tag), 24. [40.]
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Schwindel beim leichten Bücken (erster Tag), 24.
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Schwindel beim Bücken und Wiederaufrichten des Kopfes, der sofort nach dem Aufrichten vergeht (nach zehneinhalb Stunden), .
AUGE
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Häufige Neigung zu unwillkürlichem Starren; er richtet die Augen unbeweglich auf einen Gegenstand, 22.
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Heftiges Bohren tief im rechten Auge (erster Tag), 24.
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Druck in den Augen, 24.
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Druck auf die Augen (bald), 24.
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Druck tief im rechten Auge (fünfzehnter Tag), 24.
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Drückender Schmerz tief im rechten Auge, bald, 24.
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Gefühl in den Augen, als würden sie von oben durch etwas Schweres zusammengedrückt; er muss sich anstrengen, um sie weit zu öffnen; im Freien (nach sieben und acht Stunden), 1.
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Stechen in den Augen, als wollten sie tränen (sofort), 6.
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Brennend-beißender Schmerz in den Augen, besonders im inneren Augenwinkel, 9.
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Brauen und Augenhöhle. [150.]
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Zucken in den Muskeln der Augenbrauen und Wangen mit Hitze des Gesichts, 6.
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Eine stechende Spannung beim Berühren der linken Augenbraue, als bilde sich eine Pustel (nach sechsundvierzig Stunden), 6.
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Schmerz in den Augenbrauen, hin und her ziehend, mit krampfartiger Kontraktion der Brauenmuskeln (nach zehn Stunden), 6.
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Heftiger Druck tief in den Augenhöhlen (fünfter Tag), 26.
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Druck in den Augenhöhlen, als wollten die Augen herausfallen, 7.
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Ein augenblicklicher Schmerz, als werde eine stumpfe Nadel in den oberen Rand der linken Augenhöhle gestoßen, mehr gegen den inneren Augenwinkel hin; gebessert durch Druck mit den Fingern, kehrt aber sofort zurück, sobald der Druck aufhört; eine Viertelstunde anhaltend (zweiter Tag), .
OHR
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Ziehen in beiden Ohren, als wollten die inneren Ohren bersten, eine Art Ohrenschmerz, 8.
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Druck in den Ohren, 24.
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Wühlend-bohrend-stechender Schmerz im rechten Ohr die ganze Nacht hindurch, mit stechend-reißendem Zahnschmerz; morgens und tagsüber blieb nur der Ohrenschmerz zurück, 4. [190.]
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Druck in den Gruben hinter den Ohrläppchen, 1.
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Brausen und Klingeln in den Ohren, 27.
NASE
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Objektiv.
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Niesen, 16.
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Niesen morgens nüchtern (nach sechsundzwanzig Stunden), 5.
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Niesen unmittelbar nach dem morgendlichen Aufstehen aus dem Bett, wobei die Oberlippe in der Mitte aufspringt, 4.
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Starb unter Niesen, 35.
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Niesen mit Übelkeit (elfter Tag), 26.
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Subjektiv.
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Ein sehr eigentümliches Hitzegefühl in der Nase, besonders in den Nasenlöchern, mehrere Minuten anhaltend (dritter Tag), 24.
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Brennen um die Nasenlöcher (zehnter Tag), 24.
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Brennen unter der Nase (zwanzigster Tag), 24. [200.]
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Juckendes Brennen im linken Nasenflügel, 3.
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Verengung in der Nase, als müsse Erstickung folgen, 18 . [Mit S. 71. -Hughes.]
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Drückender Schmerz an der Nasenwurzel, 1.
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Krampfhaft kitzelnde Reizbarkeit in der Nase, als wolle sie Niesen hervorrufen (was nicht geschieht), mit Gähnen (nach einer Stunde), 4.
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Beißender Juckreiz unter der Nase und an der Oberlippe, wie bei beginnendem Schnupfen, 6.
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Verminderter Geruchssinn (zwölfter Tag), 26.
GESICHT
-
Objektiv.
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Rötung des Gesichts, 24.
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Gelbe Farbe des Gesichts, 1.
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Blässe des Gesichts während der Hitze im Kopf, 1.*
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Gesicht bleich und Gesichtszüge verzerrt (nach zwei Stunden), 34.* [210.]
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Bleiches, eingefallenes Gesicht, Pulslosigkeit, eisige Kälte und kalter Schweiß am ganzen Körper, so dass an jeder Haarspitze ein Tropfen hängt, 10.
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Äußere Hitze des Gesichts, Glühen der Wangen im Zimmer (nach sechs Stunden), 6.
-
Subjektiv.
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Hitze und Schwere in Gesicht und Kopf (erster Tag), 24.
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Übermäßige Hitze im Gesicht nach dem Mittagessen; das Gesicht war brennend rot; dies wurde während der Prüfung häufig bemerkt, besonders aber heute (sechster Tag), 25.
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Wangen.
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Vorübergehender dumpfer Schmerz im rechten Jochbein, als säße er im Knochen (dritter Vormittag), 22.
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Druck im linken Jochbein, in den Knien, Ellenbogen (zehnter Tag), 24.
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Kriebeln in der linken Wange, bald, 24.
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Lippen.
-
Ein Bläschen in der Mitte des Lippenrots der Oberlippe, morgens nach dem Erwachen, .
MUND
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Zähne. [220.]
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Reißen in den dritten hinteren Zähnen oben und unten beim Zusammenbeißen, bis in die Wurzeln ausstrahlend (sofort), 6.
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Stechend-reißender Zahnschmerz in den rechten oberen und unteren Backenzähnen, abends nach dem Niederlegen ins Bett, der weder Wärme noch Kälte erträgt und ihn die ganze Nacht quält, so dass er nur wenig schläft; die unteren Backenzähne scheinen länger, tagsüber anhaltend, 4.
