FLUORICUM ACIDUM.
By Timothy F. Allen — Enzyklopädie der reinen Materia Medica
Fluorwasserstoffsaeure, HF.
Zubereitung , Mit Wasser verduennen und in Silberphiolen bis zur fuenften Centesimalpotenz verreiben bzw. potenzieren (Hering), (heutzutage werden im allgemeinen Guttapercha-Phialen verwendet).
Quellen. ( 1 bis 17 , nach Herings Resume, Neues Archiv. f. Hom., 2, 1, 100, und Trans. of Am. Inst. of Hom., 1846), 1 , C. Hg, von einem 40jaehrigen Mann, Wirkungen der Saeuredaempfe oder der Einatmung der Potenzen; 1 a , von einem Teeloeffel der 3. Verd. (aus Silber); 1 b , von der 6.; 1 c , von der 30.; 2 , Dr. J. Jeanes, Arzneimittelpruefungen mit der 1. bis 5. Verd.; 3 , Dr. W. Williamson, Arzneimittelpruefungen mit der 1. bis 5. Verd.; 4 , derselbe, an einem anderen Arzneipruefer; 5 , Dr. Neidhard, Arzneimittelpruefungen, wie zuletzt; 6 , derselbe an einem anderen Arzneipruefer; 7 , Behlert, ein Maedchen, Wirkungen der 30.; 8 , Campos, 30. Verd. an sich selbst und vier gesunden Maennern (wiederholte Gaben); 9 , Freitag, 30. Verd., wiederholt am dritten, siebten, neunten und siebzehnten Tag; am zweiunddreissigsten Tag nahm er die 6. Verd., wiederholt am dreiundvierzigsten und siebenundfuenfzigsten Tag; 10 , Geist, 30. Verd., wiederholte Gaben; 11 , Gosewitch, 30. Verd.
a; 12 , derselbe, b; 13 , Husemann, 30. Verd.; 14 , Lippe, 30. Verd.; 15 , Pehrson, 30., fuenf Tage lang taeglich jeden Morgen; 16 , Kreiner, Wirkungen verduennter Saeure (1/48, 1/16, 1/8); 17 , Thenard, allgemeine Zusammenstellung der Wirkungen; 18 , Gruber, Austrian Med. Year-book, 1832 (Frank's Mag., 1, 653), ein Arbeiter hielt seine nackte Hand eine Minute lang den Daempfen ausgesetzt; 19 , King, Selbsttoetung eines Klempners durch eine halbe Unze der Saeure, Trans. Path. Soc., Bd. 24, S. 98, 1873; 20 , Berridge, Med. Invest. N. S., 3, S. 284, nahm eine Dosis der 2000. (Jen).
GEMUET
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Gemütszustand.
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Grosse Neigung, wenn allein, zu abstossenden phantastischen Vorstellungen, besonders in Bezug auf Personen, zu denen er in naher Beziehung steht oder mit denen er verbunden ist; es scheint ihm z. B., als muesse er alle Diener entlassen, die Kinder muessen aus dem Haus, eine Verlobung muss geloest, eine Ehe getrennt werden usw., 1b.
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Abneigung gegen sein Geschaeft, 11.
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Er ist heiterer und kraeftiger (nach acht und den folgenden Tagen), 1a.
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Ungewoehnlich heitere Gemütsstimmung am naechsten Morgen, 8.
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Gefuehl vollkommenen Gluecks innerlich und aeusserlich (nach acht Stunden), 8.
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Gefuehl eines inneren gluecklichen Zustandes, wie nie zuvor erlebt, am naechsten Morgen nach dem Mittel, 8.
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Gefuehl, alles in hohem Masse zu geniessen (nach zwoelf Stunden), 8.
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Die ganze Natur scheint zu laecheln, morgens (nach sechzehn Stunden), 8.
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Zufriedenheit; er wuenscht keinen besseren Zustand der Dinge; alles ist recht (nach zehn Stunden), 8. [10.]
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Neigung zu aengstlichen Vorstellungen , haeufig bis zu einem solchen Grade, dass Schweiss ausbricht (zweiter Tag), 1a.
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Er wird nicht so leicht aengstlich wie frueher, 1c.
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Waehrend des Schwankgefuehls hat er eine bestimmte, wenn auch nicht aengstliche Erwartung, als ob etwas Furchtbares geschehen werde; doch fuehlt er keine Angst, 1a.
KOPF
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Benommenheit und Schwindel. [30.]
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Benommenheit und Schmerz durch den ganzen Kopf (nach fuenf Minuten), 2.
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Schwindel und Kopfschmerz (Teil von S. 251), 5.
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Beim Aufstehen aus dem Liegen Schwindel, der auch beim Gehen oder Sitzen anhielt; danach Aufstossen und leichte Uebelkeit; morgens, 20.
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Kopf im allgemeinen.
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Blutandrang zum Kopf mit Hitze in der Stirn, allmaehlich zunehmend bis zu Kopfschmerz im Stirnbein (nach wenigen Minuten), 5.
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Es schien ihm vom Hals zum Kopf aufzusteigen; er fuehlte, als werde ihn der Schlag treffen; eine Art Blutandrang zum Kopf und Verlust des Bewusstseins; er konnte sich nicht erinnern, wo er war (nach dem Riechen an der Saeure), 1.
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Betaeubendes Gefuehl im Kopf, meist vorn, sofort, 3.
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Benommenheit des Kopfes morgens bis zum Fruehstueck (vom dritten bis elften Tag), 15.
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Benommenheit des Kopfes morgens, mit leichtem Ziehen in der rechten Kopfseite (fuenfter und siebter Tag), 15.
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Benommenheit des Kopfes, sofort; Gefuehl, als ob das Gehirn nach oben gepresst werde (nach vier Wochen), 10.
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Benommenheit und schmerzhafte Spannung im Kopf nach rechts hin (nach mehreren Stunden), 1b. [40.]
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Schwere des Kopfes mit dumpfem Schmerz tief in der Mitte der Stirn (nach zwei Stunden), 8.
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Schmerz im Kopf, ein Gefuehl, als sei der Kopf zu schwer und werde von einer Seite zur anderen herabfallen, ein Herausdruecken von innen nach aussen (Teil von S. 191), 6.
AUGE
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Aeusseres Zittern am rechten Auge, und bald darauf brennend-einschiessender Schmerz am Boden der Augenhoehle (nach mehreren Stunden), 1c.
