CARLSBAD.
By Timothy F. Allen — Enzyklopädie der reinen Materia Medica
In Karlsbad gibt es mehrere Quellen, von denen »Sprudel« und »Mühlbrünnen« die wichtigsten sind. Der Sprudel hat eine Temperatur von 125° bis 162,5° F. und enthält in eintausend Teilen (Ragsby, 1862): Natriumsulfat 2,3719
Natriumbicarbonat 1,9272 Natriumchlorid 1,0307
Calciumcarbonat 0,4288 Magnesiumcarbonat 0,1889
Strontiumcarbonat 0,0010 Ferrumcarbonat 0,0038
Manganumcarbonat 0,0008 Kaliumsulfat 0,1636
Calciumphosphat 0,0002 Calciumfluorid 0,0036
Aluminiumphosphat 0,0004 Kieselsäure 0,0728
Kohlendioxyd (Kohlensäuregas), frei, 0,7600. Spuren von Jodid und Bromid des Natriums, von Cäsium, Rubidium, Lithium und von Borsäure.
Quellen.
1 bis 6, Symptome, die durch das Trinken (und Baden in) der Wässer (hauptsächlich aus den Quellen »Sprudel« und »Mühlbrünnen«) erhalten wurden, gesammelt von Gross, Archiv. f. Hom., 20, 3, 173; 1, »B.«, ein kräftiger Mann von 52 Jahren, trank und badete in beiden Quellen; 2, »C.«, ein Mann von 50 Jahren, litt anfangs an »Herzbeschwerden«, starb aber später an einem »nervo-gastrischen Fieber«; 3, »G.«, ein Mann von 70 Jahren, zu Diarrhöe geneigt, war wegen Steinleidens operiert worden und litt noch an seiner Harnblase; 4, »H.«, ein Mann von 40 Jahren, hatte früher Leberbeschwerden, Gelbsucht und Lungentuberkulose gehabt, war aber in letzter Zeit bei besserer Gesundheit gewesen; 5, »M.«, eine gesunde Frau von 49 Jahren; 6, »W.«, ein Mann von 48 Jahren, an Gelbsucht leidend; 7, Dr. G. Porges, Specifische Wirkung. u. phys. analyses der Carlsbader Heilguellen, 1853.
GEIST
-
Gemüt.
-
Sehr erregt und verdrießlich und oft wie außer sich über Kleinigkeiten, mit Hitzewallungen am ganzen Körper, 7.
-
Selbstzufrieden, sehr gesprächig und ungewöhnlich gut gelaunt, 7.
-
Weinend, furchtsam, verzweifelte Stimmung, 2.
-
Seine Nerven sind so sehr angegriffen, dass ihn der Kummer anderer leicht zum Weinen bringt, 2.
-
Stimmung sehr niedergedrückt, wie bei übermäßigem Heimweh; zuletzt heftiges Weinen (zweiter Tag), (nach vier Gläsern), 6.
-
Große Niedergeschlagenheit; ohne Ursache ist er ganz ungewöhnlich mürrisch, 7.
-
Schmerzliche Niedergeschlagenheit, mit verdorbenem Magen, 7.
-
Düster und in sich gekehrt, 7.
-
Unangenehme Stimmung am Nachmittag, ohne Grund zur Traurigkeit, 7. [10.]
-
Mutlos und ängstlich bei der Erfüllung seiner häuslichen Pflichten, 7.
-
Angstanfälle, 7.
-
Einschnürende Angst im Zimmer; etwas besser im Freien, 7.
-
Kleinmütig, mit häufigem Gähnen, um 9 Uhr vormittags (dreizehnter Tag), 6.
-
Stiller Übelmut und abgeneigt zu sprechen, 7.
-
Morgens beim Aufstehen reizbar und verstimmt und den ganzen Tag verdrießlich, .
KOPF
-
Verwirrung und Schwindel.
-
Verwirrung und Dumpfheit des ganzen Kopfes; eine Empfindung wie nach einer Intoxikation, 7.
-
Verwirrung und Schwere des Kopfes, besonders nach dem Essen; besser bei Bewegung im Freien, 7.
-
Verwirrung, mit erschwertem Denken und Trägheit des Geistes, der sehr bald und leicht ermüdet, 7. [30.]
-
Schwindelige Verwirrung des Kopfes während der Nacht, die morgens in ein Füllegefühl in der Stirn übergeht und nach dem Aufstehen verschwindet, 7.
-
Schwindelige Verwirrung im Kopf, bald Druck in der Stirn, bald ziehende Spannung im Hinterhaupt, 7.
-
Übermäßige Benommenheit des Kopfes mit Dumpfheit, die im Freien verschwindet und tagsüber häufig wiederkehrt, 7.
-
Häufige Anfälle von Schwindel (achtzehnter Tag), 6.
-
Vorübergehende Schwindelanfälle, sodass er sich festhalten musste, auch Drehen wie im Kreise; besser im Freien, 7.
-
Schwindel, 7.
-
Empfindungen.
-
Bemerkenswerter Blutandrang zum Kopf, mit Schwere, benommener Verwirrung des Kopfes, großer Melancholie und Geistesschwäche, 7.
-
Knacken im Kopf, als ob darin etwas zerbräche, besonders abends beim Niederlegen wahrnehmbar, 7.
-
Kopf sehr schwer, voll und benommen; schlimmer beim Bücken, Herumschütteln und Drehen, mit Zittern der Lider, .
