ANANTHERUM.
By Timothy F. Allen — Enzyklopädie der reinen Materia Medica
Andropogon muricatus, Retz. (anantherum muricatum.)
Gewöhnliche Namen , Vetiver oder Viti-vayr.
Nat. Ordnung , Gramineæ.
Autorität.
Houat (Nouvelles Données, 2. Serie, S. 119).
GEIST
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Heitere Stimmung, mit Neigung zu lachen und zu singen.
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Traurigkeit und Unruhe, mit Furcht vor dem Tod und vor der Zukunft.
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Vergießt leicht Tränen.
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Hypochondrien, mit Scheu vor Gesellschaft; sucht Einsamkeit und Dunkelheit; will nichts sehen oder hören.
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Unruhiger, misstrauischer und sehr reizbarer Charakter, oder apathisch und wie benommen.
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Neigung zum Zorn, mit Verlangen zu schlagen und zu zerstören.
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Streitsüchtige und widerspenstige Stimmung; nach dem Ärger bereut er jedoch oft, was er getan hat.
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Unbezähmbare Eifersucht; alles erregt Eifersucht.
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Närrische Freude und absurde Selbstzufriedenheit. [10.]
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Häufige Wechsel der Stimmung und des Gedankengangs, selbst bis zur Idiotie.
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Ein benommener Zustand wie Trunkenheit, in dem er sogar zu essen und zu trinken vergisst.
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Sehr viel Selbstgefühl; große Zufriedenheit mit sich selbst und seiner Arbeit; innere Selbstgefälligkeit, mit Lächeln.
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Ständig zum Weinen geneigt, selbst über heitere Dinge, mit Träumereien und Halluzinationen.
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Brennendes Verlangen zu reisen.
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Abgestumpfter Verstand und Gedächtnisverlust.
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Fieberhafte Hast in allen Handlungen.
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Anhaltende Furcht vor dem Tod während aller Leiden.
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Monomanie, etwa mit Herumrudern in einem Boot, groteskem Ankleiden oder Spazierengehen, immer dieselben Orte aufsuchend und dieselben Dinge tuend.
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Häufiges Delir, Idiotie, Geistesverwirrung.
KOPF. [20.]
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Hitze des Kopfes, mit Schwindel.
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Schwindel, mit Schwäche und Benommenheit des Kopfes.
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Kopf übermäßig schwer, mit brennenden und pochenden Schmerzen.
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Schwindel und Benommenheit, mit zerebraler Kongestion, rotem Gesicht und Neigung rückwärts zu fallen.
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Schwindel und Benommenheit, mit brennend-stechenden Schmerzen im Kopf und dem Gefühl, als wäre er zerquetscht.
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Schwindel, mit Gefühl von Trunkenheit und taumelndem Gang.
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Schwindel, mit Verschwommensehen und großer Schwere des Kopfes.
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Schwindel, mit Schwäche im Rücken und in den unteren Extremitäten und Unfähigkeit, aufrecht zu bleiben.
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Schwindel, mit Hitze und Schwere des Kopfes, Verwirrung der Vorstellungen und Sinne.
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Schwindel in allen Lagen, besonders verschlimmert durch Bewegung und starke Luft. [30.]
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Schwere und Schwäche des Kopfes, mit Druck im vorderen Scheitel.
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Gefühl, als drehe sich etwas im Kopf, mit Schmerzen im Magen, großem Appetit, Kolik, geschlechtlichem Verlangen; Frösteln und Zittern trotz großer Hitze; Niedergeschlagenheit oder sehr große Heiterkeit; ein sehr hartnäckiges Symptom.
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Große Hitze des Kopfes, mit Verlangen, ihn mit kaltem Wasser zu baden.
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Gefühl, als habe er Wasser im Kopf, besonders beim Gehen, mit Verwirrung der geistigen Fähigkeiten und starkem Kopfschmerz.
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Brennender, einschießender, pochender Kopfschmerz, vorwiegend rechts in Stirn und Schläfe, mit Übelkeit, Erbrechen und großer Schwere der Augen.
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Kopf übermäßig schwach und schwer, so dass er ihn nicht aufrecht halten kann und ihn auf die eine oder andere Seite fallen lässt.