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Der Dampf wirkt sehr stark auf das Auge (Liebig).
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Das Auge bleibt mehrere Tage affiziert, so dass er blinzeln und es reiben muss, 1c.
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Schmerz im rechten Auge, 13.
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Ein sehr tiefer Schmerz im hinteren Teil des rechten Auges, sehr weit in den Oberkiefer ausstrahlend; derselbe, den er um ein Uhr in der linken Seite hatte; zwischen 5 und 6 Uhr abends (neunter Tag), 1a.
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Brennen in den Augen (nach fuenfzehn Minuten), 5. [100.]
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Druck auf das rechte Auge beim Buecken, 13.
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Oft Juckreiz in den Augen, der ihn zum Kratzen noetigt (erste Woche), 1a.
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Schmerzhaftes Jucken im linken Auge, als waere ein Sandkorn darin, 4.
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Braue und Augenhoehle.
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Schwere ueber den Augen mit Uebelkeit; schlimmer bei Bewegung (nach zwei und drei Stunden), 5.
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Schmerz ueber der rechten Augenbraue, der verschwindet; dafuer erscheint ein aehnlicher Schmerz kurze Zeit in der rechten kleinen Zehe (naechster Vormittag), 12.
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Schmerz hinter dem rechten Auge, 13.
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Ziehen um das rechte Auge herum, abends (nach fuenfzehn Minuten), 3.
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Hinter dem linken Auge, gegen die Schlaefe, im linken Nasenloch und in der Stirn, ein Schmerz, der im Knochen zu sitzen scheint, als bewege sich tief innen etwas Spitzes hin und her (um 1 Uhr nachmittags, neunter Tag), 1a.
OHR
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Aeusseres.
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Ein Schmerz, von unten nach oben hinter dem rechten Ohr ausstrahlend, 9.
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Hinter dem rechten Ohr ein Schmerz, der im Kopf nach oben zieht; gleichzeitig in der rechten Ferse, 9.
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Inneres.
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Empfindung im rechten Ohr, als wolle ein Klingeln in den Ohren beginnen, am Vormittag (zweiter Tag), 1a.
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Schmerz im rechten Ohr (vierter Tag), 9.
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(Ein Schmerz, dem er an der Oeffnung der linken Eustachischen Röhre haeufig unterworfen war, erscheint nach ein oder zwei Stunden und kehrt spaeter wieder), 1a.
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Drueckender Schmerz im rechten Ohr, 13.
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Eigentuemlicher Druck und Jucken tief im linken Ohr; verschwindet nach Herumstochern mit dem Finger im Ohr (nach einer Stunde), 10. [130.]
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Stechen im rechten Ohr, 9.
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Zucken hinter dem linken Ohr, 5.
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Jucken zuerst im rechten, danach im linken Ohr, 10.
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Hoeren.
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Die Empfindlichkeit des Gehoers ist morgens sehr gesteigert (sechster Tag), 1a.
NASE
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Objektiv.
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Niesen, nachmittags (nach vier Stunden), 5.
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Heftiges Niesen siebenmal, mit Abgang einer kleinen Menge duennen Schleims aus der Nase und Ansammlung von Speichel im Mund, mit jener Empfindung in der Nase, die manchmal durch sehr kaltes Wetter verursacht wird; morgens (zweiter Tag), 1b.
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(In einem Fall chronischer Verstopfung der Nase mit dumpf-schwerem Stirnschmerz, bei dem Silex 30. einige Dienste geleistet hatte, verursachte Fluor. ac. 30. sofort ein Laufen aus der Nase, ohne weitere Besserung.) (Dasselbe in einem Fall von Ulzeration), 13.
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Frueh morgens, beim Spuelen des Mundes mit kaltem Wasser, scheint die Nase ploetzlich voll Schleim zu sein, als haette er Fliessschnupfen, doch geht dies ebenso rasch wieder vorueber, 1c.
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Haeufige Schnupfenanfaelle, ploetzlich auftretend und verschwindend; es scheint, als beseitige Erregung den Schnupfen, 1a.
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Ploetzliche Anfaelle von Schnupfen, ploetzlich auftretend und ebenso wieder verschwindend; es scheint, als beseitige Erregung den Schnupfen (dritte bis fuenfte Woche), 1a. [140.]
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Schnupfen (achter Tag); auf der rechten Seite und fliessend, mit Kriebeln vor dem Niesen (neunter Tag); bleibt halbseitig und fliessend (zehnter und elfter Tag), 15.
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Wenn er abends Rotwein trinkt, hat er am naechsten Morgen oder sogar in der folgenden Nacht waehrend des Schlafes Fliessschnupfen mit staendigem Tropfen und Verstopfung der Nase, ueber mehrere Wochen, jedoch nicht von Rheinwein, 1a.
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Nach abendlichem Biertrinken am naechsten Tag ploetzlicher Fliessschnupfen, von morgens bis abends, dann ploetzlich verschwindend (vierte Woche), 1a.
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Am naechsten Morgen nach Biertrinken am Abend ploetzlicher kitzelnder Fliessschnupfen, der den ganzen Tag dauert, aber am naechsten Morgen verschwindet (dritte Woche), 1a.
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Gefuehl in der Nase wie bei einem starken Schnupfen, .
GESICHT. [150.]
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Es kommt ihm morgens vor, als sei sein Gesicht ploetzlich alt geworden; er sieht im Spiegel unter den Augen oberflaechliche, weissliche, aufgedunsene Falten, die sich gegen die Nase hin erstrecken usw., ohne deshalb im geringsten missvergnuegt zu sein (neunter Tag), 1a.
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Die Gesichtsmuskeln sind staendig in Bewegung, 8.
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Hitze des Gesichts (Teil von S. 153), 1b.
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Abends nach lebhafter Unterhaltung Hitze im Gesicht und Kopfschmerz, wie ein Druecken und Treiben tief im Innern nach links hin; zeitweise auftretend und wieder nachlassend; dann geht es in den linken Oberkiefer ueber, als schmerzten die Zaehne, selbst an jenen Stellen, wo die Zahnwurzeln vor einem Jahr gezogen worden waren, so deutlich, dass er mit dem Finger fuehlen musste; zugleich Neigung, auf Zaehne zu beissen, die gar nicht mehr vorhanden waren (zweiter Tag), 1b.
