CEDRON.
By Timothy F. Allen — Enzyklopädie der reinen Materia Medica
Simaba cedron, Planch.
Nat. Ordnung , Simarubaceæ.
Präparation , Verreibungen und Tinktur aus den Samen.
Autoritäten.
1 , Herr G. B., 24 Jahre alt, nahm die 6. Verd. vier Tage lang jeden Morgen; am fünften Tage abends und morgens (aus Teste, Systématisation de la Mat. Méd., S. 561); 2 , Frau T., 27 Jahre alt, nahm die 6. zwei Tage lang abends und morgens (ebd.); 3 , Frl. Marie C., 17 Jahre alt, nahm eine Gabe der 6. wegen einer Neurose des Herzens (ebd.); 4 , Dr. Jno. N. Casanova, mehrere Arzneiprüfer, männlich und weiblich (nicht unterschieden); „die in der ersten Reihe meiner Versuche, während meines Aufenthalts in Südamerika, aufgezeichneten Symptome wurden durch wägbare kleine und wiederholte Gaben hervorgebracht, bisweilen vom Pulver, bisweilen von der wässrigen Lösung.... Die in meinen späteren Untersuchungen seit meiner Rückkehr nach Europa aufgezeichneten wurden mit verschiedenen Potenzen erhalten“, Month. Hom. Rev., Bde. 5 und 6; 5 , Dr. J. Douglass, N. Am. J. of Hom., 8, 120, nahm die Tinktur, 1 bis 2 Tropfen, am ersten, zweiten und vierten Tage; 6 , ebd., Arzneimittelprüfung von Miss C., nahm 3 Tropfen Tinktur; 7 , ebd., Herr W., nahm 1 Tropfen Tinktur; 8 , Frau M., ebd., nahm 1 Tropfen Tinktur; 9 , ebd., Frau B., nahm an zwei aufeinanderfolgenden Abenden je 2 Tropfen Tinktur; 10 , Arzneimittelprüfungen von Dr. Stennett, W. Hom. Obs., 2, 11, A. W. W., nahm die Tinktur aus der geprellten Nuss, wiederholte Gaben von 5 bis 60 Tropfen; 11 , ebd., Arzneimittelprüfung von S. M. P., wiederholte Gaben von 5 bis 100 Tropfen gesättigter Tinktur; 12 , ebd., Arzneimittelprüfung von S., mit 10 bis 300 Tropfen der Tinktur und 5, 15, 80, 160 und 200 Gran der gepulverten Nuss.
GEMÜT
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Emotional.
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Trübe, niedergedrückte Stimmung, 4.
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Neigung zum Weinen, 4.
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Unruhe und übermäßige Qual, 4.
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Angst (nach neun Stunden), 3.
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Furcht vor Freunden (besonders bei Frauen), 4.
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Intellektuell.
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Stumpfheit der geistigen Fähigkeiten und Unruhe, 4.
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Stumpfheit der Sinne, 4.
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Erkannte ihre Bekannten nicht, 6.
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Der größere Teil der psychischen Symptome wiederholte sich morgens und verschlimmerte sich nachts, 4.
KOPF
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Schwindel. [10.]
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11 Uhr vorm., leichter Schwindel (dritter Tag), 6.
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Beim Aufstehen aus dem Bett schwindelig, und sie konnte nicht sehen, um eine Kerze anzuzünden, und konnte nicht erkennen, wann sie angezündet war, 6.
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Allgemein.
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Rückwärtsbeugen des Kopfes, mit Druck auf Hinterhaupt und Scheitelbeingegend, als ob diese Teile bersten würden, 4.
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Kopf abends dumpf und schwer, 4.
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Kopfschmerz, besonders tief in den Augenhöhlen, nötigte ihn, die Augen zu schließen, und zog bis ins Hinterhaupt (zweiter Tag), 1.
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Kopfschmerz schlimmer im Freien (gegen 9 Uhr abends), 2.
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Spannender Kopfschmerz, während der Nacht zunehmend, 4.
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Der Kopf fühlte sich an, als sei er geschwollen, 5.