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Gefühl, als läge das Gehirn bloß und als strichen Ströme kalter Luft darüber hin.
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Gefühl, als bewegten sich schwere Gegenstände und Kugeln im Kopf, besonders nachts und wenn er auf der rechten Seite liegt.
AUGEN
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Hitze und Brennen in den Augen.
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Druck und schmerzhafte Stiche in den Augen.
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Die Augen vergrößert, rot, entzündet, mit häufigem Schleiersehen und Funkensehen, als wären sie heftig geschlagen oder zusammengedrückt worden.
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Sehr große Lichtscheu; Licht erzeugt eine Art Juckreiz in den Augen. [70.]
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Schwellung und Schmerzen, als wolle sich im rechten Auge ein Abszess bilden.
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Krampfartige Kontraktion der Augen, die nach oben verdreht bleiben.
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Gefühl von Rauheit und Wundsein der Augen, besonders beim Bewegen der Lider.
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Gelbfärbung der Sklera.
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Pupillen stark erweitert; er muss mit den Augen blinzeln, um Gegenstände unterscheiden zu können.
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Blutandrang zu den Augen, mit Kitzeln, Stechen und rheumatisch anmutenden Schmerzen in den Augäpfeln.
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Die geringste örtliche Anwendung verschlimmert die Augenschmerzen.
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Entzündung und Schwellung der Augenlider.
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Ulzeration des Lidrandes, mit Unfähigkeit, die Lider zu trennen.
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Die Lider sind eingestülpt und wie skarifiziert. [80.]
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Reichliche Schleimabsonderung und beträchtlicher Tränenfluss, besonders im Freien.
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Zittern der Lider.
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Schwellung und Ulzeration der Tränendrüsen.
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Amaurotische Schwäche der Augen.
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Neuralgische und rheumatische Schmerzen in den Orbitae, mit dem Gefühl, als sei das Stirnbein gebrochen.
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Heftige und brennende Schmerzen in den Augen, mit Krämpfen und Veränderung ihrer Achse.
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Dumpfe, trübe, wilde, umherschweifende Augen ohne Ausdruck.
NASE
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Schwere und Verstopfung der Nase. [100.]
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Stiche in der Nase, mit zermalmendem Gefühl an ihrer Wurzel.
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Die durch die Nasenlöcher strömende Luft scheint eisig kalt.
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Große Trockenheit und Hitze in der Nase, mit häufigem und sehr schmerzhaftem Niesen.
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Geschwüre in den Nasenlöchern, mit Nasenbluten.
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Sehr häufiges Nasenbluten.
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Fließschnupfen, mit drückenden Schmerzen im Kopf und an der Nasenwurzel; Brennen in den Nasenlöchern; Tränenfluss und Niesen, als hätte er Pfeffer oder Tabak geschnupft.
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Reichlicher Ausfluss aus der Nase von eitriger, grünlicher und sehr übelriechender Materie.
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Stiche und Pulsationen an der Nasenwurzel, mit Nasenblutung.
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Trockener oder fließender Schnupfen, mit zerebralem Torpor, Intoxikationsgefühl, Kopfschmerz und dem Gefühl, als sei der Kopf voll Wasser. [110.]
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Nasenkatarrh, mit Bronchitis.
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Die Nase ist vergrößert und rot.
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Unerträgliches Kitzeln in der Nase, mit heftigem Niesen, sobald er etwas kalte Luft einatmet.
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Entzündung und Schwellung der Nasenknochen, mit hämmernden Schmerzen.
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Furunkel und kleine Geschwülste, wie Lupia, an der Nasenspitze.
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Nase kalt, bleich und spitz, oder groß und entzündet, mit vielen kleinen auf ihrer Oberfläche sichtbaren Blutgefäßen.
OHREN
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Hitze im Inneren der Ohren, mit Pulsation und dem Gefühl, als befänden sich darin Abszesse.
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Heftige bohrende Stiche in den Ohren, mit Ausfluss gelblicher, eitriger Materie.
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Sehr reichliche Absonderung von Ohrenschmalz.
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Hitze und wundes Brennen in den Ohrläppchen.
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Schrunden in den Ohrläppchen. [120.]
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Brennender, verkrusteter Ausschlag, mit Unfähigkeit, auf ihnen zu liegen.