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Zunge.
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Ein stechend schmerzhaftes Bläschen an der Zungenspitze bei Berührung, 4.
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Bläschen auf der Zunge, 1.
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Zittern der Zunge, 11 . [Von Hughes berichtigt.]
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Zunge steif, gefühllos, 15.
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Zunge sehr trocken ; weiß, morgens beim Aufstehen aus dem Bett (nach vierundzwanzig Stunden), 4.*
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Stiche in der Zunge (zwanzigster Tag), 24.
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Mund allgemein.
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Trockenheitsgefühl im Mund, 27.
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Trockenheit im Mund und Kratzen im Hals den ganzen Tag (nach vier Stunden), 24. [230.]
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Quälende Trockenheit des Gaumens und schneidend-kratzender Schmerz im Gaumen bei Bewegung des Mundes zum Schlucken, mehrere Tage anhaltend, 9.
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Ein kratzendes Gefühl am hinteren Teil des Gaumens, 8.
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Ständiges Kratzgefühl im Gaumenbogen und in der Rachenenge (erster Tag), .
HALS
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Ein Flattern wie von Schleim im Hals bei jeder Einatmung, nicht aber bei der Ausatmung, auch wenn diese nicht forciert ist; wie das Öffnen und Schließen eines Ventils (zweiter Tag), 25.
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Brennen und Trockenheit im Hals (erster Tag), 24.
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Stechen tief unten im Hals (erster Tag), 24.
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Halsschmerzen; beim Schlucken Druck und Wundheitsgefühl im Hals, 1.
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Wundheit des Halses wie nach scharfem Likör (nach einer halben Stunde), 22.
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Kratzen im Hals, 24.
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Kratzen und Stechen im Hals (zwanzigster Tag), 24.
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Rachenenge.
-
Kratzen in der Rachenenge von 10 bis 1 und wieder von 10 bis 11 Uhr abends (zehnter Tag), 24. [250.]
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Kratzen und Trockenheit in der Rachenenge, sechs Stunden anhaltend (nach einer Stunde), 24.
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Äußerer Hals.
-
Schmerz in den Halsdrüsen, 1.
MAGEN
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Appetit.
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Großer Appetit; ständig hungrig, und alles schmeckt, 4.
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Großer Appetit mit häufigem geschmacklosen Aufstoßen, 22.
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Verminderter Appetit (fünfter Tag), 26.
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Abneigung gegen Speisen, 1.
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Abneigung gegen fettes Fleisch (mehr als eine Woche lang), während Brot und mageres Fleisch schmecken, 1.
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Abneigung gegen grünes Gemüse und Sauerkraut, bei gutem Appetit auf Brot und Fleisch (mehr als eine Woche lang), 1.
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Durst.
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Kein Durst den ganzen Tag, 1.
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Aufstoßen und Schluckauf.
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Aufstoßen (zweiter Tag), 31.
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Leeres Aufstoßen ohne Geschmack (nach einer halben Stunde), 4.
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Leeres Aufstoßen nach dem Frühstück, 22.
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Leeres Aufstoßen und flaues Übelkeitsgefühl; dennoch kann er nicht erbrechen, 1.
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Viel leeres Aufstoßen (fünfzehnter Tag), 24.
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Häufiges geschmackloses trockenes Aufstoßen während der ersten Stunde, gefolgt von vollständig unterdrücktem Aufstoßen, .
BAUCH
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Hypochondrien.
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Drehend kneifender Schmerz, in der Lebergegend beginnend und sich ständig nach unten und vorn erstreckend (nach zweieinhalb Stunden), 2.
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Nabelgegend.
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Hörbares schmerzloses Rumoren unterhalb der Nabelgegend (nach einer Stunde), 4.
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Schmerz mehrmals tief in der Nabelgegend (fünfter Tag), 24.
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Hitze tief in der Nabelgegend (zehnter Tag), 24. [320.]
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Gefühl von Hitze tief in der Nabelgegend mit dumpfem Druck darin (achter Tag), 24.
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Druck tief in der Nabelgegend (zwanzigster Tag), 24.
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Scharfer Druck quer durch den Bauch unterhalb des Nabels von außen nach innen, besonders heftig beim Sitzen (nach vierundzwanzig Stunden), 9.
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Heftiger drückender Schmerz tief in der Nabelgegend, länger als eine Stunde anhaltend (dritter Tag), 24.
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Kolik früh am Morgen, bestehend in einer Art Dreh- und Schneideschmerz um den Nabel, etwas gebessert durch gekrümmtes Liegen, allmählich erleichtert nach Abgang von Blähungen (erster Tag), 23.
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Bauch allgemein.
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Übermäßige Auftreibung des Bauches , am Abend (nach fünf Tagen), 1.*
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Schmerzhafte Auftreibung des Bauches (erster Tag), 24.
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Bauch aufgetrieben, aber bei Berührung nicht sehr schmerzhaft (nach zwei Stunden), 34.
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Bewegungen von Blähungen im Bauch, , .
REKTUM UND ANUS
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Neigung zu Hämorrhoiden, 18.
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Gefühl im Anus den ganzen Tag, als bestehe hartnäckige Verstopfung (vierter Tag), 25.
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Brennend-beißender Schmerz im Anus eine Minute lang nach einer Entleerung, 8.
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Ziehendes und auseinanderdängendes Gefühl im Anus, gefolgt von erschwerter Entleerung einiger schaumiger, meist harter Kotmassen in kleinen Kugeln (eine Stunde nach der Gabe, zweiter Tag), 25.