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Verlangen, das Gesicht mit kaltem Wasser zu waschen; haeufiges und wiederholtes Waschen mit grosser Befriedigung; zwei Wochen lang, danach seltener, 1a.
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Schmerzhafte Empfindung, als sei der rechte Oberkiefer heiss und schmerzhaft; dies spiegelt sich gleichsam im Unterkiefer wider (nach fuenfzehn Minuten), 1a.
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Kompression in beiden Jochbeinen, nach unten gegen den Kehlkopf ziehend, wo sie dies beim Schlucken und auch sonst wahrnimmt, um 5 Uhr nachmittags, 7.
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Gefuehl von Waerme und Stumpfheit im Knochen des rechten Oberkiefers (nach zehn Minuten), 1a.
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Waermegefuehl an den Lippen, sofort, 1a.
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Sehr oft ein Brennen wie von einer Wunde an der Innenseite der Unterlippe nach rechts hin, ganz nahe am Rand (nach ein und zwei Stunden), 1a. [160.]
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Leichtes Taubheitsgefuehl im rechten Gelenk des Unterkiefers, ein fortwaehrendes Waermegefuehl und als wolle es schmerzen beginnen (nach ein und zwei Stunden), 1a.
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In beiden Kiefergelenken (links schlimmer) eine schmerzhafte krampfartige Verstörung der Empfindung; (dieselbe Empfindung hatte er frueher gelegentlich), (elfter Tag), .
MUND
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Zaehne, objektiv.
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(Ein entschieden gebesserter Zustand der Zaehne; die kariösen Zaehne scheinen weniger abzusondern, und das Zahnfleisch blutet nicht so leicht), (nach der zweiten Woche), 1a.
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Der rechte Eckzahn, der frueher rau war, spaeter aber wieder glatt geworden war, ist jetzt rau und beginnt zu schmerzen, besonders an seiner Wurzel; im Oberkiefer ist Druck entlang der Zahnwurzeln sehr schmerzhaft, besonders abends; durch kaltes Wasser voruebergehend gemildert (dritter und folgende Tage), 13.
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Subjektiv.
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Morgens fuehlen sich die unteren Schneidezaehne scharf an, als waeren sie abgebrochen, und die Zunge fuehlt sich beim Beruehren derselben mehrere Tage lang schmerzhaft an (fuenfter Tag), 1a. [170.]
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Stumpfheit der Zaehne, 16.
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Ein Tropfen der 1/16-Loesung erzeugte im Mund Stumpfheit der Zaehne, ein Gefuehl von Stechen, Zusammenziehung und Spannung; danach wurde die Schleimhaut des Mundes weisslich und loeste sich ab (nach drei Tagen), 16.
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Die Zaehne fuehlen sich warm an , jene des Oberkiefers, besonders links; Schneide- und Eckzaehne sind viel waermer als die anderen; wenige Minuten spaeter betraechtliche Waerme im Rachen; diese Empfindungen verschwanden im Laufe einer Stunde; der Arzneipruefer bemerkte besonders, dass die Hitze oder Waerme in den Zaehnen und nicht im Zahnfleisch oder in den Alveolarfortsaetzen gefuehlt wurde, 6.
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Alle Zaehne der linken Kieferseite scheinen zu schmerzen, besonders jene, deren Wurzeln entfernt wurden, 9.
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Zahnschmerz kurze Zeit im linken Unterkiefer, 9.
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Zahnschmerz auf der rechten Seite, ausstrahlend in den linken Oberschenkel, den aeusseren Teil oberhalb des Knies, 13.
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Der Schmerz im Zahn auf der rechten Seite verschwindet fuer einen Augenblick und springt in den linken Oberschenkel, aussen oberhalb des Knies (dritter Tag), .
HALS
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Objektiv.
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Herausräuspern von blutigem Schleim aus der Tiefe, 1.
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Subjektiv.
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Waermegefuehl im Hals, 6.
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Einschnuerung im Hals mit erschwertem Schlucken, zuerst am Vormittag (nach drei Stunden); beginnt gegen Abend (am naechsten Tag), 9.
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Einschnuerung im Hals; Druck und Fuellegefuehl in der Magengegend; haeufiges abgestandenes, ekelhaftes Aufstossen mit Neigung zum Erbrechen; nach 1 Drachme der 1/48-Loesung (etwa 1 1/4 Gran) verschwanden innerhalb von eineinhalb Stunden alle Symptome, 16.
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Einschnuerung des Halses, Rumoren im Bauch, Druck im Magen und Brennen, Aufstossen, Wuergen, zwei Stunden lang, gefolgt von Verstopfung fuer zwei Tage (nach 10 Tropfen der 1/16-Loesung, etwa 5/8 Gran), 16.
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Einschnuerung in der linken Seite des Halses mit Druck im rechten Arm, 9.
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Halsschmerzen mit erschwertem Schlucken; sein Hals fuehlte sich bis unter den Kehlkopf so wund an, dass Brot, obwohl sehr gruendlich gekaut, nicht ohne groesste Schmerzen geschluckt werden konnte; nach dem Riechen an der Saeure, 5 Uhr nachmittags, bis zum naechsten Morgen nach dem Fruehstueck; am selben Morgen Herausräuspern von viel Schleim, mit etwas Blut vermischt; im Laufe des Tages Nachlassen der Symptome, 1. [210.]
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Eigentuemliche Empfindung, als sei der Durchgang vom Mund zur Nase weit offen, waehrend seines Spaziergangs im Freien, 1c.
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Rachenenge, Rachen und Oesophagus.
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Hitzegefuehl in der Rachenenge am naechsten Morgen, 13.
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Wundheit im Rachen, unter den Kehlkopf hinabreichend; Schlucken von Brot ist schmerzhaft, 1.
MAGEN
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Appetit.
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Appetit vermehrt, 8.
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Besserer Appetit als gewoehnlich (Teil von S. 307), 1a.
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Aussergewoehnlicher Appetit nach Diarrhoe, 1.
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Heisshunger, 8.
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Uebermaessiger Hunger, 8. [220.]
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Er begann sofort, nach Kaffee zu verlangen, gegen den er bei Beginn der Pruefung den Appetit verloren hatte, 1a.
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Bei seinem gewoehnlich guten Appetit ist er dennoch bald gesaettigt (dritter, vierter und folgende Tage), 1c.