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Anfälle von Taubheit, besonders abends und bei feuchtem Wetter.
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Lähmungsartige Schwerhörigkeit.
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Nach kurzem Zuhören ermüdet das Gehör, und die Worte werden verworren und undeutlich.
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Geräusche, Murmeln und Zischen in den Ohren.
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Er hört häufig ein Geräusch wie von an das Ufer schlagenden Wellen, mit betäubendem Klang, der ihn hindert, auch nur ein Wort zu hören.
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Gefühl, als habe er Schmutz in den Ohren oder eine schwammige Substanz, die anschwillt.
GESICHT
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Gesicht gelblich oder rot, vergrößert, entzündet und kongestioniert.
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Gesicht bleich, durchsichtig und weiß wie Wachs.
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Gesicht grau, kalt, wie erfroren aussehend und gelähmt. [130.]
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Gesicht abgemagert, bläulich, zyanotisch, zusammengezogen, eingefallen, mit hohlen Augen.
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Gesicht verfärbt wie das eines Ertrunkenen.
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Dunkelrotes Gesicht, mit zerebraler Kongestion, Schwindel und Betäubung.
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Juckreiz und Brennen in den Wangen, mit dem Gefühl, als seien sie wund gescheuert.
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Geschwüre und Schorfen im Gesicht.
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Rote Flecken im Gesicht, als wäre es mit Zinnober bemalt.
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Kleine Pickel im Gesicht, die häufig wie von Nadelstichen stechen.
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Heftiger schuppiger Herpes, mit Ausfallen der Augenbrauen und des Bartes.
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Erysipelatöse Schwellung des Gesichts, mit zugeschwollenen Augen; Fieber, Delir, Verlangen, sich der Luft auszusetzen und sich sogar aus dem Fenster zu stürzen, wie nach den Folgen eines Sonnenstichs.
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Gelbliche Pickel und pustulöser Herpes im Gesicht.
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Aufgedunsenes Gesicht, mit gespannter und leicht ulzerierender Haut. [140.]
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Subkutane rote Flecken wie bei Pocken.
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Rote Knoten im Gesicht, wie durch Blutandrang.
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Furunkel und Abszesse im Gesicht.
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Gefühl, als sei das Gesicht von Insekten gestochen worden.
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Stark ausgeprägte rote oder gelbe Flecken im Gesicht.
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Die Gesichtshaut ist nach dem Rasieren schmerzhaft und wie wund gescheuert.
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Schwellung der Wange, mit Abszessen am Zahnfleisch.
MUND
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Einschießende, bohrende und ziehende Schmerzen in den Zähnen, mit dem Gefühl, als würden sie gewaltsam voneinander getrennt oder mit Zangen gezogen und ausgerissen.
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Ständige Neigung, die Zähne zusammenzubeißen.
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Kältegefühl in den Zähnen, mit Hitze im Zahnfleisch und im ganzen Mund.
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Brennen in Zähnen, Zahnfleisch und Lippen, als wären sie verkohlt.
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Gefühl von Unruhe und Schmerz in der Gegend der letzten Backenzähne, als kämen neue durch. [170.]
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Schmerz in hohlen Zähnen, besonders nachts, in kühler Luft und beim Essen, mit sehr üblem Geruch aus dem Mund.
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Das Zahnfleisch geschwollen, entzündet, brennend und wie skorbutisch.
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Heftige Schmerzen in den Zähnen; sie zerbröckeln und brechen.
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Die Zähne fühlen sich an, als wären sie länger und schärfer.
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Verfall der Zähne, mit Krämpfen im ganzen Kiefer, besonders nach Aussetzung einem Luftzug.
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Knirschen und Reiben der Zähne, mit akuten, einschießenden Stößen in ihre Wurzeln.
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Zahnschmerz, mit dem Gefühl, als seien die Kiefer zerbrochen.
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Zahnschmerz, besonders verschlimmert am Nachmittag, Abend und in der Nacht, auch durch kalte Dinge, durch die geringste Berührung und durch Witterungswechsel.
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Wein und besonders Kaffee verschlimmern den Zahnschmerz eine Zeitlang.
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Die Zähne sind locker und fallen leicht aus. [180.]
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Pochende, einschießende und spannungsvolle Schmerzen im Zahnfleisch.