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Plötzlicher dumpfer Druck wie von einem fremden Körper im Anus mit Stuhldrang, obwohl nur etwas Blähung abgeht; einige Zeit später kehrt der Druck zurück, und eine kleine Menge großer Kotmassen wird entleert (achter Tag), 25.
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Plötzlich auseinanderdängender Pressdrang im Rektum, als werde sofort ein Stuhl folgen; es wurde aber nur mühsam eine dicke trockene Entleerung abgegeben, begleitet von wundmachendem Schmerz im Anus, der auch nach der Entleerung fortdauerte (dritter Tag), 25. [370.]
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Stuhldrang, der jedoch nicht befriedigend war (erster Tag), 23.
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Häufige Neigung zum Stuhl, 23.
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Plötzlicher Stuhldrang mit Schneiden im Bauch, gefolgt von weichem breiigem Stuhl und Verschwinden des Bauchunbehagens (sechster Tag), 25.
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Wirkungsloser Drang und langes Pressen ohne Stuhl (erster Tag), 22.
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Wirkungsloser Stuhldrang (neunter Tag), 25.
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Jeglicher Stuhldrang fehlte zur gewöhnlichen Zeit, mit einem Gefühl im Anus, als sei er völlig verschlossen, gefolgt von plötzlichem Druck und Auftreibungsgefühl und plötzlichem Stuhldrang; zunächst gingen nur einige Blähungen ab, dann mühsam ein harter großer Stuhl, während und nach welchem heftiges Wundbrennen im Anus bestand (fünfter Tag), 25.
STUHL
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Diarrhö.
-
Diarrhö immer von Kolik vorangegangen, die nach jedem Stuhl erleichtert wird, 7.
-
Etwas Diarrhö, 35.
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Abführen mit Übelkeit und Kolik, 21. [380.]
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Stark purgiert, 33.
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Häufige breiige, unverdaut wirkende Stühle (fünfter Tag), 26.
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Sechs Entleerungen (zweiter Tag); zwei flüssige Entleerungen (Nacht des zweiten Tages); zwölf (dritter Tag); mehrere Stühle rasch hintereinander (vierter und fünfter Tag); gefolgt von etwas Tenesmus (sechster Tag), 30.
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Zwei ziemlich weiche Entleerungen mit heftiger Kolik (dritter Tag), 31.
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Zwei Entleerungen (zweiter Tag); eine (dritter Tag); zwei (vierter Tag); eine (fünfter und sechster Tag), 29.
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Der Stuhl bleibt den ganzen Tag zurück, aber am nächsten Tag kommt er früher als gewöhnlich, und am Nachmittag erfolgt ein diarrhoischer Stuhl, 1.
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*Stuhl nur aus klarem, zähem, farblosem Schleim bestehend, 1.
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Ein weißer gallertiger Stuhl wie Froschlaich wird drei- oder viermal am Tage abgegangen, unter starkem Drücken, 1.*
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Stuhl nicht gut verdaut (zwölfter Tag), 26.
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Verstopfung.
-
Verstopfung (fünfter Tag), .* [390.]
HARNORGANE
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Miktion.
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Harndrang, 1.*
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Häufiger Harndrang, mit spärlichem Abgang (nach drei Viertel-, zweieinhalb, drei und fünfeinhalb Stunden), 5.*
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Etwas Harndrang, mit nur spärlichem Abgang, mit heftigem Brennen durch die ganze Harnröhre, am Nachmittag, 22.
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Häufige Miktion, 1.*
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Beim Wasserlassen gibt es weder Strahl noch Drang, als habe die Harnblase alle Kraft verloren, den Harn auszutreiben; während der ganzen Prüfung, 22.
-
Harn.
-
Etwas Vermehrung des Harns (zehnter Tag), 28. [400.]
-
Der Harn scheint reichlicher abgesondert zu werden als gewöhnlich (siebenter und achter Tag); auch stößt die Blase den Harn besser aus, 22.
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Abgang reichlichen Harns ohne viel Drang (nach vierundzwanzig und sechsundzwanzig Stunden), 5.
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Abgang von viel wässrigem Harn, 8.
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Es scheint weniger Harn abgesondert zu werden als gewöhnlich, jedoch nicht bemerkenswert, 22.
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Harn dunkelgelb; er ging ohne jeden Strahl ab (nach fünf Stunden), 22.
-
Der Harn zersetzt sich in wenigen Stunden, 22.
GESCHLECHTSORGANE
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Männlich.
-
Allgemeine Erschlaffung der Genitalien ohne jede Neigung zum Koitus, 22.
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Keine Erektionen, selbst wenn sich Harn in der Blase angesammelt hat; der Penis bleibt ständig erschlafft (nach sechs Tagen), 22.
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Mehrere juckende feine Stiche an der Spitze der Eichel des Penis (nach einer halben Stunde), 5.
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Es scheint den Sexualtrieb gewaltsam zu unterdrücken, 8.
-
Weiblich. [410.]
-
Eintritt der Menstruation (nach acht Stunden), 1.
ATMUNGSORGANE
-
Schleim in den Luftwegen, so dass die Atmung hörbar war, bis zum Mittag anhaltend, dann verschwand er (sechster Tag), 25.
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Gefühl bei der Einatmung einige Zeit lang, als seien die Luftwege verengt, wodurch die sonst nicht wahrnehmbare Einatmung hörbar wurde; wie nach langem Laufen bei einer an Katarrh leidenden Person (zweiter Tag), 25.
-
Kehlkopf.
-
Verengung des Kehlkopfes, 11.
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Husten.
-
Husten (zwölfter Tag), 26.
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Hackender Husten, 1.
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*Ständiger hackender Husten, plötzlich auftretend beim gewohnten Tabakrauchen, im Sitzen (nach fünfzehn Stunden), 5.