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Sehr schnell gesaettigt; dabei schmeckt das Essen gut und wird gut verdaut (erste Woche), 1a.
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In der ersten Woche sehr bald gesaettigt; in der zweiten Woche begann er abends mehr zu essen, und die Zunahme des Appetits am Abend hielt mehrere Wochen an, 1.
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Dieselbe rasche Saettigung , ohne jede Magenstoerung, im Winter, Fruehling und Sommer waehrend verschiedener Arzneimittelpruefungen, 1.
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Er ist sofort nach einem Teller Suppe gesaettigt, ohne die geringste Uebelkeit (vierter Tag), 1a.
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Er isst sehr wenig, obwohl sein Appetit sehr gut ist (zweiter und folgende Tage), 1a.
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Der Appetit ist vermindert; er verlangt etwas Pikantes, 11.
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Abneigung gegen Kaffee (neunzehnter Tag), 1a.
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Wein schmeckt ihm nicht mehr; das Verlangen danach ist mehrere Wochen lang vermindert, 1a.
BAUCH
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Hypochondrien.
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Kneifen in der Milzgegend um 11 Uhr vormittags (vierter und folgende Tage), 15. [270.]
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(Ein Schmerz, den er seit sechs Tagen in der Milzgegend hatte und der bis zu den Hueften reichte, verschwindet sofort nach einem Tropfen der 30. und kehrt nicht wieder), 10.
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Nabelgegend.
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Gefuehl von Schwaeche, wie von Leere, in der Nabelgegend mit Verlangen, tief einzuatmen; durch Bandagieren erleichtert; vormittags vor dem Essen; nach dem Essen besser; abends eher wie leichtes Brennen; wenn beschaeftigt, bemerkt er es nicht, 11.
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Waehrend der Diarrhoe Schmerz besonders in der Nabelgegend (nach mehreren Stunden), 1b.
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Kneifen in der Nabelgegend, Neigung zu Diarrhoe und eine reichliche waessrige Entleerung um 2 Uhr morgens (siebter Tag), 15.
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Bauch im allgemeinen.
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Rumoren im Darm mit herumirrendem Schmerz, am Vormittag, 6.
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Viel Rumoren durch Blaehungen (neunter Tag), 15.
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Haeufiger Windabgang und Aufstossen; sofort fuehlt er sich wohler und hat das Gefuehl, als sei dies das letzte gewesen, doch ist dem nicht so, denn in wenigen Minuten erneuert sich alles in derselben Ordnung, Folge und Empfindung wie zuvor; so zwei oder drei Tage lang, nur mit dem Unterschied, dass die Zwischenraeume laenger werden als anfangs, 8.
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Es gehen viele geruchlose Winde ab, 11.
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Er laesst mehr geruchlose Blaehungen ab, unter viel Geraeusch (nach mehreren Tagen), , . [280.]
REKTUM UND ANUS
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Blutandrang zum Anus nach dem Weintrinken, 1a.
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(Das beim Stuhlgang gewohnheitsmaessige Hervortreten des Anus war sehr rasch und in betraechtlichem Grade fuer mehrere Wochen vermindert), (kehrte erst nach Wiederaufnahme von Kaffee und Wein zurueck), 1a.
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(Ein angenehmeres Gefuehl im Anus als gewoehnlich; bei einem zu Hämorrhoiden Neigenden), (zweiter Tag), 1a.
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Einschnuerung des Anus beim Versuch, Blaehungen abgehen zu lassen, 1c.
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Er fuehlt, als sei Wind im Anus zurueckgehalten, 1b.
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Innerhalb und um den Anus heftiger Juckreiz (fuenfzehnter und sechzehnter Tag); haelt um den Anus bis zur fuenften Woche an, 1a.
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Unbestimmter Drang, kleine geruchlose Winde und breiige Entleerung um 10 Uhr vormittags (vierter Tag); nach kleinen, ueberaus uebelriechenden Windabgaengen ploetzlicher Drang, dann eine duenne, breiige, geruchlose Entleerung und gleichzeitig sehr reichlicher Harnabgang, vor dem Mittagessen; er hatte zuvor Pfirsiche gegessen, die jedoch nie so wirkten; und nach der Entleerung besserer Appetit als gewoehnlich (achter Tag); er beobachtete den tertiaeren Typus am zweiten, vierten (sechsten) und achten Tag; die Entleerung ist regelmaessiger als sonst (fuenfte Woche), 1a.
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Erfolgsloser Drang zur Entleerung am Abend (achter Tag), 15.
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Hastiger Stuhldrang wie bei Diarrhoe und weiche Entleerung um 2 Uhr nachmittags (fuenf Stunden nach der vierten Gabe); frueher war der Darm sehr regelmaessig; am naechsten Tag, nach Weglassen des Mittels, langwierige und sehr geringe Entleerung, 10.
STUHL
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Diarrhoe. [310.]
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Neigung zu Diarrhoe, zwei Entleerungen (erster Tag), 5.
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(Die weiche, kleine Entleerung, die er jeden Morgen nach dem Kaffeetrinken und dann noch einmal spaet am Abend mit erfolglosem Drang und Vorfall der Haemorrhoiden hat, wandelt sich nach vier bis fuenf Tagen in reichliche natuerliche Entleerungen um), 1c.
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Freie Darmentleerung zweimal taeglich, 3.
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Zwei harte Stuehle (zweiter Tag), 5.
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Seine Entleerung ist lockerer als gewoehnlich, 11.
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Eine grosse, breiige, gelblichbraune Entleerung von sehr stark unangenehmem Faecesgeruch zusammen mit Tenesmus, zu dem der Arzneipruefer neigt, obwohl weniger Vorfall des Anus als frueher (zweiter Tag), 1a.
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Verstopfung.
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Verstopft (zweiter Tag), (Teil von S. 207), 16.*
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Zwei Tage lang verstopft (nach 10 Tropfen 1/16), 16.
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Stuhl verzoegert und sehr spaerlich (nach Weglassen des Mittels), 10.
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(Die Darmentleerung scheint jeden zweiten Tag und jeden Tag zu einer spaeteren Stunde zu erfolgen), 1.
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Die Entleerung wird langwierig, unzureichend und klumpig, 1b, 51. [320.]
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(Beim Stuhlgang wurden zuletzt einige Knoten mit einiger Schwierigkeit herausgedrueckt), (siebzehnter Tag), 1b.
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Keine Entleerung (dritter Tag), 1a.