AUGE
-
Schwäche der Augen, besonders beim Schreiben und bei langem Lesen, 7.
-
Aus den Augen strömt Hitze, mit Brennen und Druck darin und dem Anschein schwarzer, umherschwimmender Flecken, 7. [70.]
-
Brennen und Druck, besonders um das Auge herum, aber auch im Augapfel selbst, wie von Sand oder wie beim Blick in die Sonne, mit vermehrter Sekretion der Meibomschen Drüsen, 7.
-
Drückender Schmerz in den Augen, als würden die Augen von oben nach unten gedrückt, seien zu groß und hätten in ihren Höhlen nicht genügend Raum, 7.
-
Druck und Schmerz in den Augen; sie werden trübe, als wäre ein Schleier davor, 7.
-
Orbita.
-
Heftiger drückender Schmerz über den Augenhöhlen, sich nach unten oder gegen die Schläfen ausbreitend, 7.
-
Leichtes Ticken im rechten Nervus supraorbitalis und im ganzen rechten Oberlid; zugleich Zucken im inneren Augenwinkel, 7.
-
Sehr empfindliche dumpfe Stiche am oberen Rand der linken Orbita (neunzehnter Tag), 6.
-
Lider.
-
Lider zeitweise etwas ödematös, geschwollen und morgens durch Schleim verklebt, 7.
-
Die innere Fläche der Lider ist entzündet (zehnter Tag), 6.
-
Zucken und Flimmern in den Oberlidern, was beständiges Reiben des Auges verursacht, als ob ein Fremdkörper darin wäre, .
OHR
-
Vermehrte Wärme im Ohr, das juckt, 7.
-
Kneifen im linken inneren Ohr, 7.
-
Feine zuckende Stiche von der Eustachischen Röhre zum Trommelfell; verschwinden beim Bohren mit dem Finger, 7.
-
Gehör.
-
Häufiges Murmeln in den Ohren im Takt des Pulses; zeitweise Gefühl von leichtem Druck und Spannung, als wären die Ohren verstopft, 7.
-
Summen und Brausen, auch Klingeln in den Ohren, zeitweise auch Flattern davor, 7.
-
Vorübergehendes Klingeln im rechten Ohr beim Schreiben am Nachmittag (fünfzehnter Tag), 6.
-
Sehr häufig heftiges Klingeln, zeitweise in vorübergehenden Hörverlust, zeitweise in dumpfes Brausen übergehend, 7.
NASE
-
Objektiv.
-
Bläuliche Farbe der Nase, 7.
-
Anschwellung der vena nasalis, 7. [100.]
-
Häufiges Niesen, 7.
-
Reichliche schleimige Absonderung aus der Nase, 7.
-
Häufiges Ausblasen von dickem Schleim, 7.
-
Katarrh, rauer Hals und Heiserkeit verschwanden bald durch den Gebrauch des Wassers, 3.
-
Ihr früherer stockender Katarrh verschwand in wenigen Tagen, 5.
-
Der gewohnheitsmäßige stockende Katarrh war im ersten Teil der Arzneimittelprüfung schlimmer, verschwand dann; nach vierzehn Tagen trat fließender Katarrh auf, der später ebenfalls verschwand; er zog die gewöhnliche Luftmenge durch die Nase, fühlte aber beständig die Notwendigkeit zu schniefen (nach der Arzneimittelprüfung kehrte der alte Katarrh schlimmer als je zurück), 6.
-
Chronischer Katarrh mit verlängerter Uvula; die Trockenheit des Halses verschwand, 3.
-
Gewohnheitsmäßiges Nasenbluten, 7.
-
Subjektiv.
-
Trockenheit in der Nase, mit kriebelnder Empfindung, 7.
-
Spannung über dem Nasenbein, als hätte er Wein getrunken (bald nach dem ersten Viertelstundenbad bei 28° R.), 6. [110.]
-
Etwas stechende Empfindung im rechten Nasenloch, mit mehrmaligem Niesen und Ausblasen von Blut; bei unterdrückter Menstruation, .
GESICHT
-
Objektiv.
-
Gelbe Farbe des Gesichts, 7.
-
Weiße Gesichter werden nach drei oder vier Gläsern gelblich-fahl, 3.
-
In der vierten Woche wurde er allmählich gelb (war früher weiß gewesen); der Harn behielt jedoch seine normale Farbe, nur hatte er einen sehr starken und stechenden Geruch; der Stuhl blieb dunkelgrün, 6.
-
Rötung und Hitze im Gesicht, besonders abends und nach dem Essen, wenn der Organismus stets kräftiger ist, 7.
-
Gesicht wie etwas geschwollen, 7.
-
Rote Schwellung und Schmerz, besonders bei Berührung, an der rechten Seite neben der Nase, von einem hervorstehenden Zahn ausgehend, fast unerträglich (sechzehnter Tag), 6.
-
Subjektiv. [120.]
-
Gefühl, als würden Spinnweben über das Gesicht gezogen, 7.
-
Gefühl an einzelnen Stellen hier und da im Gesicht, wie von einem Haar, das man wegwischen kann, 7.
-
Vorübergehende Hitze im Gesicht, 7.
-
Gefühl, als schwölle eine Seite des Gesichts an, 7.
-
Wangen.
-
Stechendes Ameisenlaufen auf den Wangen in der Region der pes anserina, 7.
-
Auf der rechten Wange, in der Region der pes anserina, Flimmern und Stechen, ohne vermehrte Rötung oder Wärme, 7.