-
Häufiger trockener hackender Husten mit schmerzhafter Spannung in den linken falschen Rippen (nach fünf Stunden), 22.
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Atmung.
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Rasche Atmung, 1.
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Unwillkürliches Seufzen, 22. [420.]
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Erschwerte Atmung; der Brustkorb scheint zu eng (fünfter Tag), 22.
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Erschwerte Atmung; er ist gezwungen, langsam und tief zu atmen (nach einer Viertelstunde), 6.
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Erschwerte Atmung mit sehr häufigem Bedürfnis, tief Luft zu holen; besonders beim Gehen im Freien bemerkt, 22.
BRUST
-
Vermehrte Wärme im unteren Teil der Brust, 3.
-
Schmerz in den Brustwänden (erster Tag), 24.
-
Schmerz in den linken Brustmuskeln (fünfter und sechster Tag), 24.
-
Brust sehr stark eingeschnürt, so dass er nach Luft schnappt mit offenem Mund, aber nicht atmen kann, 10.*
-
Enge in der Brust, als seien die Lungen eingeschnürt, weil die Rippen sich nicht auszudehnen scheinen, 22.
-
Druck in den Brustwänden, bald, 24.
-
Druck in den Brustmuskeln (zehnter und zwanzigster Tag), 24. [430.]
-
Scharfes Schneiden an den untersten echten Rippen durch die Brust von innen nach außen, verschlimmert durch Einatmung, 9.
-
Stechen in den Brustwänden (erster Tag), 24.
-
Stechen in der linken Rippengegend (dritter Tag), 26.
-
Stiche in den Brustwänden (erster Tag), 24.
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Stiche in den Lungenspitzen (achter Tag), 24.
-
Stiche unter den linken Rippen (nach einer Stunde), 24.
-
Scharfe Stiche in den linken falschen Rippen beim Gehen, 22.
-
Die linken falschen Rippen scheinen an die Wirbelsäule geschraubt zu sein (nach vier Stunden), 22.
-
Vorne.
-
Zwickender Schmerz bald im rechten vorderen Teil der Brust, bald links in der Herzgegend (erster Tag), .
HERZ UND PULS
-
Herzklopfen, 3.
-
Rascher Puls (zehnter, fünfzehnter und zwanzigster Tag), 24.*
-
Der Puls war ständig in der Frequenz erhöht; die Wirkung auf den Puls war jedoch vorübergehend, so dass er nach zwei, höchstens drei Stunden wieder normal wurde, 27.
-
Puls 100 oder mehr, im Sitzen, um 9 Uhr morgens (achter Tag), 24.
-
Puls stieg von 80 auf 100 (zweiter Tag); 100 (dritter Tag); 96 morgens, 100 abends (vierter Tag), 29.
-
Langsamer Puls (nach einer und sechzehn Stunden), 1.*
-
Puls 66 (zweiter Tag); 60 (dritter, vierter und fünfter Tag); 84 (sechster Tag); 66 (siebenter Tag); 78 (achter Tag), 31. [450.]
-
Puls 66 morgens, 76 abends (zweiter Tag); 72, 76 (dritter Tag); 64 (vierter Tag); 64, 68 (fünfter Tag), 66 (sechster Tag), 30.
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Die Erhöhung des Pulses trat gewöhnlich während der ersten halben Stunde oder höchstens der ersten Stunde ein und belief sich auf 5 bis 25 Schläge Zunahme; die Verlangsamung jedoch dauerte über zwei Stunden und endete zuweilen schneller und betrug 5, 10 oder höchstens 15 Schläge unter dem Normalen, 27.
-
Heftiger Puls (nach einer Viertelstunde), 3.
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Puls klein und zitternd (nach zwei Stunden), 34.*
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Sehr kleiner Puls, 1.
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Er fühlt das Schlagen seines Pulses lebhaft durch den ganzen Körper, am meisten aber am Herzen, 4.
HALS UND RÜCKEN
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Hals.
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Steifigkeit der Nackenmuskeln bis hinauf zum Hinterhaupt während der Ruhe, besonders jedoch bei Bewegung des Kopfes, morgens (nach einundvierzig Stunden), 6.
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Rheumatische Steifigkeit des Nackens, 1.
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Bei Bewegung des Halses sind einige Muskeln schmerzhaft und steif, 8.
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Drückender Schmerz im Halswirbel, bald, 24.
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Rücken. [460.]
-
Schmerz an verschiedenen Stellen des Rückens, 34.
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Rückenschmerz wie von Blähungen, als könnten sie nicht abgehen, gegen Abend, im Sitzen, 22.
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Ständige dumpfe Stiche mit Nagen in der Mitte der Wirbelsäule, 22.
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Dorsal.
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Dumpfer Schmerz im linken Schulterblatt, der sich bei Bewegung in einen scharfen Schmerz verwandelt, 8.
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Bohrende Stiche in der Gegend der Wirbelsäule, unmittelbar unter den Schultern (erster Tag), 26.
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Schmerz wie geprellt in der Wirbelsäule zwischen den Schulterblättern, 3.
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Lumbal.
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Zusammenziehender Schmerz im Kreuz, 1.
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Drückender Schmerz in den Lendenmuskeln (erster Tag), 24.
EXTREMITÄTEN ALLGEMEIN
-
Objektiv.
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Strecken der Glieder (nach einer Stunde), 4.
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Erschlaffung der Arme und Glieder (fünfter Tag), 26.
-
Subjektiv. [470.]
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Torpor der Glieder und ungewöhnliche Steifigkeit, 19 . [Von Hughes berichtigt.]
-
Hebendes Gefühl in den Gliedern (zwölfter Tag), 26.