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Zahnfleischabszesse, mit Schwellung der Wangen und submaxillären Drüsen.
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Mund brennend und entzündet, wie erysipelatös und wund gescheuert.
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Geschwüre wie Aphthen oder Soor an verschiedenen Stellen des Mundes.
HALS
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Entzündung des Halses, mit Gefühl von Fülle und Verlegung, als wäre er verpfropft.
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Brennen im Hals, als sei er voll Senf, mit heftigem und krampfartigem Husten.
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Entzündung und Schwellung der Tonsillen. [200.]
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Häufige und hartnäckige Abszesse an den Tonsillen.
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Angina, mit fast unmöglichem Schlucken.
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Wunde Schmerzen, Geschwülste und sehr viel zäher Schleim im Hals, mit großer Schwierigkeit, selbst den Speichel zu schlucken.
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Schwäche und Anfälle von Einschnürung des Halses, mit Erstickungsgefahr.
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Brennen und Stiche im Hals, mit ständigem Gefühl der Strangulation.
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Gefühl, als habe er einen brennenden Stock im Hals, der bis in den Magen hinabreicht.
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Flüssigkeiten gelangen häufig in den Kehlkopf und durch die Nasenhöhlen, mit heftigem ruckartigem Husten.
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Beträchtliche Ansammlung von Schleim im Hals, mit Granulationen und gräulichen Geschwüren wie falsche Membranen.
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Unfähigkeit zu trinken trotz großen Durstes, wegen Krämpfen im Hals, der sich zusammenzieht und eng anfühlt, sobald er etwas über Wasser sagen hört oder glänzende Gegenstände sieht.
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Gefühl, bald von brennender Hitze, bald von eisiger Kälte in der Speiseröhre. [210.]
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Kitzelndes Gefühl, als bewege sich etwas Lebendiges in der Speiseröhre, mit Anfällen von erstickendem Husten.
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Ulzerierte Stellen im Hals, verschlimmert durch Kälte.
GESCHMACK UND APPETIT
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Bitterer oder blutiger Geschmack im Mund.
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Geschmack bitter, sauer und zuweilen süßlich, bis in den Magen hinabreichend, zugleich mit epigastrischem Brennen und Hunger.
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Bitterer, galliger Geschmack.
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Fader Geschmack der Speisen; sie scheinen häufig auch zu salzig oder überwürzt.
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Krankhafter Hunger am Nachmittag, Abend und sogar nachts, wenn er zum Essen aufwacht.
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Hunger selbst nach dem Essen; an nichts anderes denkt er.
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Er mag alles, außer dem Faden, Wässrigen oder Süßen; bevorzugt gesalzene oder stark gewürzte Speisen.
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Hunger, als hätte er lange gefastet, mit Leeregefühl, Brennen und dem Gefühl, als habe er einen Bandwurm. [220.]
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Hunger, mit übermäßiger Schwäche, die aus dem Magen zu kommen scheint.
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Brennen, Stiche und Rauheit in der Speiseröhre.
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Heftiger Hunger, und doch kann er nicht essen.
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Hunger, mit Völlegefühl im Magen; schon das Wenige, das er isst, verursacht Zusammenbeißen der Zähne und Zusammenziehung des Halses.
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Zusammenziehung von Magen und Brust, so dass er nichts zu sich nehmen kann und fast erstickt.
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Brennender, unlöschbarer Durst.
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Verlangen nach kaltem Wasser, starken Getränken, Cider und sauren Getränken.
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Liebe zu starken Gerüchen; Verlangen nach Knoblauch, Lorbeer, süßem Basilikum und allerlei Gewürzen; er verlangt sogar nach aromatischen Getränken.
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Appetitlosigkeit; übermäßiger Widerwille gegen alle Speisen.
MAGEN
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Der Magen fühlt sich voll und wie ulzeriert an. [230.]
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Sehr häufiges leeres Aufstoßen, besonders nach dem Essen oder Trinken.
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Hartnäckiges und schmerzhaftes Aufstoßen, besonders nach dem Essen von Gemüse.
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Regurgitationen, mit Geschmack nach Speisen oder nach Safran, mitunter auch sauer oder ammoniakalisch.
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Hartnäckiger, krampfhafter Schluckauf.