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Der ganze Kopf fühlt sich geschwollen und schwer an, am meisten auf der rechten Seite (nach zweieinhalb Stunden), 5.
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Stirn.
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Drückender Schmerz über den Augen, wie von einem Band, das die Stirn zusammenschnürt, 2. [20.]
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Pochender Schmerz im Kopf, in den Schläfen beginnend und sich um die Stirn herum ausbreitend, 2.
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Schläfen.
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Temporalarterien vergrößert, 4.
AUGE
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Augen rot und hervortretend, mit drückendem Schmerz, der sich bis zur Stirn erstreckt, 4.
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Rötung der Augen und Juckreiz der inneren und äußeren Flächen der Augenlider (während des Fiebers), 3.
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Die Augen fühlen sich trocken an, wenn sie der Luft ausgesetzt sind (zweiter Tag), 5.
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Wechselnde Trockenheit und Beißen der Augen mit Feuchtigkeit, 9.
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Augen fühlten sich geschwollen an, 6.
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Beißen in den Augen, besonders beim Schließen derselben (während des Fiebers), 1. [50.]
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Beißen und Brennen in den Augen mit starkem Tränenfluss (50 Tropfen), 12.
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Juckreiz der Augen, 2.
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Augenbrauengegend usw.
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Schmerz quer über die Augen, von Schläfe zu Schläfe, 6.*
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*Heftiger einschießender Schmerz über dem linken Auge (15 Tropfen, nach dreieinhalb Stunden), 12.
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Lider.
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Augenlider injiziert, hellrot und schmerzhaft beim Drücken, 4.
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Krampfartiges Zucken des M. levator palpebræ superioris, bei zwei Arzneiprüfern während dreier aufeinanderfolgender Nächte beobachtet, 4.
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Vergrößerung der Meibomschen Drüsen und der Konjunktiva, 4.
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Das linke Augenlid schien an den Augapfel angetrocknet zu sein (zweiter Tag), .
Bell ., 4.
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Verschwommensehen (nach neun Stunden), 3.
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Beim Aufstehen aus dem Bett konnte sie nicht sehen, um eine Kerze anzuzünden, und konnte nicht erkennen, wann sie angezündet war, mit Schwindel, 6.
OHR. [70.]
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Schmerz über den Ohren (nach zwanzig Minuten), 5.
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Druck über den Ohren (nach einer halben Stunde), 5.
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Singen in den Ohren wie von Grillen, 5.
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Summen in den Ohren gegen Mittag, 4.
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Schwerhörigkeit nachts, 4.
NASE
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Starke Absonderung von glasig aussehendem Schleim in der Nase (60 Tropfen), 11.
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Reichlicher Ausfluss von dünnem, klarem, scharfem Schleim aus der Nase (50 Tropfen), 12.
GESICHT
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Während der ganzen Arzneimittelprüfung bestand vielleicht eine gewisse leichte Aufgedunsenheit des Gesichts, 2.
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Wangen nachts rot und brennend, morgens bleich und kalt, 4.
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Drückender oder reißender Schmerz in einer oder beiden Wangen, mit gelegentlichen einschießenden Schmerzen unter den Augenhöhlen, 4. [80.]
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Trockene Lippen, die häufig befeuchtet werden müssen (zweiter Tag), 1.
MUND
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Zähne.
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Zum ersten Mal Schmerz in einem kariösen Zahn, 8.
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Zunge.
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Zunge gelb belegt, sogar bis zur Spitze (zweiter Tag), 5.
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Zunge beim morgendlichen Aufstehen gelb belegt (dritter Tag), 5.
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Leicht gelblicher Belag weit hinten auf der Zunge, 5.
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Stechen der Zunge früh am Morgen, das nach dem Essen vergeht, 4.
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Gegen 5.30 Uhr nachm. Stechen auf der Zunge, Jucken der Augen; eine halbe Stunde später Frösteln, mit Hitze des Gesichts, blassen Händen, kalten Füßen und kalter Nasenspitze (siebenter Tag), 2.
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Gegen 5 Uhr nachm. unerträgliches stechend-juckendes Gefühl der Zunge, so dass sie sie fortwährend gegen den Gaumen reiben musste (zweiter Tag), 2.