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Alle Glieder fühlen sich so schwer an, bei schmerzhafter Empfindlichkeit der Muskeln, dass er sie nur widerwillig bewegen kann, 9.
-
Etwas Schmerz in den Armen, Zehen und Knien (zweiter Tag), 24.
-
Druck in den Knien, Zehen und Schultern (nach einer halben Stunde), 24.
-
Druck im rechten Knie und in den Beinen, in den Schienbeinen, in den Fingergelenken, Händen und Füßen, den Tag bis zum Abend anhaltend (erster Tag), 24.
-
Druck und Ziehen, wechselnd in den linken Fingern, Waden, im linken Ellbogen, unter der rechten Schulter, in den linken Nackenmuskeln, im rechten Knie und später seltener in den Zehen und der linken Kopfseite (achter Tag), 24.
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Ständiger Druck im linken Knie, in der rechten Schulter und in den Zehen (zehnter Tag), 24.
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Heftiger Druck im unteren Teil der Oberschenkel und in den Ellenbogen, bald, 24.
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Drückender Schmerz in den Zehen und Fingern, bald, 24. [480.]
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Drückender Schmerz in den vorderen Muskeln des Oberschenkels und im Handgelenk kehrte nach einer neuen Gabe wieder, 24.
OBERE EXTREMITÄTEN
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Druck in den Muskeln der Arme, Schulterblätter (erster Tag), 24.
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Feines Reißen in den Knochen des Arms, 9.
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Schulter.
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Druck in den Schultern (zweiter Tag), 24.
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Druck in den Schultern, später in den Oberschenkeln und Knien, nach jeder Gabe, 24.
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Druck in der rechten Schulter (zehnter Tag), 24.
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Heftiger Druck in der rechten Schulter, lange anhaltend (zwanzigster Tag), 24.
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Reißender Schmerz in der linken Schulter (siebenter Tag), 25.
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Arm. [490.]
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Sichtbares Zucken der Muskeln des linken Oberarms mit Schmerz, als habe etwas Hartes die Stelle heftig angeschlagen, 3.
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Druck in den Oberarmen, 24.
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Ein Gefühl im rechten Oberarm wie nach einem Schlag, obwohl bei Berührung nichts gefühlt wird, 3.
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Unterarm.
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Heftiges Ziehen in der Mitte des Unterarms, etwa in der Ellenbeuge, 6.
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Heftige drückende Schmerzen im linken Unterarm (sechster Tag), 24.
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Heftige reißende Schmerzen im rechten Unterarm (achter Tag), 25.
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Feines Reißen im rechten Unterarm (neunter Tag), 25.
UNTERE EXTREMITÄTEN
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Objektiv.
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Häufiges Zucken der Beinmuskeln (nach zwei Stunden), 34. [520.]
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Unsicherheit der Glieder, Schwäche der Füße, Wanken der Knie; er konnte nur langsam gehen, 1.
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Große Müdigkeit in beiden Gliedern, besonders beim Stehen, mit Schmerz wie geprellt im Kreuz (fünfter Tag), 25.
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Große Prostration in den Beinen, ein Schwächegefühl (nach einer halben Stunde), 22.
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Subjektiv.
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Schmerz in den Beinen (erster Tag), 24.
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Ziehende Schmerzen in den Beinen (bald), 24.
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Hüfte.
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Plötzliche paralytische Steifigkeit des linken Hüftgelenks beim Gehen im Freien (nach dreiundzwanzig Stunden), 6.
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Schmerz in der linken Hüfte wie Ischias (siebenter Tag), 25.
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Anhaltendes Brennen in der linken Hüfte (neunter Tag), 25.
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Ein leichter ziehender Schmerz in der rechten Hüfte, 8.
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Brennender Druck mehrmals in der linken Hüfte (nach zwei Stunden), 3. [530.]
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Mehrere Stiche in der linken Hüfte, wie mit Nadeln, 3.
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Einige heftige, etwas langsame Stiche wie mit mehreren Stecknadeln in der linken Hüfte, 3.
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Schmerzhaftes Gefühl in der linken Hüfte, wie wund gerieben oder verbrannt, selbst durch Berührung verschlimmert, den ganzen Tag (achter Tag), .
HELLEBORUS NIGER. ALLGEMEINSYMPTOME
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Objektiv. [580.]
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Bemerkenswerte Unsicherheit in ihren Handlungen (vierter Tag), 29.
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Schreckliche Krämpfe, begleitet von äußerster Kälte, 32.*
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Krämpfe und konvulsive Bewegungen zusammen mit Einschießen im Gehirn wie mit einem Pfeil, 21.
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Sobald er morgens im Bett die Augen öffnet, muss er sich strecken; danach wird er müde und die Augen schließen sich wieder, 4.
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Ständige Erschlaffung aller Muskeln; er fällt plötzlich zu Boden, mit Kälte des Körpers, kaltem Schweiß auf der Stirn und stammelt, ist aber bei Bewusstsein; der Puls ist sehr langsam und die Pupillen sehr stark verengt (nach einer Stunde), 1.
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Er konnte weder sitzen noch stehen noch liegen und zeigte ständig auf sein Herz, 10.
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Müdigkeit, 27.
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Müdigkeit und Schläfrigkeit am Vormittag mit Gähnen (nach zwei Stunden), 4.
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Schwäche (fünfter Tag), 31.* [590.]
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Unruhig und ängstlich , Unglück befürchtend (nach fünf Tagen), 4.*
HAUT
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Objektiv.