MUND
-
Zähne und Zahnfleisch.
-
Dicker, breiiger, schleimiger Belag auf den Zähnen, 7.
-
Die Zähne werden sehr locker, lösen sich und fallen aus, 6.
-
Die Zähne stehen schmerzhaft hervor, das Zahnfleisch ist schmerzhaft geschwollen (bei mehreren Personen früher oder später), 3.
-
Ein schmerzender Zahn blutet von selbst sehr stark, besonders beim Saugen daran (siebzehnter Tag), 6.
-
Stumpfheit der Zähne, wie von einer Säure, 7.
-
Bohren in einem oberen hohlen Zahn; verträgt weder Kälte noch Wärme (fünfter Tag), 6.
-
Schmerz in einem gesunden Schneidezahn, spannungsartig, und als würden die Zähne auseinandergedrängt, bei jeder Berührung des Zahnes, 7.
-
Leichter Schmerz in einem hohlen Backenzahn, durch fast die ganze Gesichtshälfte ziehend, besonders in die Jochfortsätze, 7. [140.]
-
Reißender Schmerz in den Wurzeln der oberen Backenzähne, 7.
-
Zahnschmerz nach jeder Mahlzeit verstärkt sich so sehr, dass er vermeidet, den verlängerten Zahn zu berühren; gelindert durch das Riechen an Chamomilla, 6.
-
Zahnfleisch zeitweise geschwollen, bei Berührung schmerzhaft, zeitweise schon bei leichtem Druck blutend, 7.
-
Zunge.
-
Zunge weiß belegt, mit üblem Geruch aus dem Mund, 7.
-
Dicker gelblichweißer Belag auf dem Zungenrücken, zeitweise mehr auf einer Zungenhälfte als auf der anderen, .
HALS. [160.]
-
Beständig viel Schleim heraufräuspern, 7.
-
Vorübergehende Stiche im Hals und längs der Eustachischen Röhre, 7.
-
Häufig ein raues Kratzen, zeitweise in ein Kitzelgefühl übergehend, im Hals, 7.
-
Schmerz im Hals beim Schlucken, nachdem er sein Halstuch eine Zeitlang weggelassen hatte, 2.
MAGEN
-
Appetit.
-
Appetit und Durst stark vermehrt, 7.
-
Ungewöhnlich vermehrter Appetit zu ganz ungewöhnlichen Zeiten; zeitweise mit Schluckauf, 7.
-
Verlangen nach Roggenbrot, 7.
-
Appetit stark vermindert; später sehr launenhaft, 7.
-
Appetitlosigkeit und Säure im Mund (dritte Woche), 1.
-
Appetitlosigkeit und vorübergehender Druck im Magen, 1. [170.]
-
Abneigung gegen Fleisch, mit Verlangen nach Roggenbrot, 7.
-
Durst.
-
Häufig vermehrter Durst, 7.
-
Durst am Nachmittag und Abend (zweite Woche), 6.
-
Wasser, obgleich sonst sein gewöhnliches Getränk, ist ihm während des ersten Teils der Zeit unangenehm, 6.
-
Aufstoßen und Schluckauf.
-
Aufstoßen von Luft nach Rumoren in der Magengegend, 7.
-
Aufstoßen von Luft und Schluckauf, mit rumorenartigem Geräusch in den Därmen, 7.
-
Nachdem er mittags etwas mehr als gewöhnlich gegessen hatte, gegen Abend Aufstoßen und das Gefühl, als werde Sodbrennen folgen (neunzehnter Tag), 6.
-
Nach einer Weintraube und Kartoffeln mit Butter abends Aufstoßen wie von faulen Eiern (zwölfter Tag), .
BAUCH
-
Hypochondrien.
-
Schweregefühl im rechten Hypochondrium, das ein rasches Drehen des Körpers erschwert, 7.
-
Kneifender Schmerz, der vom Hypochondrium in die Brust aufsteigt, beim Trinken des Wassers aussetzend (vierzehnter Tag), 6.
-
Drückend-kneifend, bald nur wenige Augenblicke, bald länger anhaltend; bald in beiden Hypochondrien, bald von dort in die Nabelgegend einschießend, 7.
-
Drückende und reißend-kneifende Schmerzen von beiden Hypochondrien gegen die Geschlechtsteile, 7.
-
Zuckende Stiche in Rucken, wie nach schnellem Laufen, sich von der Gegend des linken unteren Thorax durch das ganze linke Hypochondrium bis zur Hüfte erstreckend, 7.
-
In der Lebergegend, auch in der Magengrube, und von da ab an beiden Seiten hinunter, zeitweise sehr deutliches Stechen, oft in stechend-kneifendes und reißend-stechendes Gefühl im Unterbauch übergehend, schlimmer beim raschen Gehen und tiefen Atmen und sogar beim Umdrehen auf die linke Seite, 7. [210.]
-
Brennender Schmerz in der Milz, zwingt zu gebeugter Haltung, 7.
-
Wechsel von Druck und Spannung in der Gegend der rechten unteren Rippen, was die Einatmung oft ganz unterdrückt, bei beständiger Magenausdehnung, 7.
-
Stechendes Prickeln unter den falschen Rippen der linken Seite (neunzehnter Tag), 6.
-
Große Druckempfindlichkeit unter den letzten linken Rippen neben der Wirbelsäule, 7.
-
Nabelgegend.