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Allgemeiner Mund.
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Trockener Mund, mit dickem, zähem Speichel (nach neun Stunden), 2.
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Mund trocken, mit zähem Speichel beim Sprechen, 4. [90.]
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Brennen in Mund, Hals und Magen, 12.
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Brennen in Mund, Rachenenge, Ösophagus und Magen, als ob die Schleimhaut wund wäre (60 Tropfen), 10.
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Brennen und Beißen in Mund und Rachenenge (5 Tropfen, nach zehn Minuten), 10.
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Brennendes und kratzendes Gefühl in Mund und Hals, mit reichlichem Ausfluss von dünnem Speichel (10 Tropfen, nach wenigen Minuten), 12.
HALS
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Stechen und Kribbeln in Hals und Rachenenge, das sich scheinbar ein Stück den Ösophagus hinab erstreckte (15 Tropfen), 10.
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Einschnürung des Halses, die sie fast am Schlucken des Speichels hinderte (nach neun Stunden), 3.
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Schluckbeschwerden, 4.
MAGEN
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Appetit und Durst.
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Appetitlosigkeit (dritter Tag), 1.
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Der Appetit ist im Fortschreiten der Arzneimittelprüfung beeinträchtigt. [110.]
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Durst nachts und während der fieberhaften Symptome, 5.
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Durst und Verlangen nur nach warmen Getränken (während des Fiebers), 4.
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Durst und Verlangen nach kaltem Wasser mittags, nachts aber nach warmem, 4.
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Übermäßiger Durst (zweiter Tag), 6.
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Fehlen von Durst während der Frostschauer, 2.
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Abneigung gegen kaltes Wasser am Abend, 4.
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Aufstoßen.
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Beim morgendlichen Aufstehen Hochkommen eines bitteren Windes, mit dumpfem Schmerz in den Schläfen (dritter Tag), 5.
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Übelkeit.
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Leichte Übelkeit (40 Tropfen), 12.
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Magen.
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Auftreibung des Magens und Neigung zu Übelkeit, im Allgemeinen durch Ruhe verschlimmert, aber durch Gehen und durch Essen gelindert, 4.
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Hitze- und Füllegefühl im Magen, 4. [120.]
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Empfindung wie von einem Stein auf dem Magen, 6.
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Wälzender Schmerz im Magen, 6.
BAUCH
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Hypochondrien.
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Stand mit Schmerz in der Leberregion auf (dritter Tag), 6.
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Stiche in Milz und Leber, 4.
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Allgemeiner Bauch.
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Aufgetriebener Bauch, 2.
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Bauch hart und aufgetrieben, gegen Abend, 4.
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Borborygmen in der linken Bauchseite, 2.
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Blähungen am Morgen, mit leichter Kolik und gelegentlichem Abgang übelriechender Winde, 4.
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Kolik während des Mittagessens (zweiter Tag), 2.
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Kolik und Krämpfe in den Dünndärmen, 12. [130.]
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Morgens Blähungskolik mit Abgang übelriechender Blähungen (fünfter Tag), 1.
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Schmerz im Darm, der sich durch die Dünndärme erstreckt (30 Tropfen), 1.
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Schmerz und Kolik in den Dünndärmen (60 Tropfen), 10.
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Mittags stechende Schmerzen, abwechselnd im Zökum, in der Leber und in der Milz, von einem zum anderen ziehend (dritter Tag), 5.
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Beim Warmwerden im Bett hin- und herfliegende Schmerzen in der Gegend des aufsteigenden Dickdarms, der Leber und der Milz; hielten ihn fast die ganze Nacht wach, 5.
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Heftige, scharfe, kneifende-schneidende Schmerzen im unteren Teil des Bauches (975 Tropfen), 12.
REKTUM UND ANUS
STUHL
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Diarrhö.
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Reichlicher Stuhl, mit übermäßigem Tenesmus (dritter Tag), 5.
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Eine ziemlich reichliche Entleerung am Abend (vierter Tag), 1. [140.]