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*Plötzliche wassersüchtige Schwellung der Haut, 1 . [Dieses Symptom, verbunden mit 358, 395, 401, scheint vielen von Schwellung begleiteten Krankheiten sehr genau zu entsprechen; solche werden sicherlich rasch und dauerhaft durch Helleborus geheilt, wenn die übrigen Symptome ihm homöopathisch sind, das heißt dieselbe Eigentümlichkeit haben wie die, welche dieses kräftige Gewächs besonders bei gesunden Menschen hervorruft; hiervon hängen auch die gelegentlichen Heilerfolge von Bachers Pillen ab, die offenbar nur eine zufällige Entdeckung in der Hauspraxis waren, denn die ärztliche Kunst wusste bisher nichts von der homöopathischen Anwendung des Helleborus bei gewissen wassersüchtigen Krankheiten, weil die pathogenetische Wirkung dieser Pflanze unbekannt war; ebenso wenig hatte die ärztliche Kunst eine Ahnung von der aus ihr entwickelbaren Heilwirkung. -Hahnemann.]
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Die Haut des Körpers schuppt sich ab, 13.
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Die Haare des ganzen Körpers fallen aus; die Nägel fallen ab, 13.
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Eine kleine Schwellung in der Stirnhaut, die schmerzhaft ist, wie geprellt oder wie durch einen Schlag verursacht, 1.
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Ausschläge.
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Eine Pustel auf der linken Seite der Stirn, die bei hartem Berühren schmerzt, wie zerschlagen, 6.
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Mehrere kleine Bläschen zwischen den ersten Gelenken des vierten und fünften Fingers, bei Berührung wundmachend, eine Zeitlang feucht und dann lange mit Schorf bedeckt, 6.
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Kleine, feuchte, schmerzlose Bläschen am Mittelgelenk des rechten vierten Fingers; bei starkem Druck schien der Knochen wund zu sein, 6. [610.]
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Gelblicher rundlicher Flechtenausschlag an beiden Armen, der beim Kratzen Wasser absondert, 1.
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Subjektiv.
SCHLAF UND TRÄUME
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Schläfrigkeit.
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Häufiges Gähnen (fünfter Tag), 26.
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Schläfrigkeit, gefolgt entweder von unruhigem, durch Träume gestörtem Schlaf oder von Coma vigil, gefolgt von tiefem Schlaf, 27.
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Große Schläfrigkeit am Abend (zweiter und dritter Tag), 25.
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Schlaflosigkeit.
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Unruhiger Schlaf gegen Morgen; er dreht sich von einer Seite auf die andere; in diesem Schlummer dunkle schwebende Visionen, 4.
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Unruhiger Schlummer, gegen Morgen erfüllt von historischen Phantasien, während dessen er seine Lage von einer Seite auf die andere ändert, 4.
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Träume.
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Verworrene Träume in der Nacht, an die man sich nicht erinnert, 5.
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Unablässige, verworrene, häufig sehr ängstliche Träume in der Nacht, die er nicht zu erinnern vermag, 9. [620.]
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Ängstliche Träume (erste Nacht), 24.
FIEBER
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Frösteln.
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Haut kühl (vierter Tag), 30.
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Frösteln immer beim Niederlegen am Abend; jeden Morgen Schweiß (nach zehn Tagen), 1.
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Allgemeiner Schüttelfrost mit Gänsehaut; schmerzhafte Empfindlichkeit des äußeren Kopfes gegen Berührung und Bewegung; ziehend-reißende Schmerzen in den Gliedern und häufiges Stechen in den Gelenken, besonders der Ellenbogen und Schultern; ohne Durst, mehrere Tage hintereinander, morgens beginnend (nach fünfundzwanzig Stunden), 9.
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Kälte des Körpers , besonders am Morgen, 1.*
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Kälte über den ganzen Körper mit kalten Händen und Füßen , mehrere Stunden anhaltend (erster Tag), 24.*
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Frösteln beginnt in den Armen, 1.
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Frösteln fünf Tage lang, ohne Durst, gefolgt von Durst, 1.
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Er möchte wegen des Fröstelns im Bett liegen und sieht gelb im Gesicht aus, 1.
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Fieber; ständiges Frösteln über den Körper ohne Durst; Hitze im Kopf und Kopfschmerz wie geprellt im Hinterhaupt, 1. [630.]
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Fieber mehrere Tage lang, beständiger, wenn er nicht im Bett ist; Frösteln über den ganzen Körper ohne Durst (beim Sitzen, Stehen und Gehen), mit kalten Händen, mit innerer brennender Hitze und Dumpfheit des Kopfes sowie großer Schläfrigkeit, Schwere und Schwäche der Füße und Steifigkeit in den Kniekehlen; nach dem Niederlegen ins Bett sofort Hitze und Schweiß am ganzen Körper, ebenfalls ohne Durst, 1.
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Frösteln im Rücken, 22.
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Frösteln in der linken Rückenseite nahe der Wirbelsäule, sich auf- und abwärts und einen Augenblick lang quer über die linke Schulter nach vorn erstreckend (siebenter Tag), .
BEDINGUNGEN
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Verschlimmerung.
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( Morgen ), Beim Erwachen Schwindel usw.; beim Erwachen Kopfschmerz; im Bett Kopfschmerz oben auf dem Kopf; Wundheit im Augenwinkel usw.; nach dem Erwachen Stechen im Augapfel; unmittelbar nach dem Aufstehen Niesen; nach dem Erwachen Bläschen an der Lippe; beim Aufstehen Zunge trocken usw.; früh Kolik; Gefühl im Bauch; um 5 Uhr Kolik; Steifigkeit des Nackens; im Bett Reißen in den linken Fingern; Schweiß; Kälte des Körpers.
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( Nachmittag ), Die Symptome; von 4 bis 8 Uhr Schmerz im Kopf; Schwere usw. in der Stirn; Schmerz an der Oberfläche des Darmbeins.