HARNORGANE
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Harnblase.
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Eine Empfindung, die etwas einem Taubheitsgefuehl oder Brennen in der Harnblase aehnelt (Teil von S. 550), 1.
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Nach dem Wasserlassen ein Schmerz, als saeße er oberhalb des Blasenhalses, nachmittags, 1b.
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Vor und nach dem Wasserlassen ein Schmerz im unteren Teil der Harnblase; auch Schmerz auf Druck (erster und zweiter Tag), 1b.
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Dumpfe Schmerzen in der Blasengegend (erste Woche), 1a.
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Ziehen gegen die Harnblase mit Waermegefuehl im Bauch, 8.
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Druck auf die Harnblase mit Waermegefuehl im Bauch (erster Tag), 1a.
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Harnroehre.
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Ein unertraegliches Brennen in der Harnroehre waehrend und nach dem Wasserlassen , fuenf Minuten lang, morgens (neunter Tag), (bei einem, der nie Gonorrhoe gehabt hatte), 15.* [330.]
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Haeufiger Harndrang nach mehreren Tagen, 1c.
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Wasserlassen.
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Freier Abgang hellen Harns, sehr haeufig, von hinreichend grosser, aber nicht vermehrter Menge, hinterlaesst ihn erleichtert ; waehrend und nach der Entleerung fuehlt er eine Art Elastizitaet (in den Muskelne) der Harnorgane, mit nachfolgender angenehmer Empfindung; er trinkt weniger als gewoehnlich, 8.
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Er muss nachts zweimal aufstehen, um Harn zu lassen, was bei ihm ganz ungewoehnlich ist; die Nacht ist kuehler als die vorhergehende (fuenfter Tag), 1a.
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Mehr Harnabgang und danach mehr Durst (fuenfter Tag), 1a.
GESCHLECHTSORGANE
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Maennlich.
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Erektionen mit Begierde und Wollust, 8.
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Die ersten Erektionen wieder von sehr langer Dauer und ganz gesunder Art, und ohne sexuelles Verlangen (elfter Morgen), 1a.
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Haeufig eine vollstaendige und ganz natuerliche Erektion bei vollkommenem Wohlbefinden; sobald seine Gedanken davon abgelenkt werden, verschwindet sie vollstaendig rascher und ploetzlicher als gewoehnlich (vierter Tag), 1c.
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Fuellegefuehl in beiden Samenstraengen (erster Abend), 1a.
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Ziehen vom linken Hoden zum Samenstrang, 5.
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Gelegentlich Stechen und Ziehen durch den linken Hoden bis zum Bauchring und Samenstrang (nach vier Stunden), 5. [350.]
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Geschlechtstrieb waehrend der Wirkung von Fluoricum acidum gesteigert, 11.
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Geschlechtliche Leidenschaft gesteigert, mit Erektionen nachts im Schlaf, 8.
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Zunahme des Geschlechtstriebes mit vollstaendiger Erektion, die jedoch bald verschwand (dritter und vierter Tag), 1c.
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Aeltere Personen hatten oft Anfaelle von Begierde und Erektionen, und die Ausuebung dieser Funktion schien ihnen nicht schaedlich zu sein, 1.
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Starke geschlechtliche Leidenschaft, mit heftigen Erektionen die ganze Nacht und Verlangen nach Beischlaf, 8.
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Grosse Erregung des Geschlechtstriebes (sechzehnter Tag), 15.
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Fast unwiderstehlicher Anfall von Wollust, mehr bei alten als bei jungen Maennern, 1c.
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Wolluestige Gedanken hin und wieder waehrend der fuenften und sechsten Woche, so dass er sich zwingen muss, an andere Dinge zu denken, .
ATMUNGSORGANE
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Kehlkopf.
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Schmerz im vorderen Teil des Kehlkopfes, als saeße er im Knorpel, veranlasst zum Schlucken (nach neunzig Minuten), 1a.
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Krampfartige Empfindung, vom Jochbein zum Kehlkopf ausstrahlend, 7.
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Kratzendes Gefuehl im Kehlkopf provoziert Raeuspern und Schlucken, 10.
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Gesteigerte Reizbarkeit des Kehlkopfes; beim leichten Husten oder Raeuspern entsteht ein Wundheitsgefuehl, das einen ungewoehnlichen Grad von Empfindlichkeit verursacht, sehr bald, 2. [370.]
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Sofort ein leichtes juckendes Gefuehl im Kehlkopf, das ihn zum Schlucken und Raeuspern noetigt, stundenlang anhaltend (2 Tropfen), 10.
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Atmung.
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Die Atmung hielt an, nachdem der Radialpuls ausgefallen war, und sogar nachdem die Taetigkeit des Herzens offenbar aufgehört hatte, 19.
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Pfeifen bei der Atmung, mehr von anderen als von ihm selbst bemerkt, nachmittags und abends; nachmittags auf dem Bett, wobei er sich rueckwaerts beugen muss, wenn er tief Luft holen will (sechste Woche), 1a.
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Er atmet oft tief, als sei die Brust innen und unten voll, am Vormittag, waehrend des Sitzens und Schreibens (zwoelfter Tag), 1a.
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Eine Art innerer Atembeklemmung tief im Innern; er ist gezwungen, tief zu atmen, was jedoch keine Erleichterung bringt (neunter Tag), 1a.
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Atembeschwerden; es scheint ein Hindernis in der Gegend der Drosselgrube und des oberen Brustteils zu bestehen, als bekomme er nicht genug Luft; gleichzeitig juckende Pickel auf dem Ruecken und Schmerz in der Brust unterhalb der Spitze des Schulterblatts (neunter Tag), 1a.
BRUST
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Pochen wie mit dem Puls, wenn man die Brust betastet, 7.
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Wundheit in der Brust (nach drei Stunden), 5.
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Der ganze obere Teil der Brust, tief im Innern, jedoch mehr nach vorn, scheint zu eng, so dass die Einatmung behindert ist; tiefes Einatmen bringt keine Erleichterung; es ist nicht wie Druck und nicht wie Einschnuerung; es fuehlt sich an, als sitze dort etwas fest (siebter und folgende Tage), 1a.
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Beklemmung mit Schmerz in der Brust (nach vier Stunden), 5. [380.]
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Beklemmung in der Brust beim Zuruecklehnen, gleichzeitig Zittern in den unteren Extremitaeten, 7.