-
Eine schmerzlose weiche Schwellung, die sich vom Nabel nach rechts bis zum unteren Leberrand hinüberzieht, aber nicht mit ihr verbunden ist (vierter Tag, während eines Bades), verschwindet am fünften und den folgenden Tagen, kehrt jedoch nach fünfzehn Bädern zurück, .
REKTUM UND ANUS. [260.]
-
Fließende Hämorrhoiden bei mehreren Personen, 3.
-
Varizen im Rektum, schmerzhaft und brennend; oder mit Stichen darin, zeitweise feucht, 7.
-
Häufig vermehrte Absonderung eines weißen, bisweilen dicken Schleims aus Rektum und Anus, die angrenzenden Teile brennend reizend, zusammen mit krampfartiger Kontraktion des Sphinkters; oft mit dünnen Blutstreifen vermischt, 7.
-
Brennen im Rektum mit beständigem Pressen; das Rektum wird oft herausgedrückt, 7.
-
Schießender Schmerz im Rektum und Anus, der sich mehrmals bis zum Penis erstreckt, auch mit Gefühl von Diarrhöe-Reizung, ohne Stuhl, 7.
-
Knoten von Haselnussgröße am Anus, mit Brennen nach dem Stuhl und erschwertem Gehen, 7.
-
Abgang von blutigem Schleim, mit Juckreiz und Brennen im Anus, nach oben gegen das Rektum hinziehend, 7.
-
Blut aus dem Anus, zeitweise schwärzlich und geronnen, zeitweise ganz rot und dann in stoßweisem Strom, 7.
-
Abgang von Blut tropfenweise oder im Strom, selbst ohne Stuhl, beim Gehen, 7.
-
Während des Sitzens zum Stuhl Gefühl in der linken Seite des Anus wie von einer Hämorrhoide, mit dumpf schmerzendem Schmerz, sodass er aufstand, um Erleichterung zu bekommen; dies dauerte jedoch im Stehen fort, war ebenso beim Gehen oder Liegen vorhanden; morgens verschwand es, kehrte beim Gehen wieder und schmerzte besonders nach dem Stuhl, 5. [270.]
-
Zeitweise Druck am Anus, als würde viel Kot entleert werden, worauf aber jeweils nur wenig Schleim abgeht, 7.
-
Ruckweise Schneiden, Reißen und brennendes Wundheitsgefühl im Anus, 7.
STUHL
-
Diarrhöe.
-
Diarrhöe, der am ersten Tag nach einigen Gläsern des Wassers starker Druck im Bauch voranging, 5.
-
Eine reichliche braune Diarrhöe mit leichtem Grimmen; Verstopfung am nächsten Tag (elfter Tag), 6.
-
Profuse Diarrhöe mehrmals täglich (von der »Neuen Quelle«), die nach zwei Gläsern »Sprudel« verschwindet, 3. [3 war zu entkräftenden Diarrhöen geneigt und häufig von Lockerheit des Darms geplagt; war wegen Steinleidens operiert worden und zu Blasenkrampf veranlagt; war siebzig Jahre alt.] [280.]
-
Schmerzlose Diarrhöe am ersten Tag; am vierten Tag war der Stuhl bereits fest (vor Beginn des Wassers hatte er breiige Stühle; an guten Tagen jedoch feste, träge Entleerungen), 6.
-
Schleimige Diarrhöen; zeitweise Abgang großer Klumpen und Streifen von Schleim, mit oder ohne Kot; mit großer Erleichterung, 7.
-
Chronische Diarrhöe, 7.
-
Kleiner diarrhöeartiger Stuhl (neunundzwanzigster Tag), 6.
-
Wehenartige Schmerzen im Unterbauch werden entweder leicht oder mit Anstrengung von einem diarrhöischen Stuhl gefolgt, 7.
-
Nach zwei warmen Klistieren von »Sprudel« eine plötzliche reichliche Entleerung wie Diarrhöe, obwohl aus grünen, walnussgroßen Klumpen bestehend (vierunddreißigster Tag), 6.
-
Zwei schmerzlose dunkelgrüne gallige Stühle (zehnter Tag), 6.
-
Zwei feste Stühle am Vormittag, ohne Anstrengung, von dunkelspinatgrüner Farbe; ein dritter nach dem Mittagessen, dunkelbraun (fünfter Tag), 6.
-
Stühle wässrig, meist aus Schleim bestehend, oder breiig, zeitweise glasige, gallige, schleimige Massen, mit stechendem Geruch nach faulen Eiern, .
HARNORGANE
-
Harnblase und Nieren.
-
Außerordentlicher Druck in der Gegend des Blasenhalses, mit übermäßigem Harndrang, wie nach dem Trinken von jungem Bier, 7.
-
Spannung und Ziehen in der Nierengegend, mit dem Gefühl, als drücke etwas von der Gegend der letzten Rippen gegen die Geschlechtsteile hinab, im Verlauf des Harnleiters gegen die Harnblase, 7.
-
Gefühl von Druck und Schwere in der Nierengegend, bald rechts, bald links, zeitweise in Ruhe, meist aber bei Bewegung und besonders bei langem Sitzen, 7.
-
Dumpf drückender Schmerz in der Gegend der linken Niere, 7.
-
Dumpfer drückender Schmerz, vermischt mit einzelnen dumpfen Stichen, längs des Harnleiters nach vorn bis zur fossa navicularis und endend an der Vorhaut, 7.
-
Harnröhre.
-
Beim Wasserlassen und noch lange danach brennende Empfindung im präputialen Teil der Harnröhre, 7.