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Weißliche Stühle, vermischt mit Fragmenten einer einem geronnenen Milchklumpen ähnlichen Masse, bei einigen Arzneiprüfern, 4.
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Gelbliche, lockere Entleerungen, drei Tage nach Einnahme großer Mengen von
Cedron , bei einigen Arzneiprüfern, 4.
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Fast unmittelbar nach leichter Kolik eine reichliche Entleerung einer Substanz, die wie geronnene Milch aussah, weiß, mit leicht gelblichem Stich (vom Kauen der Nuss als Gegenmittel gegen den Biss eines [unklaren Tieres/OCR]).
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Verstopfung.
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Verstopfung, 4.
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Verstopfung (dritter Tag), 1.
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Verstopfung (vierter Tag), 2.
HARNORGANE
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Nieren.
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Schmerz in den Nieren, 12.
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Schmerz in den Nieren (60 Tropfen), 10.
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Leichter Schmerz in den Nieren (10 Tropfen), 12.
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Heftiger Schmerz in den Nieren, bald gefolgt von reichlichem Abgang von klarem durchsichtigem Harn (15 Tropfen, nach einer Stunde), 12. [150.]
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Übermäßiger Schmerz in den Nieren (160 Gran), 12.
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Übermäßiger Schmerz und Brennen in den Nieren und längs der Ureteren, als ob kochendes Wasser durch sie gegossen würde (40 Tropfen), 12.
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Heftiger Schmerz in der Nierengegend, mit reichlicher Harnabsonderung, Beißen und Brennen in der Harnröhre (50 Tropfen), 10.
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Harnröhre.
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Bei einem jungen Mann ein gonorrhöeartiger Ausfluss, drei Tage anhaltend und nach Absetzen des Mittels spontan aufhörend, 4.
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Dünner, trippiger Ausfluss Tag und Nacht, mit dem Gefühl, als liefen Ameisen über den Körper (160 Gran), 12.
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Gefühl, als ob ein Tropfen Harn in der Harnröhre wäre, oder als tropfe beständig etwas daraus (60 Tropfen), 10.
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Schmerz und Brennen in der Harnröhre, auch wenn kein Harn gelassen wird (60 Tropfen), 10.
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Brennen in der Harnröhre (160 Gran), 12.
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Brennen in der Harnröhre und längs der Ureteren, 12.
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Häufiger, aber erfolgloser Drang zum Wasserlassen, 4. [160.]
GESCHLECHTSORGANE
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Männlich.
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Starke Erektionen am Morgen (zweiter Tag), 7.
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Erwachte morgens mit starker Erektion, 5.
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Starke Erektionen die ganze Nacht hindurch (zweiter Tag), 5.
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Sexuelles Verlangen mit Erektionen bei mehreren Männern, 4.
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Weiblich.
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Genitale Erregung bei Tagesanbruch, mit einem leucorrhöeartigen Ausfluss und geschwollenen Mammae, mit etwas Schmerz (bei zwei verheirateten Frauen), 4.
ATMUNGSORGANE. [180.]
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Reichliche Absonderung von klarem dünnem Schleim in den Bronchien (40 Tropfen), 12.
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Kehlkopf eingeschnürt und empfindlich, 4.
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Erschwerte Atmung, mit teilweisem Verlust der Stimme, in verschiedenen Zwischenräumen wiederkehrend, 4.
BRUST
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Beklemmung der Brust, 12.
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Beklemmender Schmerz in der Brust, der sich bisweilen nach dem Rücken ausdehnt, mit häufigem Drang zu seufzen und tief Atem zu holen, 2.
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Druck auf der Brust wie von einer schweren Last (40 Tropfen), 12.
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Schmerz unter den falschen Rippen und unter dem rechten Schulterblatt (60 Tropfen), 11.
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Scharfe, einschießend-schneidende Schmerzen unter beiden Rippen; dieser Schmerz hielt vier Stunden an (60 Tropfen), 11.
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Schmerz in der rechten Seite, der drei Stunden dauerte (nach einer halben Stunde); am nächsten Tag kehrte um 3 Uhr nachm. der Schmerz in der Seite und unter dem Schulterblatt zurück, obwohl kein Mittel genommen wurde; am übernächsten Tag (kein Mittel genommen) kehrten die Schmerzen um 4 Uhr nachm. zurück, aber weniger heftig (100 Tropfen), 11.