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Brennen im Magen, als stünde er in Flammen.
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Übermäßige und fast fortwährende Absonderung von Schleim.
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Viel Schleimabsonderung, besonders morgens beim Erwachen, vor dem Essen, beim Gehen und zuweilen nachts.
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Es bildet sich viel Schleim, mit Übelkeit, Fadheit oder Säure und Hitze im Magen.
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Unaufhörliche Übelkeit und Neigung zum Erbrechen.
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Erbrechen von Speisen und Galle, mit Hunger selbst nach dem Essen. [240.]
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Erbrechen von Speisen und oft von Blut nach den Mahlzeiten.
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Erbrechen von scharfem, brennendem Stoff, dem Galle und Blut folgen.
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Erbrechen mit entsetzlichen Schmerzen im Magen.
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Wässriges, saures oder fades und süßliches Erbrechen, mit Brennen und Stichen im Magen.
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Erbrechen von reinem Blut, als durch Zerreißen eines Blutgefäßes im Magen.
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Galliges und schwarzes Erbrechen.
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Erbrechen mit Galle, Blut oder Wasser vermischt.
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Wässriges Erbrechen, mit weißlichen Partikeln darin und äußerst üblem Aufstoßen; Stiche und Krämpfe im Magen und in den Extremitäten; Drang zum Stuhl und sehr flüssige Diarrhö; schmerzhafte eisige Kälte über den ganzen Körper; übermäßiger Durst; Druck und Einschnürung im Epigastrium; Krämpfe; Erregung; kalter Schweiß, besonders am Kopf; ein Zustand wie Intoxikation; Prostration und Abmagerung.
BAUCH
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Gefühl von Hitze und Kongestion der Leber.
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Krämpfe in der Lebergegend, mit dem Gefühl, als sei sie voller schmerzhafter Höcker.
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Pochende, brennende und bohrende Schmerzen in der Lebergegend.
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Gefühl, als werde die Leber an verschiedenen Stellen gezwickt und abgeschabt, mit reichlicher Gallenabsonderung.
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Entzündung und Schwellung der Leber, als durch Abszesse verursacht, mit ödematöser Schwellung des Bauches und selbst des ganzen Körpers; Prostration; Unfähigkeit, sich ohne Stöhnen zu bewegen; Stuhl hart, schwierig, schwärzlich, bräunlich oder gräulich; Haut tiefgelb.
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Erbrechen von Galle, als käme sie unmittelbar aus der Leber. [290.]
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Gefühl harter Knoten, als befänden sich Konkremente in der Leber.
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Brennende, pochende und einschießende Schmerzen in der Milzgegend.
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Gefühl, als befänden sich Fremdkörper in der Milz und als würde der Durchgang des Blutes sie zerreißen.
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Krämpfe, Einschießen und Bohren in der Milzgegend, mit Verlust des Atems.
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Milz wie ulzeriert und hypertrophisch vergrößert.
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Brennen im ganzen Bauch, als habe er ein Erysipel.
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Entzündung und Schwellung des Bauches, der sehr schmerzhaft ist.
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Bauch aufgetrieben, gespannt und hart, mit tympanitischem Klopfschall.
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Koliken, Krämpfe und reißende Schmerzen im Bauch, mit dem Gefühl, als befände sich ein glühendes Eisen darin.
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Kolik, mit viel Blähung, sobald er geht. [300.]
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Kolik, mit Krämpfen in den Gliedmaßen, eisiger Kälte und choleraartiger Diarrhö.
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Gefühl, als wären die Därme wund gescheuert oder herausgezogen.
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Einschießende und krampfartige Schmerzen im Bauch, die sich in die Hypochondrien und Nieren ausbreiten.
STUHL UND ANUS
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Sehr lang anhaltende Verstopfung, gefolgt von trockenen, braunen, massigen Stühlen, dann Diarrhö.
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Hartnäckige Verstopfung, mit Fieber, Hitze, Durst, Schweiß und Schwäche. [310.]
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Stühle schwierig, groß und hart.
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Harte, knotige Stühle wie Schafkot, nur schwer entleert, selbst nach Anwendung von Klystieren.
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Heftige Kolik, mit Einsinken des Bauches und Schmerzen, die ihn zwingen, sich zu winden und doppelt zu krümmen.