-
Sehr häufiger Harndrang, mit Abgang eines reichlichen wässrigen Harns, 7. [310.]
-
Brennender Harn und Wundbrennen, als seien die Genitalien wund, nach dem Wasserlassen (nach neun Tagen), 5.
-
Nach dem Wasserlassen häufig trügerisches Gefühl, als bleibe noch Harn zurück, der herausgepresst werden müsse, 7.
-
Harnlassen.
-
Reichliches Wasserlassen zweimal in der Nacht (nach sechs Tagen), .
GESCHLECHTSORGANE
-
Männlich.
-
Vorübergehendes Zucken durch den Penis, 7.
-
Erektionen ohne Ursache, auch Emissionen mehrere Nächte hindurch, 7.
-
Selbst beim Stuhlgang Erektion des Penis, und bei Pressen zum Stuhl nicht selten Abgang von Prostataflüssigkeit, 7.
-
Erektionen und Emissionen hören auf, 7.
-
Kriebeln und Juckreiz auf der Haut von Penis und Skrotum, nach dem Kratzen in Brennen übergehend, 7.
-
Ödem des Skrotums (am vierten Tag des Fiebers), 2. [330.]
-
Hoden zeitweise geschwollen ohne Schmerz oder Entzündungszeichen, sodass er ein Suspensorium anlegen muss, 7.
-
Drückender Schmerz in den Hoden; spannungsartiges Ziehen von der Leiste zum Hoden und Samenstrang, 7.
-
Liebesreiz, mit sehr sinnlichen Gedanken, häufigen Erektionen und häufigen, reichlichen Emissionen, 7.
-
Unterdrücktes sexuelles Verlangen im ersten Teil der Arzneimittelprüfung, 6.
-
Während der Arzneimittelprüfung hört das sexuelle Verlangen ganz auf, 7.
-
Häufige unwillkürliche nächtliche Emissionen bei keuschen Personen und sogar in vorgerücktem Alter; ohne Erektion oder Wollustgefühl; mit nachfolgender Erschöpfung und bemerkenswerter Mattigkeit, 7.
-
Weiblich.
-
Drei Tage nach , .
ATMUNGSORGANE
-
Kehlkopf und Luftröhre.
-
Häufiges Heraufräuspern von Schleim aus Luftröhre und Kehlkopf; zeitweise löst er sich nur schwer, 7.
-
Gefühl von Wundheit in den Luftwegen und ganz ungewöhnliche Empfindlichkeit gegen die Luft, als seien die Teile ihrer schützenden Membran beraubt, 7.
-
Kratzen und Kitzeln im Kehlkopf und längs der Luftröhre bis zu ihrer Bifurkationsstelle, erregt Husten, mit lockerem Auswurf von Schleim, 7.
-
Gefühl von Rauheit und Trockenheit in Luftröhre und Kehlkopf, auch schon nach wenig Sprechen; bisweilen sogar morgens vor dem Frühstück, 7.
-
Stimme.
-
Vorübergehende, zeitweise auch anhaltende und starke Heiserkeit und Rauheit, 7.
-
Husten.
-
Ein chronischer trockener Husten wurde lockerer und zuletzt lästig, 3.
-
Atmung.
-
Beklemmung der Atmung, 7.
-
Erschwerte Atmung beim Hinaufsteigen von Stufen; und beim Tragen einer leichten und gewohnten Last vermehrte Beklemmung der Brust, sodass er stehen bleiben muss, 7.
BRUST. [350.]
-
Schmerzlose Empfindung in der Brust wie von einem Hinströmen darin, mit dem Gefühl, als wolle eine Bangigkeit zum Herzen aufsteigen (dreiunddreißigster Tag), 6.
-
Zeitweise eigentümliches Gefühl von Mattigkeit in der Brust, wie nach langem Sitzen, und Druck auf den Thorax beim Schreiben; beim Gehen sehr vermindert, 7.
-
Schwere auf der Brust, als müsse bei jeder Atmung eine Last gehoben werden; verschwindet nicht bei forciertem Einatmen, 7.
-
Schwere und Fülle in der Brust, verursachen tiefes Atmen, zeitweise mit innerer Unruhe, Angst und Herzklopfen, 7.
-
Starkes Brennen steigt den Darmkanal entlang bis in die Brust, den ganzen Nachmittag über, 2.
-
Wund dumpf schmerzendes Gefühl schräg durch die Brust, 7.
-
Gefühl von Beklemmung auf der Brust; auch schon nach leichter Körperbewegung, 7.
-
Eigentümliches Gefühl von Beklemmung im unteren Teil der Brust, als habe die Lunge nicht genug Raum, sich auszudehnen, sodass sie häufig tief atmen musste, 7.
-
Stechen, Fülle und Erregung in der Brust, 7.
-
In den weiblichen Brüsten Schmerzhaftigkeit; häufig vorübergehendes Stechen und spannungsartiges Ziehen, 7.
-
Bei tiefem Atmen zusammenziehende Empfindung in der Peripherie des Zwerchfells, die in leichte Stiche endet, 7. [360.]
-
Schwere und Druck längs des Brustbeins, wie von einem harten, schweren Körper, 7.
-
Heftiger und auf beiden Seiten an der Anheftung des Zwerchfells an die Rippen, .
HERZ UND PULS
-
Präkordium.
-
Spannungsartig dumpf schmerzendes Gefühl im Präkordium und schmerzhafte Aufblähung der Magengegend, die druckempfindlich ist; zeitweise auch beklemmte Atmung, 7.