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Stechen unter den Rippen links vom Schwertfortsatz, abends (nach fuenfzehn Minuten), 3.
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Vorderseite.
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Druck in der Mitte des Brustbeins am Nachmittag; abends um 10 Uhr nach dem Zubettgehen drueckender Schmerz in der Mitte der Brust, der bis zum Einschlafen anhielt (erster Tag), 10.
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Seiten.
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Drueckender Schmerz an der letzten Rippe rechts, nahe der Wirbelsaeule (nach einer Stunde), 10.
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Brennend-stechender Schmerz in der linken Brustseite, nur einen Augenblick anhaltend (nach dem Riechen an der Saeure), 13.
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Ein Schmerz, als wolle tief in der linken Brustseite hinter dem Herzen ein Stich entstehen (nach zwei Stunden), 10.
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Kleine Stiche in der Seite (nach vier Stunden), 5.
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Wundschmerz in der linken Brustseite, als saeße er unter der Haut, nur bei Bewegung gefuehlt; ein aehnlicher Schmerz in der linken Schulter um 10 Uhr abends (nach vier Stunden). Beim Aufstehen am Morgen wieder Schmerz in der linken Brustseite, aehnlich dem des Vorabends, .
HERZ UND PULS. [390.]
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Unruhe in der Herzgegend (sofort), 5.
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Dumpfer Schmerz in der Herzgegend (nach fuenfzehn Minuten), 5.
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Zucken im Herzen (nach einer Stunde), 5.
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Schmerzhaftes Zucken im Herzen (nach zwei Stunden), 5.
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Andauernde Wundheit im Herzen (nach einer Stunde), 5.
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Puls klein und schnell, 19.
HALS UND RUECKEN
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Hals.
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Steifigkeit im Nacken bald, 3.
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Einschnuerung in der linken Seite des Halses (Teil von S. 435), 9.
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Zusammenziehung in einigen Halsmuskeln links und gegen die Schulter hin, am Vormittag, in Ruhe und beim Aufstehen; nach einiger Bewegung laesst sie allmaehlich nach; der Schmerz scheint von einer Muskelgruppe zur anderen zu wechseln, ist aber stets in mehr als einer; der M. omohyoideus ist entschieden betroffen, nicht aber der Sternocleidomastoideus (vierter Tag), 1a.
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Warme Stroemungen von der rechten Seite des Nackens zur Schulter, 13. [400.]
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Schmerz im Nacken, unter den Schulterblaettern und in der linken Brustseite, 6.
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Schmerz in der rechten Halsseite am Vormittag, 9.
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Sehr voruebergehender ziehender Schmerz entlang der rechten Nackenseite, 3.
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Heftiger ziehender Schmerz in der rechten Halsseite am Nachmittag, 9.
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Wundheit in der linken Haelfte des Nackens (erster Tag), 3.
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Neigung, Hals und die Gegend hinter den Ohren mit kaltem Wasser zu waschen, 1.
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Ruecken.
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Rueckenschmerz, zuweilen hoch oben unter den Schulterblaettern, zuweilen tief sitzend, als in der Nierengegend (erste Woche), 1a.
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Dorsalregion.
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Ein Schmerz unter der Spitze des rechten Schulterblattes, dem er frueher unterworfen war und der ihn veranlasst, den Koerper rueckwaerts zu beugen und sich zu strecken, erscheint nach einigen Stunden und kehrt mehrere Tage lang gelegentlich wieder, nach einigen Wochen jedoch seltener als gewoehnlich, .
EXTREMITAETEN IM ALLGEMEINEN
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Schmerz in den Knochen des rechten Unterarms und Knies, 5.
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Kurz dauernde Schmerzen im linken Bein, Arm und in der Hand (nach der achten Gabe), 9.
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Verschiedene dumpf schmerzende Schmerzen in den Knochen der Unterarme und Beine etwa in der Mitte, kommend und gehend, 5.
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Empfindung, als ob Schulter- und Hueftgelenke ausgerenkt wuerden, 8.
OBERE EXTREMITAETEN. [420.]
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Leichte Lahmheit im rechten Arm, so dass er etwas Schwierigkeiten beim Schreiben hat (nach fuenfzehn Minuten), 5.
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Der rechte Arm, auf den er sich stuetzt, wird taub und fuehlt sich lahm an, mit prickelnder Empfindung, um 10 Uhr abends, 1a.
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Empfindung von Taubheit, Zucken und Lahmheit im linken Arm, erscheint morgens und vormittags und laesst zwischen 12 und 1 Uhr wieder nach, 1a.
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Schwere im rechten Arm morgens beim Erwachen mit etwas Taubheitsgefuehl, obwohl er nur auf der linken Seite gelegen hatte (zweiter Tag), 13.
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Ein brennender, prickelnder und zuckender Schmerz im ganzen linken Arm, oft wiederkehrend, als ginge durch die Nerven ein sehr schmerzhafter, aber langsamer elektrischer Schlag; am schlimmsten an der Innenseite des linken kleinen Fingers, dabei hin und wieder ein scharfer Stich in die Fingerspitze, von innen nach aussen gehend; um 2 Uhr nachmittags (zweiter Tag), 1c.
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Drueckender Schmerz im linken Arm und auch in der linken Bauchseite, 10.
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Ein tief eindringender Schmerz, zuerst im rechten, dann im linken Arm, am meisten an der Uebergangsstelle der spongioesen zur kompakten Substanz der Oberarmknochen; selbst nach dem Verschwinden des Schmerzes bleibt Wundheit auf Druck an den zuvor befallenen Stellen zurueck; ein aehnlicher Schmerz in den Muskeln ueber dem Kopf des linken Radius (in vierzig Minuten), 2.
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Schulter.
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Ein Schmerz im rechten Schultergelenk, den er in der vorletzten Woche, nicht aber in der letzten gefuehlt hatte, kehrte fuer einige Augenblicke wieder und erstreckte sich gegen die Finger, als ob Luft hinabstroeme , eine Empfindung, die er niemals zuvor erlebt hatte (nach einer Stunde), 10.
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Ploetzlicher zuckender Schmerz in der linken Schulter, im Knochen, 9.
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Arm.
UNTERE EXTREMITAETEN
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Zittern in den unteren Extremitaeten (Teil von S. 380), 7.