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Bauch gespannt und hart, ohne geschwollen zu sein.
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Wiederholte schleimige und blutige Stühle, mit Kolik, Brennen im Darm und Anus, Tenesmus und großer Schwäche.
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Diarrhoische Stühle, mit Krämpfen und Schmerzen in Rücken, Brust, Magen und Bauch, Benommenheit des Kopfes, mit Trunkenheitsgefühl und Prostration.
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Bräunlich-gelbe diarrhoische Stühle, von sehr üblem Geruch.
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Weißliche, choleraartige Stühle, mit Krämpfen, allgemeiner Kälte, schmerzhaftem Druck und Einschnürung im Epigastrium, Kolik und Brennen im Bauch, unlöschbarem Durst, mit häufiger Unfähigkeit zu trinken wegen Krämpfen in Hals und Magen; Schwindel, Brennen im Kopf, Schwäche des Denkens, große Prostration, Abmagerung und Harnverhaltung.
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Bandwürmer, Spulwürmer und besonders Askariden gehen mit dem Stuhl ab.
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Stühle, die nur aus Blut bestehen, mit furchtbarer Kolik und äußerster Schwäche. [320.]
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Schmerzen, als habe er eine Menge eiserner Spitzen im Darm.
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Unwillkürliche Stühle.
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Brennen im Rektum und Anus während des Stuhls.
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Fließende Hämorrhoiden, mit dunklem Blut und anhaltenden brennenden Schmerzen im Rektum.
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Große, entzündete hämorrhoidale Geschwülste.
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Hämorrhoidale Geschwülste, als aus Abszessen hervorgegangen; sie ulzerieren und eitern.
HARNORGANE
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Ständiger Drang zu urinieren, mit Stichen und zermalmenden Schmerzen in den Nieren.
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Häufige Harnentleerung; der Harn ist trüb oder wird es bald.
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Gefühl von Taubheit und Verlegung in den Nieren.
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Gefühl, als wären Nieren und Harnblase ständig voll und geschwollen.
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Drückende und brennende Schmerzen in der Harnblase, mit Harndrang jede Minute; die Harnblase kann nicht die geringste Harnmenge zurückhalten.
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Schwieriges, schmerzhaftes, unterbrochenes Wasserlassen; es hört auf und beginnt im nächsten Augenblick wieder.
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Der Harn meist häufig, reichlich und trüb.
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Fülle und Auftreibung der Harnblase, mit Unfähigkeit zu urinieren.
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Harn trüb, dick und voll Schleim, wie bei Blasenkatarrh. [340.]
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Harnverhaltung, mit Retraktion des Harnröhrenkanals.
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Harn bräunlich oder gelblich und blutig.
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Sehr häufiger Harndrang, mit brennendem Harn, der guttatim abgeht.
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Harn mit gelblichem, gräulichem oder dunklem Sediment.
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Häufiger vergeblicher Harndrang, mit einschießenden und krampfartigen Schmerzen in Nieren und Harnblase und großer Fülle der letzteren.
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Abgang groben Grießes mit dem Harn.
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Klarer Harn, mit kreidigem Sediment, der beim Schütteln wie Milch aussieht.
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Krämpfe in den Nieren, mit häufigem Wasserlassen oder vollständiger Unterdrückung.
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Klarer, reichlicher Harn Tag und Nacht, mit Schwäche, großem Durst, Trockenheit des Mundes; Stühle hart, grau oder dunkel gefärbt, mit vielen anderen, hauptsächlich die Leber und den Magen betreffenden Symptomen.
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Blutung aus der Harnröhre. [350.]
GENITALORGANE
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Männliche.
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Exkoriationen an Vorhaut und Harnröhrenmündung. [360.]
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Absonderung einer dicken, sehr stark riechenden Substanz zwischen Eichel und Vorhaut, die geschwollen sind.
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Brennen, Stechen und Kneifen im Penis.
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Syphilitisch aussehende Pickel am Penis, mit heftigen Schmerzen, die ihn von einem Teil zum anderen durchziehen.
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Geschwüre und pustulöse, herpesartige Akne rosacea am Penis.
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Der Penis wundet sich beim Beischlaf leicht, sogar schon bei einer Erektion.