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( Abend ), Die Symptome; nach dem Niederlegen im Bett lebhafte Phantasien; Kopfschmerz in der Stirn; Druck usw. in der Stirn; nach dem Niederlegen ins Bett Schmerz in den Backenzähnen; Schmerz im Magen; Auftreibung des Bauches; beim Gehen im Freien Stiche im Handgelenk; beim Niederlegen Frösteln; kalte Füße; zwischen 5 und 6 Uhr und besonders nach dem Niederlegen Hitze über den ganzen Körper usw.
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( Nacht ), Schweiß; gegen Morgen allgemeiner Schweiß , gegen Morgen Schweiß an den Sohlen.
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( Im Freien ), Gefühl in den Augen; Gefühl wie nach langer Krankheit.
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( Gehen im Freien ), Kopfschmerz in den Stirnbeulen; erschwerte Atmung; Stiche quer durch die Sehnen der linken Hand; Steifigkeit des Hüftgelenks; Steifigkeit der Kniebeuger.
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( Beim Treppensteigen ), Kneifen im Bauch.
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( Nach Anstrengung der Aufmerksamkeit ), Kopfschmerz in der Schläfe.
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( Kälte ), Schmerzen in verschiedenen Teilen.
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( Nach dem Mittagessen ), Hitze im Gesicht.
NACHTRAG: HELLEBORUS NIGER. Autoritäten.
36 , Cattell, Brit. Journ. of Hom., vol. xi, p. 343; 37 , J. Massey, M.D., Lancet 1856 (2), p. 100, eine Frau nahm etwa einen Teelöffel voll eines starken Aufgusses; 38 , H. P. Gatchell, Northwestern Annalist (Am. Obs., vol. xv, 1878, p. 518), Jan. 14., nahm die 2. um 3.30 Uhr nachm., wiederholte die Dosis um 4 und 4.30.
GEMÜT
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Glückliche Sorglosigkeit gegenüber allem; gleichgültig gegen die Familie (nach der ersten Gabe), 38.
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Wechselnde Gefühle von Heiterkeit und Melancholie; großes Verlangen zu lachen, gefolgt von dem Wunsch zu weinen (nach der ersten Gabe), 38.
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Großes Gefühl von Selbstvertrauen (nach der zweiten Gabe), 38.
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Gefühl wie aus Kummer (nach der zweiten Gabe), 38.
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Stöhnt (fünfter Tag), 38.
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Möchte nicht, dass jemand mit mir spricht oder mich ansieht (nach der ersten Gabe), 38.
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Möchte nicht sprechen; scheut Gesellschaft (nach der zweiten Gabe), 38. [670.]
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Legte sich in eine Art Stupor; etwa eine Stunde später erwacht, durch den Schlaf erfrischt (nach der dritten Gabe), 38.
KOPF
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Kopf benommen; Geräusch schmerzt, das Geräusch des Windes bedrängt (nach der dritten Gabe), 38.
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Gehirn fühlt sich zu groß an (dritter Tag), 38.
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Erwachte mit dem Gefühl, als sei das Gehirn zu groß, mit starkem Schmerz in der Stirn, durch Druck gebessert; Schmerz anfallsweise, durch Bewegung verschlimmert (fünfter Tag), 38.
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Gehirn vorne zu groß; Hinterhaupt fühlt sich leer an; später umgekehrt in der Stirn, und das Hinterhaupt fühlt sich an, als wolle es nach vorn fallen; Neigung, sich hinzulegen und den Kopf von einer Seite zur anderen zu rollen; fühle mich hilflos wie ein Säugling, als wollte ich in den Armen der Mutter liegen; Neigung, die Füße anzuziehen wie ein Säugling (fünfter Tag), 38.
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Kopfschmerz über den Augen bis zu den Schläfen reichend, mit dem Gefühl, als sei die Haut straff über die Stirn gezogen, begleitet von Neigung zu runzeln; schwaches Gefühl im Kopf (nach der ersten Gabe), 38.
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Schläfen fühlen sich an, als wollten sie bersten (nach der ersten Gabe), 38.
AUGE
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Dumpf schmerzender Schmerz in der Augenhöhle; großes Verlangen, in einem dunklen Zimmer zu sein (nach der ersten Gabe), 38.
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Prickeln und Brennen der Augenlider (nach zwei Minuten), 38.
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Verdunkelung des Sehens (nach zwei Minuten), 38. [680.]
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Sehen verschleiert (nach der ersten Gabe), 38.
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Morgens unfähig, wegen Verschwommensehens einen Brief zu lesen (sechster Tag), 38.
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Scheut Licht (fünfter Tag), 38.
NASE
- Katarrh des linken Nasenlochs (nach der ersten Gabe); verstärkt (nach der zweiten Gabe), 38.
MUND
- Gefühl, als ströme kalte Luft durch hohle Zähne (nach der ersten Gabe), 38.
MAGEN
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Abends Übelkeit mit äußerster Prostration, gebessert durch bitteres Erbrechen, gefolgt von einem hilflosen Gefühl; Unlust, angesprochen oder angesehen zu werden (dritter Tag), 38.
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Nachts Übelkeit, Prostration und bitteres Erbrechen (fünfter Tag); Übelkeit nach dem Essen (sechster Tag), 38.
-
Nachts bitteres Erbrechen (dritter Tag), 38.
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Erbrechen einer grünlichen, schleimigen Substanz, 38.
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Brennen im Magen (nach der zweiten Gabe), 38. [690.]
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Gefühl, als werde eine Flüssigkeit in den Magen gegossen (nach der dritten Gabe), 38.
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Einschießende Schmerzen vom Epigastrium bis zum Rektum (fünfter Tag), 38.