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Gehen ist schwer, weil die Beine muede sind; er kann sie kaum nachziehen; sie sind so schwer, dass er es noetig findet, sich zur Stuetzung am Arm eines anderen festzuhalten, 8.
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Ziehender Schmerz im ganzen linken Bein, 4.
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Brennend-einschiessender Schmerz, wie im Nerv, von der rechten Huefte abwaerts, besonders an der Innenseite des Knies; weiter unten weniger heftig (zweiter Tag), 1b.
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Huefte.
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Lahmheit in der linken Huefte (zweiter Tag), 3.
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Schmerz in der rechten Huefte (nach fuenfundsiebzig Minuten), 2.
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Akute Stiche im rechten Hueftbein, sich ueber die Gesaessmuskeln ausbreitend (nach einer Stunde), 10.
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Wundheit und Schmerz bei Bewegung in der linken Huefte, besonders beim Ein- und Aussteigen aus dem Bett; morgens schlimmer (dritter Tag), 3.
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Oberschenkel.
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Leichtes Taubheitsgefuehl im rechten Oberschenkel, nur waehrend des Ueberschlagens der Beine, abends (nach drei Stunden), 1a. [490.]
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Schmerz im linken Oberschenkel, aussen oberhalb des Knies (Teil von S. 176), 13.
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Schmerz im inneren Kondylus des linken Femurs (nach achtzig Minuten), 2.
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Schmerz im rechten Ischiasnerv, nachmittags, 13.
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Ein heftiger, leicht brennender, rascher, nervoeser Schmerz geht von der Blasengegend bis in den rechten Oberschenkel, waehrend er im Bett liegt (erster Tag), .
FLUORICUM ACIDUM. ALLGEMEINE SYMPTOME
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Objektiv.
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Beim Sitzen lustvolle Bewegungen des ganzen Koerpers, unwillkuerlich, 8.
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Haende, Finger, Zehen, Fuesse, Kiefer, Lippen, Augenbrauen und Lider, Gesichtsmuskeln usw., alles ist in Bewegung (nach zehn Stunden), 8.
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Sich in unbeschreiblicher Qual windend, 19.
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Gesteigerte Faehigkeit, seine Muskeln ohne Ermuedung zu gebrauchen , ungeachtet der uebermaessigsten Hitze. [Der Arzneipruefer lebt in Norfolk, Virginia, gelegen unter 36 Grad 50 Minuten noerdlicher Breite.]
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Im Sommer oder in der Kaelte des Winters ist er imstande, seinen gewoehnlichen taeglichen Spaziergang von mehreren Meilen mit groesster Leichtigkeit zu machen, den er zuvor taeglich als sehr ermuedend und unerquicklich empfand; ja, er unternimmt danach denselben Gang noch einmal und ist immer noch geneigt, Bewegung zu machen, die gar nicht noetig ist; er kann dieselben oder andere Muskelgruppen, je nachdem, gebrauchen, ohne ueberhaupt muede zu werden und ohne es zu bemerken, 8.
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(Er ertraegt die Sommerhitze viel besser und fuehlt weniger Mattigkeit als gewoehnlich; mehrere Wochen lang), 1a.
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Nach einem Abendspaziergang weniger muede als gewoehnlich (achter und elfter Tag), 19.
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Mattigkeit (Teil von S. 257), 16. [540.]
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Uebermaessig matt am Vormittag (nach der zweiten Gabe), 3.
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Muedigkeit beim naechtlichen Gehen, 1.
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Muedigkeit, Uebelkeit und Aufstossen den ganzen Tag, 16.
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Ungewoehnlich sehr grosse Muedigkeit, abends ploetzlich, 10.
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Schwaeche, Uebelkeit und Aufstossen den ganzen Tag, .
und 1c , jedoch nicht so entschieden und nicht im Kopf, 1.
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Leichter herumirrende Schmerz in der linken Koerperhaelfte, im Arm, in der Brust, im Oberschenkel usw., mit dem Gefuehl leichten Juckens (nach einer halben Stunde), 10.
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Heftige, aber voruebergehende zuckende, brennende, fast bohrende Schmerzen, auf einen kleinen Raum beschraenkt, 1a.
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Druck und Lahmheitsgefuehl, besonders in der Hand, im Arm bis zum Ellenbogen und im Fuss, 9.
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Kurz dauernde drueckende Schmerzen an verschiedenen Teilen am Abend; am Kinn, Hals, im rechten Unterarm, im linken Knie, rechten Fuss, auch in der rechten Schulter und im linken Arm, manchmal unterhalb, manchmal oberhalb des Ellenbogens, abends, 9.
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Zuckende Schmerzen an verschiedenen Teilen des Koerpers, hinter dem linken Ohr, am linken Mittelfinger und im Kreuzbein (waehrend der ersten Stunde), 5.
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Beim Sitzen haeufige Empfindung eines allgemeinen Schuettelns, mit dumpfem Druck und Kompression im Hinterhaupt, besonders nach rechts hin, mit dem staendigen Taubheitsgefuehl im linken Unterarm und starkem Prickeln darin beim Ausstrecken (erster Vormittag), 1a.
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Schon eine sehr kleine, kaum sichtbare Menge wuerde dieselben Wirkungen hervorbringen, wenn auch erst nach mehreren Stunden, 17.
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Die meisten Symptome sind rechtsseitig (F. G.), (Hering).
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Fast alle Symptome erscheinen im Zimmer, beim Lesen oder Schreiben, 10. [560.]
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Viele Symptome sind schlimmer beim Stehen, obwohl besser beim Stehen als beim Sitzen, 8.
HAUT
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Objektiv.
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Roetliche Flecken ueber den Augenbrauen, 3.
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Abschuppung an den Augenbrauen, 9.
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(An der zweiten Zehe des linken Fusses eine schmerzhafte Exkoriation, die offenbar blutet), (nach drei Stunden), 5.
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Rauheit an der Stirn wie eine raue Linie mit nach oben gerichteter Woelbung (vierter und fuenfter Tag und siebte Woche), 1a.
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Trockene Ausschlaege.
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Erhabene rote Flecken ueber den Augenbrauen, am reichlichsten links, aber von laengerer Dauer rechts (dritter und folgende Tage), 3.
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Erhabene rote Flecken (ueber den Augenbrauen, am reichlichsten links, aber laenger anhaltend rechts) bestehen noch fort, waehrend die anderen Symptome verschwinden, abends (vierter Tag), 3.