-
Spannung und Kontraktion in der Herzgegend, mit ängstlichem Gefühl von Schwere, besonders bei überladenem Magen, 7.
-
Druck und Brennen, besonders in der Herzgegend, mit warmer Wallung und Blutandrang zur Brust, sodass häufig verstärktes Herzklopfen folgt, 7.
-
Angst steigt zum Herzen auf (von einem Glas), 2.
-
Eigentümliches unbestimmtes Schmerzgefühl am Herzen; es ist oft gestört wie durch einen Schlag, 7.
-
Plötzliche, momentane zuckende Stiche durch das Herz, ohne besondere Ursache, sodass er beim Gehen stehen bleiben muss, 7.
-
Herztätigkeit.
-
Herzklopfen, häufig sehr heftig, 7.
-
Sie hatte häufige Anfälle von Herzklopfen (einundzwanzigster Tag), 5.
HALS UND RÜCKEN
-
Hals. [370.]
-
Am Hals, nahe dem rechten Kieferwinkel, Schmerzhaftigkeit bei Berührung und ein Gefühl von Schwellung, besonders wenn er den Hals nach links dreht, mehrere Tage anhaltend (fünf Tage nach drei Gläsern), 6.
-
Gefühl von Steifigkeit in der Gegend des geraden Halsmuskels und in einem Teil der Rückenmuskeln, im Liegen vermehrt, durch Bewegung vermindert, 7.
-
Schmerzhaftes Gefühl im Nacken dicht am Hinterhaupt, als sei er vom Liegen steif geworden.
-
Dieser Schmerz erstreckt sich tagsüber oft über die ganze Wirbelsäule, als wären die Muskelgruppen gezerrt worden, 7.
-
Ziehende Schmerzen im Nacken und Schulterblatt, 7.
-
Rücken.
-
Der ganze Rücken und das Kreuz schmerzhaft steif, als hätte er lange gebückt gestanden, 7.
-
Gefühl von Hitze und Brennen und zeitweise ein Schauer über den Rücken, 7.
-
Lähmungsgefühl und lähmend-drückender Schmerz im Rücken und Kreuz, mit Ziehen über die Hüften, erschwert das Gehen sehr, 7.
-
Dumpfer, etwas bohrender Druck im Rücken oberhalb der Lebergegend, 7.
-
Dorsal.
-
Spannung, als ströme sie aus einem Punkt aus, und wie von einer Prellung, mit dumpfen Stichen zwischen den Schulterblättern; durch Bewegung der Arme gelindert, 7.
EXTREMITÄTEN IM ALLGEMEINEN
-
Objektiv.
-
Ungewöhnliches Knacken in allen Gelenken, 7.
-
Zittern und Kriebeln in den Gelenken und Gliedern, 7.
-
Unruhe in den Gliedern, sodass er sie bald streckt, bald beugt, 7. [390.]
-
Häufiges Strecken der Glieder, mit Gähnen, 7.
-
Morgens nach dem Aufstehen fühlte er sich in seinen Gliedern sehr leicht und stark, obgleich ihm nach einigen Gläsern die Knie wieder zusammenschlugen (vierter Tag), 6.
-
Gefühl von Einschlafen; Lähmigkeit; Steifigkeitsgefühl in den oberen und unteren Gliedmaßen, besonders wenn die Glieder in einer Stellung gehalten werden, zum Beispiel herabhängend; länger anhaltend als nach langem Sitzen, wobei das Aufstehen vom Sitz häufig sehr unerquicklich wird, was jedoch durch Bewegung dieser Teile oft verschwindet, 7.
-
Er schien beim Sitzen nach dem Abendessen ziemlich kräftig, aber nach dem Niederlegen im Bett schienen alle Glieder völlig ermüdet; das Gefühl von Erschöpfung und Prostration schien jetzt zum ersten Mal deutlich ausgesprochen (dritte Woche), 6.
-
War beständig gezwungen, im Bett die Lage zu verändern, weil alle Glieder vom Liegen schmerzten, besonders das Sitzbein beim Liegen auf dem Rücken, 2.
-
Alle Glieder schmerzen morgens vom Liegen wie zerschlagen (zwanzigster Tag), 6.
-
Nach der ersten Nacht, in der er viel träumte, ohne zu erwachen, und bis 5 Uhr morgens lag, schmerzten alle Glieder vom Liegen wie zerschlagen (zwanzigster Tag), 6.
-
Drückende, auch spannungsartige, reißende und ziehende Schmerzen, Zuckungen, Stiche und Kriebeln in fast allen Gelenken und in den entferntesten Teilen der Glieder; häufig miteinander abwechselnd, .
OBERE EXTREMITÄTEN. [400.]
-
Der rechte, dann der linke Arm schläft im Nachmittagsschlaf ein (dreiundzwanzigster Tag), 6.
-
Nach dem Schreiben eines Briefes Schwere in den Armen, mit zunehmender Kälte der Fingerspitzen und Gefühl darin, als schliefe alles ein, 7.
-
Schulter.
-
Eine Spannung nach unten im Oberarm im Schultergelenk; großer Schmerz beim Heben oder beim Bringen in eine andere Stellung (zehnter und zwölfter Tag), 5.
-
Reißender Schmerz, oft vom Herzen zur linken Schulter, bis in die Axilla und sogar bis in die Nackengegend reichend, wodurch alle diese Teile wie ausgedehnt und sehr beweglich werden, 7.