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Beklemmung der Brust und Herzklopfen (bei nahezu allen Arzneiprüfern, bei denen sich fieberhafte Paroxysmen entwickelten), 4.
HERZ UND PULS. [190.]
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Herzklopfen und gehetzte Atmung, mit Kopfschmerz (während des Fiebers), 4.
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Zunahme des Pulses, 9.
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Puls um zwölf Schläge pro Minute vermehrt, kräftig, voll (nach einer halben Stunde), 7.
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Puls um fünfzehn Schläge pro Minute vermehrt (nach zwanzig Minuten), 5.
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Puls um fünfzehn pro Minute vermehrt, sehr voll (nach einer halben Stunde), 5.
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Puls um fünfzehn Schläge pro Minute vermehrt (nach einer Viertelstunde), 8.
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Puls etwas beschleunigt (65 Tropfen), 12.
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Puls um etwa zehn Schläge pro Minute beschleunigt (5 Tropfen, nach zehn Minuten), 10.
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10 Uhr vorm., Puls 90 (dritter Tag), 5.
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Puls 90 (nach einer halben Stunde), 6. [200.]
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Morgens Puls 95, voll (zweiter Tag), 5.
HALS UND RÜCKEN
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Schmerz im Rücken und in den Lenden beim morgendlichen Aufstehen (siebenter Tag), 2.
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Schmerz unter dem Schulterblatt und im Becken (5 Tropfen nach drei Stunden), 11.
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Unruhiges Gefühl in der Lumbalregion, mit dem Gefühl, als befände sich ein Tropfen Harn in der Eichel des Penis (60 Tropfen), 10.
EXTREMITÄTEN IM ALLGEMEINEN
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Taubheitsgefühl in Händen, Armen und Beinen, 12.
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Stechende rheumatische Schmerzen in allen Gelenken der Extremitäten, 9.
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Um 10 Uhr abends scharfe, fliegende Schmerzen in allen Gelenken der Extremitäten, schlimmer in den Füßen, besonders im ersten Gelenk der großen Zehe (dritter Tag), 5.
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Arthritische fliegende Schmerzen hielten mehr oder weniger länger als vier Wochen an, am meisten in Füßen und Händen, einige in den Ellenbogen, mehr in Knien und Hüften, am unerquicklichsten aber im ersten Gelenk der großen Zehen; die Schmerzen wurden vor dem Eintreten der Wundheit durch Bewegung und Kälte gelindert, nachher aber durch Bewegung und Kälte verstärkt; nachts schlimmer, 5.
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Vorübergehender einschießender Schmerz in den Gelenken, besonders im rechten Ellenbogen (siebenter Tag), 1.
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Die Schmerzen in den Gliedern scheinen besonders in den Knorpeln der Gelenke zu sitzen, vor allem im ersten Gelenk der großen Zehe, und an den Knochen aufwärts zu streichen, 5.
OBERE EXTREMITÄTEN. [210.]
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Schmerzhafte Müdigkeit in den Schultern (zweiter Tag), 2.
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Schmerz im Ellenbogen und rechten Vorderarm, wie nach einem Schlag, eine Viertelstunde lang anhaltend, 2.
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Vorübergehende Schmerzen in Ellenbogen und Vorderarmen, mit einem Kältegefühl, das sich bis in die Hände erstreckt, gegen Mittag, 4.
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Scharfer schneidender Schmerz in beiden Ellenbogen (5 Tropfen, nach drei Stunden), 11.
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Taubheitsgefühl und abgestorbenes Gefühl in rechter Hand und rechtem Vorderarm, so dass er den Federhalter nicht halten konnte (15 Tropfen, nach dreieinhalb Stunden), 12.
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Schmerzen (wenn nicht fieberhafte Begleiterscheinungen) durch Reiben gelindert, 4.
UNTERE EXTREMITÄTEN
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Taubheitsgefühl im rechten Bein (15 Tropfen, nach dreieinhalb Stunden), 12.