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Ein verhärtetes Geschwür wie ein Schanker am Penis.
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Schorfiger Herpes am Schamberg.
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Entzündung und Schwellung der Hoden.
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Schwellung des Skrotums, als durch Ansammlung von Serum verursacht.
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Gefühl harter Geschwülste in den Hoden und Samensträngen, mit heftigen Schmerzen in diesen Teilen. [370.]
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Geschwülste wie Bubonen oder Hernien in den Leisten.
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Brennendes Einschießen und tief sitzende Schmerzen im Skrotum und Anus.
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Kleienartiger Herpes, mit starkem Juckreiz des Skrotums.
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Rötung und schmerzhafte Exkoriation zwischen den Schenkeln.
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Große Zunahme des Geschlechtstriebs.
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Der Geschlechtstrieb nimmt durch jeden Versuch seiner Befriedigung zu, bis er ihn zur Onanie und zum Wahnsinn treibt.
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Während des Beischlafs verschwinden alle Leiden, nur um danach verstärkt wiederzukehren.
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Geschlechtliches Verlangen, mit Anfällen von Impotenz.
ATMUNGSAPPARAT. [420.]
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Kratzen im Kehlkopf, mit großer Schleimansammlung, rauher Stimme und rasselnder Atmung.
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Hitze im Kehlkopf, mit dem Gefühl, als sei er ulzeriert und eingeschnitten.
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Gefühl, als befinde sich ätzende Säure im Kehlkopf.
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Verlangen, jede Minute zu husten, um atmen zu können.
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Stimme verändert, tief und nasal.
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Stimme versagt, wie aus Mangel an Atem.
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Heiserkeit und häufige Aphonie, mit Symptomen einer tuberkulösen oder granulären Laryngitis.
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Sehr hervortretende Schwellung der Kehlkopfknorpel.
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Wunder Schmerz im Kehlkopf, mit heftigem reißendem, schabendem Husten, mit eitrigem und blutigem Auswurf.
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Kurzer, trockener und häufiger Husten. [430.]
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Heftiger Husten, deutlich im Rücken, in der Brust und im Bauch empfunden, mit tief sitzenden Schmerzen im Kopf.
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Hartnäckiger, anfallsweiser, erschütternder Husten, mit Kratzen, Brennen, viel Schleim im Kehlkopf und Aphonie.
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Husten, besonders am Abend und in der Nacht.
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Harter, lauter Husten, als würden die Lungen zerrissen.
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Hustenanfälle, oft eine halbe Stunde dauernd, die ihm keine Zeit zum Atmen lassen und mit reichlichem schleimigem Auswurf enden.
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Heiserer Husten, als würde die Brust zerschmettert, mit Blutauswurf, Herzklopfen und Ohnmachtsanfällen.
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Kurzer Husten und Hüsteln, mit Schwere und Stichen in verschiedenen Teilen der Brust und Beklemmung.
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Brennen und Wundheitsgefühl in der ganzen Brust und im Kehlkopf, mit heftigem trockenem Husten und blutigem Auswurf.
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Anfallsweiser Husten, mit Erbrechen von Speisen und Galle; Summen und Klingeln in den Ohren.
HERZ
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Brennen und Gefühl von Gewicht im Herzen, mit Traurigkeit, Qual und Furcht vor dem Tod.
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Stiche und Ameisenlaufen im Herzen, mit großer Angst.
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Einschießen, Krämpfe und Schwäche des Herzens, das zu voll Blut und unfähig zu schlagen scheint, mit Beklemmung; Puls zuerst langsam und voll, dann beschleunigt, hart und dikrot. [470.]
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Gefühl, als seien die Blutgefäße des Herzens und des Kehlkopfes zusammengezogen.
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Heftiges Herzklopfen, mit Erstickungsanfällen bei der geringsten Gemütserregung.
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Stiche und Krämpfe im Herzen, mit dem Gefühl, als werde seine Spitze sehr heftig eingeklemmt.
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Zittern des Herzens, mit dem Gefühl, als schüttle es sich.
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Gefühl, als seien die großen Gefäße des Herzens an verschiedenen Stellen erweitert.
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Schweres und schmerzhaftes Herz.
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Das Herz scheint gelähmt, als könne es nicht mehr schlagen, mit todesähnlicher Schwäche.