-
Arm.
-
Oberarme zeitweise so müde, dass beim Bürsten der Haare der Kopf nur mühsam erreicht wird; sie ermüden leicht beim Schreiben, und die unteren Extremitäten versagen ihm bisweilen beim Gehen, 7.
-
Schmerzhaftes Graben im rechten Humerus, besonders bei Bewegung am Nachmittag; der Arm fühlte sich lahm an, wenn sie ihn gebrauchen musste (sechsunddreißigster Tag), 5.
-
Hand.
-
Vorübergehender Schmerz plötzlich auf dem Handrücken oder an einem Finger, wie von Brennnesseln, oder pochend-brennende Stiche (vierzehnter Tag), 6.
-
Die Finger schlafen vom Tragen einer leichten Last auf dem Arm ein (dritte Woche), 5.
UNTERE EXTREMITÄTEN
-
Schwellung der oberflächlichen Venen der unteren Extremitäten, sodass die Verzweigung einzelner ausgedehnter Gefäße deutlich wahrgenommen werden kann, 7.
-
Häufiges Stolpern, 7. [410.]
-
Das rechte Bein fühlt sich beim Gehen lahm an; die Lahmheit wird auch in der rechten Gesäßhälfte beim Sitzen gefühlt (nach sieben Tagen), 6.
-
Müder Schmerz im ganzen rechten Bein von oben nach unten beim Gehen (sechzehnter Tag), 6.
-
Ein krampfartiger Schmerz schießt plötzlich im Stehen das rechte Bein hinab, momentweise (nach sechs Tagen), 6.
-
Hüfte.
-
Dumpfe Stiche über der linken Hüfte (neunzehnter Tag), 6.
-
Knie.
-
Einige dumpfe Stöße quer durch das linke Knie (neunzehnter Tag), 6.
-
Unterschenkel.
-
Der Unterschenkel, der vor der Arzneimittelprüfung weniger gelb als andere Körperteile gewesen war, wurde gelber (vierte Woche), 8.
-
Eine Spannung im linken Unterschenkel, bis in die große Zehe ziehend, beim Sitzen (fünfzehnter Tag), 6.
-
Schmerzhaftes Spannen und Engegefühl in den Unterschenkeln beim Sitzen (siebzehnter Tag), 6.
-
Als sie sich erhitzt bei strömendem Regen setzte, fühlte sie abends Ziehen von den Füßen bis zu den Knien; nach weiterem Gehen schwitzte sie, obwohl im Bett Hände und Füße kalt wurden, mit Frösteln und krampfartigem Gähnen, gefolgt von unruhigem Schlaf und morgens sehr schweren Füßen (neunundzwanzigster Tag), .
ALLGEMEINES
-
Objektiv.
-
Der sonst rasche Gang wird langsamer, 7.
-
Ängstliches Zittern, als würden Hände und Füße einschlafen, 7.
-
Große Mattigkeit, 7.
-
Mattigkeit, mit Trägheit zu jeder Beschäftigung, 7.
-
Sinken der Kräfte, 7.
-
Sehr müde und niedergeschlagen, 7.
-
Schwächegefühl, sodass sie zitterte und nichts sicher festhalten konnte, 7.
-
Am Abend sehr schwach, aber als man begann, den Berg zu ersteigen, schien die Kraft allmählich zurückzukehren, sodass er nach zwei oder drei Stunden schwierigen Steigens stärker zu sein schien als am Anfang (dritte Woche), 3. [450.]
-
Schwäche aller Organe; der Sprechorgane (sermo abdominalis); der Harnblase; der Harn fließt langsam in schwachem Strahl und mit Hilfe der Bauchmuskeln; des Rektums, der Stuhl war träge und wurde, wie es schien, nur mit Hilfe entfernterer Abschnitte des Darmkanals entleert; die peristaltische Bewegung schien nicht weit vom Ende des Darmkanals entfernt aufzuhören, und kein noch so starkes Pressen half etwas; die Fäzes schienen eher zurückgehalten als vorwärtsgeschoben zu werden (vierzehnter Tag), 6.
-
Erschöpfung, Müdigkeit, mit Versagen der Knie, besonders des rechten, beim Gehen (zweiter Tag, nach vier Gläsern), 6.
-
Große Erschöpfung am Abend, selbst nach einem Bad von 85° (zwölfter Tag); nach dem Niederlegen im Bett fühlte er ein banges Gefühl in der Herzgegend; der Puls war voll und langsam; er setzte häufig aus; er erwachte gegen 3 Uhr nach vielen Träumen und fand ein Kissen auf seinem Magen liegend und konnte lange Zeit nicht wieder einschlafen; gegen Morgen war er zum Schlaf geneigt, .
HAUT
-
Kleienförmige Abschuppung der Haut, 7.
-
Rote Flecken und Streifen, häufig wie Feuer brennend, 7.
-
Ausschläge.
-
Ausschlagartiger Ausschlag am ganzen Körper, mehr juckend als brennend, 7.
-
Kleine rote Pickel, häufig wechselnd, meist an den schwitzenden Teilen, mit oder ohne Eiterung verschwindend, 7.
-
Pickel, auch Pusteln, 7.
-
Empfindungen.
-
Kriebeln und Stechen an verschiedenen Körperteilen, mit Ausbruch von Schweiß, 7.