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Beine fühlten sich an, als seien sie sehr stark vergrößert (65 Tropfen), 12.
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Einschießende Schmerzen in den Kniegelenken, 4.
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Zusammenziehende Schmerzen in den Beinen, wie nach einer Quetschung, am Abend; diese und die Schmerzen in den Knien wurden durch Reiben gelindert, sofern ihnen nicht Frösteln oder Schaudern des ganzen Körpers als Vorläufer des Fiebers folgte, 4. [220.]
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Eine Art ruckartiges Zucken der Sehnen der Beine, in der Achillessehne und im rechten Fuß (150 Tropfen), 12.
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Scharfer, lahmer Schmerz im rechten Knöchel (zweiter Tag), 7.
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Schwellung der Füße, mit heftigstem Schmerz in allen Gelenken, 9.
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Am Vormittag Schmerz in der Ferse (welchee [unklar]), als ob sich ein Abszess bilde; dieses Symptom, das nur beim Gehen empfunden wurde, dauerte insgesamt etwa eine Stunde, worauf es vollständig aufhörte (dritter Tag), 2.
ALLGEMEINSYMPTOME
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Objektiv.
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Schwäche (fünfter Tag), 1.
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Schwäche, doch Rückkehr des Appetits (sechster Tag), 1.
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Schwach und entkräftet (15 Tropfen, nach dreieinhalb Stunden), 12.
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Musste zu Bett gehen, konnte sich aber nicht ausziehen, 6.
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Unruhe (nach neun Stunden), 3.
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Unruhig und sehr nervös (40 Tropfen), 12.
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Subjektiv. [230.]
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Unwohlsein (40 Tropfen), 12.
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Unwohlsein, mit großer Schwäche (dritter Tag), 1.
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Allgemeines Unwohlsein (nach neun Stunden), 3.
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Nachts Ermüdung vom Liegen in einer Stellung, 5.
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Allgemeines Müdigkeitsgefühl nach dem Erwachen, wenn die Schlafzeit mehr als sechs Stunden betragen hatte, und allgemeine Schwäche von Körper und Geist, 4.
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Neuralgische Schmerzen, bald gefolgt von Taubheitsgefühl im ganzen Körper und Geist, 4.
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Neuralgische Schmerzen, bald gefolgt von Taubheitsgefühl im ganzen Körper, mit Beißen und Brennen in der Nase (100 Tropfen), 12.
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Beim Warmwerden im Bett heftige, scharfe, fliegende Schmerzen in allen Teilen des Organismus; die Schmerzen in den Gliedern schienen in den Knorpeln der Gelenke zu sitzen, besonders im ersten Gelenk der großen Zehe, und an den Knochen aufwärts zu streichen; im Bauch saß der Schmerz am meisten in der Gegend des aufsteigenden Dickdarms, der Leber und der Milz; die Kopfschmerzen waren sämtlich dumpf, mit Ausnahme derjenigen des Hinterhaupts und der Gesichts- und Sehnerven; die genannten Schmerzen hielten ihn fast die ganze Nacht wach, die der unteren Extremitäten waren sehr heftig, .
SCHLAF UND TRÄUME
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Schläfrigkeit.
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Gegen 7 Uhr abends Gähnen und Strecken, 2. [240.]
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Schläfrig und benommen vor Schlaf (65 Tropfen), 12.
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Bisweilen sehr tiefer Schlaf, 4.
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Schlaflosigkeit.
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Konnte nicht schlafen (40 Tropfen), 12.
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Die ganze Nacht wach und unruhig, 6.
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Unruhige Nacht ohne Schlaf, mit einem Gedränge verwirrter Vorstellungen bis 5 Uhr morgens (die Arzneiprüferin hatte vorher immer gut geschlafen), 3.
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Die ganze Nacht sehr unruhig, häufig erwachend, 5.
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Unruhiger Schlaf, 8.
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Während der Nacht unruhiger Schlaf, 7.
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Unruhiger Schlaf und verworrene Träume bei beiden Geschlechtern, 4.
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Träume.