BAUCH
- Aufgetriebener Bauch, Wind in den Därmen (nach der dritten Gabe), 38.
REKTUM UND ANUS
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Drückende Fülle im Rektum (nach der ersten Gabe), 38.
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Dumpf schmerzendes Gefühl im Rektum (nach der zweiten Gabe), 38.
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Druck im Rektum (dritter Tag), 38.
-
Fülle im Rektum (fünfter Tag), 38.
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Juckreiz wie von Askariden (dritter Tag), 38.
HARNORGANE
- Großer Harndrang (nach der ersten Gabe), 38.
GESCHLECHTSORGANE
- Schmerz in der Gegend des rechten Eierstocks (nach der dritten Gabe), 38.
ATMUNGSORGANE. [700.]
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Kurzatmigkeit beim Lesen oder Sprechen (nach der ersten Gabe), 38.
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Atmet besser mit offenem Mund (nach der zweiten Gabe), 38.
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Abends gedrückte Atmung (dritter Tag), 38.
BRUST
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Scharfer Schmerz in der linken Brust nahe der Achsel; durchbohrender Schmerz (nach der zweiten Gabe), 38.
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Schmerz nahe der Achsel (nach der dritten Gabe), 38.
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Bei Bewegung Schmerz in der linken Brust und Schulter, den Arm bis zum Ellenbogen hinabziehend (nach der dritten Gabe), 38.
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Beim Vorbeugen Schmerz in der linken Brust (nach der dritten Gabe), 38.
HERZ UND PULS
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Schwere um das Herz (sechster Tag), 38.
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Schmerz in der Herzgegend (nach der zweiten Gabe), 38.
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Heftiges Klopfen des Herzens (nach zwei Minuten), 38. [710.]
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Puls klein und schwach, 78 (fünfter Tag), 38.
HALS UND RÜCKEN
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Schmerz unter dem rechten Schulterblatt (nach der dritten Gabe), 38.
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Schmerz unter dem linken Schulterblatt (nach der zweiten Gabe), 38.
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Dumpf schmerzender Schmerz im Rücken oberhalb der Taille, von einer Seite zur anderen schaukelnd (nach der zweiten Gabe), 38.
EXTREMITÄTEN
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Nachts nach dem Zubettgehen reißende und zerreißende Schmerzen in den Gelenken, als würden sie auseinandergerissen (vierter Tag), 38.
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Schmerzen wie Rheumatismus in den Gliedern; Schmerzen wie in den Knochen (fünfter Tag), 38.
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Ein paralytisches Gefühl der Glieder. Sie fühlen sich groß und schwer an; kann sie nur mit Mühe heben (sechster Tag), 38.
OBERE EXTREMITÄTEN
- Schmerz in der linken Schulter, die höher als die rechte erscheint (nach der zweiten Gabe), 38.
UNTERE EXTREMITÄTEN
- Dumpf schmerzender Schmerz in den unteren Extremitäten, wenn sie warm werden (nach der zweiten Gabe), 38.
ALLGEMEINES
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Schmerz und Prickeln in Zunge, Rachenenge und Hals. Nach ihren eigenen Worten: ‚als ob dort hundert Stecknadeln einstächen‘. Es bestand ein schmerzhaftes Gefühl von Strangurie und Verengung des Halses mit Schluckbeschwerden; Schmerz im Epigastrium und sehr heftige Übelkeit. Die Zunge begann anzuschwellen, ebenso die übrigen Organe des Schluckaktes; viel zäher Schleim wurde aus dem Mund entleert; die Augen waren eingesunken; es bestand übermäßige Prostration der Kräfte; Verfärbung um die Augenlider, mit großem Kollaps der Lebenskraft; die Extremitäten waren kalt, und die ganze Körperoberfläche war mit kaltem, klebrigem Schweiß betaut; der Puls schwankte zwischen 30 und 50 Schlägen in der Minute, sehr klein und zeitweise kaum wahrnehmbar, 37. [720.]
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Zittern des ganzen Körpers (nach der ersten Gabe), 38.
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Große Unruhe, erregbar, ungeduldig, hoffnungsvoll; Gefühl, als sei die Zirkulation gesteigert; könnte einen Wettlauf laufen, große Taten vollbringen, furchtlos; Gefühl, als koche das Gehirn (nach der dritten Gabe), 38.
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Große Ruhe und Verlangen, sich hinzulegen (nach der ersten Gabe), 38.
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Müde und schläfrig (nach der ersten Gabe), 38.
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Sehr müde (nach der dritten Gabe), 38.
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Müdes Gefühl den ganzen Tag (dritter Tag), 38.
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Neigung, die ganze Zeit zu sitzen (nach der zweiten Gabe), 38.
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Schwäche (sechster Tag), 38.
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Das Fleisch fühlt sich weich an (fünfter Tag), 38.
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Wundheit im Fleisch (sechster Tag), 38. [730.]
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Gefühl, als sei das Fleisch wund; Wundheit auf Druck über den ganzen Körper (vierter Tag), 38.
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Gefühl, als sei das Blut dünn und arm; ich fühle mich matt und leblos (nach der zweiten Gabe), .
FIEBER
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Fröstelig, mit dumpfen Schmerzen im Kopf (zweiter Tag); empfindlich gegen Kälte, mit scharfen nadelartigen Schmerzen in und um die Augen, mit Übelkeit (dritter Tag), 38.
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Kälte des ganzen Körpers (nach der zweiten Gabe), 38.
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Hände kalt (nach der zweiten Gabe), 38.
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Kalte Füße (nach der ersten Gabe), 38.
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Stirn fühlt sich der Hand heiß an; verlangt Eis auf den Kopf (fünfter Tag), 38.
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Kalte Schweiße, 36.