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Schuppige Ausschlaege mit prickelnder Empfindung in den Augenbrauen (dritter Tag), 3.
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Pickel auf der Nase, 1.
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Pickel auf dem Bauch, besonders aber auf Oberschenkeln und Beinen, deren Spitzen am naechsten Tag nach Einnahme von Fluoricum acidum eine Kruste bildeten und sich am siebzehnten Tag nach der ersten Dosis und am achten Tag nach der vierten Dosis abschuppten, 9. [570.]
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Morgens erscheint nach rechts hin zwischen Nasenwurzel und Auge ein Pickel von der Groesse eines Hanfkorns (sechzehnter Tag); mehrere aehnliche Pickel in der rechten Gesichtshaelfte (nach fuenf Wochen), 1a.
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Nachmittags heftiger Juckreiz an der linken Schulter; abends am Ruecken, wo kleine Pickel entstehen; spaet nachts bis zum Einschlafen schlimmer (vierter und fuenfter Tag), 1a.
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Heftiger Juckreiz und kleine Pickel an beiden Schultern und am Ruecken, mehr nach links hin (elfter und folgende Tage), .
SCHLAF UND TRAEUME
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Schlaefrigkeit.
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Schlaefrigkeit, 8.
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Schlaefrigkeit, staendige Schlafneigung, in den ersten fuenf Tagen nach der Saeure, 8.
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Periodische Anfaelle von Schlaefrigkeit am Nachmittag, 15.
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Anfallsweise Schlaefrigkeit am Nachmittag (zweiter Tag), 15.
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Unueberwindliche Schlaefrigkeit morgens bald nach der Saeure; nach kurzem und erquickendem Schlaf kehrt sie dennoch alle zwei Stunden bis zum Abend wieder, 15.
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Frueher am Abend schlaefrig (waehrend der ersten zwei Wochen), 1a.
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Er ist ungewoehnlich frueh am Abend schlaefrig, mit festem Schlaf und fruehem Erwachen (achter Tag), 1a.
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Frueh abends schlaefrig; legt sich unentkleidet aufs Bett und schlaeft die ganze Nacht; obwohl Fenster und Tuer weit offen standen und die Nacht sehr kalt war, hatte er morgens keine Erkaeltung, sondern sehr gut geschlafen (siebter Tag), 1a. [630.]
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Ploetzliche Schlaefrigkeit , am Abend (fuenfter, siebter, achter, zehnter und zwoelfter Tag), 1a.
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Ploetzlich Schlaf am Abend; er schlaeft bis zum Morgen durch (zehnter Tag), 1a.
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Ploetzlich schlaefrig nach dem Weintrinken am Abend; er legt sich hin und moechte nicht wieder aufstehen; beim Zubettgehen wird er hellwach, und das Gesicht fuehlt sich so warm an, dass er sich waschen muss (fuenfter Tag), 1a.
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Er wird jeden Vormittag schlaefrig oder so erschöpft und muede, dass er sich gegen 10, 11 und 12 Uhr mittags hinlegen muss (erste Woche), 1a.
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Die letzten Stunden vor Mittag ist er ueber mehrere Wochen stets schlaefrig, schwindelig und muede, .
FIEBER
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Froesteln.
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Heftiger fieberhafter Schuettelfrost gegen Abend (erster Tag), 18.
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Froesteln im linken Arm und im ganzen Koerper (nach einer Stunde), 18.
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Allgemeine Hitze (nach zwei Stunden), (Teil von S. 252), 5.
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Allgemeine Hitze nach wenig Bewegung (erster Abend), 1a.
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Allgemeine Hitze mit Uebelkeit, 5. [670.]
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Allgemeines Hitzegefuehl, Schwere und Lahmheit des ganzen Koerpers (nach einer Stunde), 5.
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Er fuehlt sich waermer als gewoehnlich, so dass die Maerzluft sehr angenehm ist (nach einigen Stunden), 1b.
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Am ersten Abend und noch mehr am naechsten Morgen ein Gefuehl vermehrter Waerme mit Neigung, sich aufzudecken; kaltes Baden ist mehr als gewoehnlich angenehm, besonders wiederholtes Waschen hinter den Ohren und am Nacken (erster und folgender Tag, doch geringer), 1a.
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Nachdem er sich im Freien verkuehlt hat, wird er viel rascher als gewoehnlich wieder warm (nach einigen Tagen), 1c.
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Empfindung, als werde aus den Poren des ganzen Koerpers ein brennender Dampf abgegeben, 8.
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Hitze des Gesichts waehrend lebhafter Unterhaltung am Abend, 1b.
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Hitze des Gesichts nach dem Weintrinken, 1a.
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Hitze in der Handflaeche der rechten Hand am folgenden Vormittag, 13.
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Leichte fieberhafte Hitze unter den Augen, bald nach der zweiten Gabe, 6.
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Starke Hitze, ausgehend von der Mitte der Rueckenregion bis zu den Lenden (nach drei Stunden), . [680.]
BEDINGUNGEN
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Verschlimmerung.
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( Morgens ), bis zum Fruehstueck Benommenheit des Kopfes; kurz nach dem Erwachen Schmerz im Hinterhaupt; Empfindlichkeit des Gehoers; Niesen usw.; beim Erwachen Geschmack im Mund; beim Erwachen Schwere im Arm; besonders beim Ein- und Aussteigen aus dem Bett Wundheit usw. in der linken Huefte.
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( Vormittags ), nach 10 Uhr, nach rascher kurzer Bewegung usw. Schuettelgefuehl im Kopf.
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( Nachmittags ), Geschmack im Mund; froestelnd.
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( Abends ), unzufrieden; nach dem Niederlegen Schmerz in Stirn usw.; Schmerz in den Fingern ; Juckreiz.
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( Nachts ), Durst; Juckreiz an der Schulter.
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( Bier ), Schnupfen.
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( Kaelte ), Schmerz in den Zaehnen.
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( Bewegung ), Hitze im Magen usw.
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( Abgang von Blaehungen ), Schmerz im Darm.
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( Bewegung ), Schmerz in der linken Brust.
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( Zuruecklehnen ), Beklemmung in der Brust usw.
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( Ruhe ), viele Symptome.
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( Beim Aufstehen ), alle Symptome.
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( Im Zimmer ), beim Lesen oder Schreiben fast alle Symptome.
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( ), viele Symptome.