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Wache Träume, 6. [250.]
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Häufiges Erwachen aus Träumen von angenehmen geselligen Zusammenkünften mit weiblichen Bekannten (zweiter Tag), 5.
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Träumte (er träumte selten) die ganze Nacht von angenehmen geselligen Zusammenkünften mit weiblicher Bekanntschaft, 5.
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Träumte von Streit mit einer toten Schwester und anderen toten Freunden; weinte darüber und erwachte mit Alpdrücken, mit dem Gefühl eines Steins im Magen, 6.
FIEBER
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Frösteln.
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3 Uhr morgens Schaudern am ganzen Körper, mit Unwohlsein und Neigung sich hinzulegen; die Fröstelanfälle werden durch Bewegung erneuert; Kälte der Hände, Füße und der Nase; wiederholte vorübergehende Hitzewallungen im Gesicht; und endlich gegen 6 Uhr abends ist das Gesicht beständig heiß; lebhafter Ausdruck, mit Beißen in den Augen, besonders beim Schließen derselben (zweiter Tag), 1.
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Leichte Fröstelanfälle nur gegen 3 Uhr (achter Tag), 1.
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Die Frostschauer dauern während der ganzen Zeit der Stauung zum Kopf fort, und Hände, Füße und Nase bleiben kalt (zweiter Tag), 1.
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Gegen 6 Uhr abends Frösteln, rasch gefolgt von heftigem frontalem Kopfschmerz, der sich in beide Scheitelbeingegenden erstreckt, mit roten Augen, Juckreiz der Augenlider innen und außen, eisiger Kälte der Hände und der Nasenspitze , selbst auf der Höhe der fieberhaften Reaktion, während der übrige Teil des Gesichts rot und brennend heiß war (nach neun Stunden); ein ganz ähnlicher Anfall um 5.30 Uhr abends (zweiter Tag), 3.
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Leichtes Frösteln gegen 9 Uhr abends (einundzwanzigster Tag), 2.
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Den ganzen Abend allgemeine Kälte, 2.
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Gegen 6 Uhr abends (unmittelbar nach dem Abendessen) allgemeine Kälte, Schauder im Rücken, eiskalte Füße, brennende Hände, Gefühl in den Augen wie nach vielem Weinen, 2. [260.]
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Stirn morgens kalt und wie leer, 4.
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Gegen 6.30 Uhr abends, eine halbe Stunde nach dem Abendessen, Frösteln im Rücken und in den Beinen, ungewöhnliche Blässe der Hände, rotes Gesicht, Schweregefühl des Kopfes, 2.
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Füße sehr kalt; ging barfuß in den Schnee hinaus und legte sich zu Bett, worauf sie warm wurden (zweiter Tag), 6.
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Hitze.
Einem gewissen Zustand psychischer Erregung und gesteigerter Lebenskraft, gerötetem Gesicht und einem Hitzegefühl im ganzen Körper; vollem und starkem Puls; mehr oder weniger Schweiß und keinem Durst. Diese Gruppe dauerte bei einigen zwanzig bis vierzig Minuten und verschwand danach, ohne nochmals wiederzukehren und ohne weitere Gesundheitsstörung; bei anderen dagegen hielten die Symptome ein bis zwei Stunden an und wurden gefolgt von - 2.
Gedrückter Stimmung; Stumpfheit der Sinne und Trägheit der geistigen Fähigkeiten; allgemeiner Entkräftung, Mattigkeit und Ohnmachtsanwandlungen bei einigen. Wenn auf diese Symptome diejenigen der ersten Gruppe folgen, werden die Erscheinungen beider Reihen oft wiederholt und zwar in gewissen Zeitabständen; aber keine der beiden tritt periodisch auf, außer wenn sie miteinander verbunden sind. Sie sind auch nicht unbedingt Begleiterscheinungen der Pyrexie; denn die Paroxysmen treten im Allgemeinen ohne sie auf, wie in der natürlichen Krankheit. Aus diesem Grunde wurden solche Erscheinungen von der Kategorie der körperlichen Gruppe getrennt; wann immer aber Pyrexie auftritt oder auf jenen Zustand folgt, sind die Symptome nach der Schwäche von Körper und Geist wie folgt: 3.