-
Juckend-kriechendes Gefühl an verschiedenen Teilen der Haut, bald vorn an der Brust, bald zwischen den Schultern, bald im Nacken, an den oberen und unteren Extremitäten, 7. [470.]
-
Viel Juckreiz und vermehrter Schweiß der Genitalien, 7.
SCHLAF UND TRÄUME
-
Schläfrigkeit.
-
Beständiges Gähnen, auch im Allgemeinen sehr heftig früh am Morgen, mit Neigung zum Schlaf, 7.
-
Unüberwindliche Schlafneigung den ganzen Tag und später am Abend erschwertes Einschlafen, 7.
-
Heftige Neigung zum Schlaf, ohne dass Schlaf folgt, 7.
-
Schlafmüde mit Gähnen, sobald sie sich setzt (erste und zweite Woche), 5.
-
Von Schläfrigkeit überwältigt, nach Gähnen und Frösteln (vierter Tag), 5.
-
Nach einer Mahlzeit große Neigung zum Schlaf und nach halbstündigem Schlaf Kopfschmerz, mit Röte des Gesichts und Hitze, 7.
-
Tiefer Schlaf, mit schnarchender Ein- und Ausatmung, 7.
-
Ruhiger und tiefer Schlaf, mit tätigen schweren Träumen, 7.
-
Gewöhnlich sehr erquickender Morgenschlaf, 7. [480.]
-
Schlaf fest und erquicklich oder sehr unruhig, mit häufigem Aufschrecken, 7.
-
Fühlt sich trotz langen und festen Schlafes unerquickt, 7.
-
Schlaflosigkeit.
-
Zeitweise völlige Schlaflosigkeit; zeitweise nur unerquicklicher Halbschlummer, 7.
FIEBER
-
Frösteln.
-
Frösteln, mit Herzklopfen und Ziehen in den Gliedern, 7.
-
Empfindlichkeit gegen kalte Luft; überhaupt große Neigung, sich zu erkälten, 7. [500.]
-
Häufiges Frösteln an verschiedenen Teilen, 7.
-
Frösteln und Ameisenlaufen zwischen den Schultern und den Rücken hinab, 7.
-
Ein Fieberanfall gegen Abend nach einem Spaziergang in kalter nasser Luft (ähnlich wie vor der Arzneimittelprüfung), Gähnen, Frösteln und Schweiß die ganze Nacht hindurch, zusammen mit ziemlich gutem Schlaf, aus dem er jedoch häufig teilweise erwachte und sprach, wobei er stets den Zusammenhang vergaß; eine Art Delir, die er vor der Arzneimittelprüfung nicht gehabt hatte (zweiter Tag), 6.
-
Häufiger Wechsel von Schaudern, Frösteln und Hitze, 7.
-
Einige Stunden nach mehrtägigem aufeinanderfolgendem Trinken des Sprudels Wechsel von Kälte und Hitze, große Erschöpfung, Schwindel, Nachtschweiße, Phantasien, Beklemmung der Brust, mit belegter Zunge, Appetitlosigkeit, erdfahlem, gelbem, eingefallenem Gesicht und großer Prostration (vierte Woche); (dieser Zustand wurde zuerst Krise von den Wassern genannt, später nervo-gastrisches Fieber); allopathisch behandelt und starb nach fünf Wochen, 2.
-
Hitze.
-
Angenehme Wärme des ganzen Körpers, 7.
-
Gefühl vermehrter Wärme überall, besonders im Kopf, 7.
-
Hitze ohne vorausgehendes Frösteln, auch häufig am Abend, 7.
-
Hitzegefühl, mit abwechselnden Anwandlungen von Frösteln, über den ganzen Rücken, .
BEDINGUNGEN
-
Verschlimmerung.
-
( Morgens ), Beim Aufstehen reizbar usw.; Fülle der Stirn; nach dem Erwachen Kopfschmerz; Halbkreis im Gesichtsfeld; Schleim im Mund; nach dem Erwachen Mund mit Schleim ausgekleidet; Glieder schmerzhaft vom Liegen; im Bett Krampf in der Wade; beim Ausstrecken des Fußes Krampf in den Waden; im Bett Stiche in der großen Zehe; früh Gähnen usw.
-
( Vormittags ), Klopfen in der Schläfe; beim Gehen Schmerz in der Wade.
-
( Nachmittags ), Unangenehme Stimmung; Durst; beim Reiten Gefühl, als werde Sodbrennen folgen usw.
-
( Abends ), Beim Niederlegen Knacken im Kopf; im Bett Schmerz an der Seite des Kopfes; Röte usw. im Gesicht; Durst; Schmerz über dem linken Knöchel; im Bett liegend Stiche in der rechten Ferse; im Bett kehren Stiche in der linken Ferse wieder; Stöße über der linken Ferse; Erschöpfung; Hitze.
-
( Nachts ), Verwirrung des Kopfes; Grimmen im Bauch.
-
( Beim Hinaufsteigen auf eine Anhöhe ), Pochen usw. im Kopf.
-
( Nach dem Frühstück ), Schluckauf usw.
-
( Beim Husten ), Schmerzen durch das Kreuzbein.
-
( Beim Hinabsteigen ), Stiche in der Magengrube.
-
( Nach dem Mittagessen ), Druck usw. im Magen.
-
( Nach dem Trinken ), Schluckauf usw.
-
( Nach dem Essen ), Verwirrung usw.; Röte usw. im Gesicht; Schluckauf; Schmerz usw. im Magen.
-
( ), Auge wie verschleiert.