Starker Durst; Gähnen; Krämpfe und schmerzhafte Zusammenziehungsgefühle in den unteren Extremitäten; Kältegefühl in Händen und Füßen; Frostschauer und Schaudern des ganzen Körpers; Herzklopfen; Puls schwach und bedrückt; gehetzte Atmung; Zähneklappern und Schütteln des ganzen Körpers; Harn spärlich und stark gefärbt; leichte Übelkeit bei einigen, mit gelber Färbung der Haut und des Gesichts bei anderen; große Entkräftung; erweiterte Pupillen und verschwommenes Sehen. Diese Symptome dauerten ein bis zwei Stunden und wechselten sehr in ihrer Intensität; danach - 4.
Es folgt trockene Hitze, mit vollem und schnellem Puls; lebhaftem Gesicht; reichlichem Schweiß; Verlangen nach Kaltem bei einigen und nach warmen Getränken bei anderen; und Abgang von blassem Harn in großen Mengen. Diese Symptome dauerten zwei bis drei Stunden und wurden gewöhnlich von einem Schlafverlangen gefolgt. Die Arzneiprüfer fühlten sich, als seien sie zerschlagen; bei einigen tiefer Schlaf, bei anderen während der Nacht etwas unruhig.
Die Apyrexie dauerte im Allgemeinen fünfzehn bis siebzehn Stunden, worauf sich die Paroxysmen ungefähr zur selben Zeit wie am vorhergehenden Tage gemäß Gruppe 3 wiederholten und nahezu quotidian fortbestanden, 4.
BEDINGUNGEN
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Verschlimmerung.
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( Morgen ), Beim Aufstehen aus dem Bett schwindelig usw.; beim Erwachen Schmerz am Oberkopf; Druck im Hinterhaupt; beim Aufstehen aus dem Bett konnte sie nicht sehen usw.; beim Aufstehen Zunge gelb belegt; früh Stechen der Zunge; beim Aufstehen Hochkommen von Wind usw.; Blähungen usw.; Blähungskolik usw.; bei Tagesanbruch genitale Erregung usw.; beim Aufstehen Schmerz im Rücken usw.; um 3 Uhr Schaudern usw.; Stirn kalt usw.
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( Vormittag ), Schmerz in der Ferse; um 11 Uhr Fieber.
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( Gegen Mittag ), Summen in den Ohren; Schmerzen in den Ellenbogen usw.
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( Mittag ), Schmerzen im Kreuzbein usw.
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( Nachmittag ), Gegen 5.30 Uhr Stechen der Zunge usw.; gegen 5 Uhr stechendes Jucken der Zunge; um 3 Uhr Schmerz in der Seite usw.; kehrte zurück; um 4 Uhr Schmerz in der Seite usw.; kehrte zurück; gegen 6 Uhr Frösteln usw.; gegen 6 Uhr, unmittelbar nach dem Abendessen, allgemeine Kälte usw.; gegen 6.30 Uhr, eine halbe Stunde nach dem Abendessen, Frösteln im Rücken usw.
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( Gegen Abend ), Bauch hart usw.; Frösteln im Gesicht usw.
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( Abend ), Kopf dumpf usw.; Schmerzen in den Beinen; gegen 7 Uhr Gähnen usw.; gegen 9 Uhr leichtes Frösteln; allgemeines Frösteln; gegen 8 Uhr fieberhafter Paroxysmus.
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( Nacht ), Die meisten psychischen Symptome; spannender Kopfschmerz; Zucken der Augenlidmuskeln; Schwerhörigkeit; Speichel wird sauer; Durst; beim Warmwerden im Bett Schmerz in der Gegend des aufsteigenden Dickdarms usw.; um 10 Uhr Schmerzen in den Gelenken; fliegende Schmerzen; beim Warmwerden im Bett Schmerzen in allen Teilen des Organismus; trockene Hitze.
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( Im Freien ), Kopfschmerz.
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( Kälte ), Nach Eintritt der Wundheit der Gelenke, fliegende Schmerzen.