HAUT
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Hitze und Feuchtigkeit der Haut, mit Rötung und Juckreiz.
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Übermäßiger Juckreiz am ganzen Körper, besonders am Abend und nachts im Bett.
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Pruritus, mit Stechen und Hitze der Haut. [480.]
-
Die Haut ist sehr empfindlich; sie reißt, ulzeriert und eitert leicht.
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Brennende Hitze der Haut, mit Stichen, Prickeln und miliärem Ausschlag.
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Gefühl, als trüge er ein Bußhemd, das ihn überall sticht.
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Flecken und Schwellungen an verschiedenen Körperteilen, als wäre er geschlagen worden.
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Sehr viele Pickel bilden sich an den Hautporen, mit kleinen Stichen wie Nadelstichen, und hinterlassen Schorfen, vornehmlich im Gesicht und an den Schenkeln, mit Brennen, Frösteln und Fieber.
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Viele Furunkel und Abszesse an verschiedenen Körperteilen.
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Die Haut ist scharlachrot und immer brennend.
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Gefühl an der Haut, als sei sie gekratzt worden.
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Rote Pickel wie Miliaria oder Urtikaria, mit Juckreiz und hartnäckigem Brennen.
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Miliärer Ausschlag, der einen Tag erscheint und am nächsten verschwindet. [490.]
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Juckreiz und Ausschlag wie dichte kleine Krätze oder wie lichen agrius.
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Pustulöser Ausschlag, der confluenten Pocken ähnelt.
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Ausschläge, die Scharlach und Masern nachahmen.
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Haut eisig kalt, bleich oder blau.
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Haut schlaff und ohne Elastizität.
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Calor mordax, mit unangenehmer Trockenheit der Haut.
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Herpes, mit Exkoriation und Schuppen, die sich ständig erneuern.
ALLGEMEINES
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Nervöse Reizung, mit großer Unruhe, obwohl jede Bewegung schwierig und schmerzhaft ist.
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Allgemeines Zittern. [510.]
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Die Schmerzen im Allgemeinen akut, einschießend, krampfartig, mit äußerster Müdigkeit in verschiedenen Teilen des Körpers.
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Brennende, einschießende, reißende, rheumatische und gichtische Schmerzen, vornehmlich verschlimmert am Abend und in der Nacht, durch Lagewechsel, Wind, kalte Luft und Feuchtigkeit sowie durch starke Hitze.
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Kaffee verschlimmert die Schmerzen, lindert sie aber nachher.
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Starke Getränke verschlimmern, aromatische Getränke bessern die Schmerzen.
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Kongestion und Blutwallung im Kopf.
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Unwohlsein und Schwäche, mit ständiger Unruhe.
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Schwächeanfälle, als würde er das Bewusstsein verlieren.
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Häufige Ohnmachten, besonders nach dem Essen oder Trinken.
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Krämpfe und Spasmen verschiedener Art.
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Tetanus, den Kopf rückwärts ziehend, oft mit Übelkeit und Erbrechen. [520.]
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Eklamptische Konvulsionen und unwillkürliche Bewegungen der Gliedmaßen wie bei Chorea.
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Epileptische Krämpfe, beginnend mit Traurigkeit, Unruhe, Schluckauf, Kontraktion des Zwerchfells, Brennen im Magen, Blutandrang zum Kopf; dann Bewusstseinsverlust, Niederfallen, heftige Bewegungen der Gliedmaßen, blutiger Schaum vor dem Mund, Samenverluste, unwillkürliche Stühle und Harnentleerung.
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Große körperliche und geistige Schwäche, mit Melancholie, begleitet von Selbstmordgedanken, und reichlichem Schweiß bei der geringsten Bewegung.
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Neigung zum Frösteln, mit großer Empfindlichkeit gegen Kälte.
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Kältegefühl an einer Stelle, obwohl sie dieselbe Temperatur zeigt wie der Rest des Körpers.
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Äußerste Prostration, mit Verlangen zu sitzen und zu liegen; er findet in keiner Stellung Erleichterung.
RÜCKEN
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Steifigkeit des Nackens. [540.]
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Zusammenziehung des Rumpfes, mit dem Gefühl, als werde der Rücken krumm.
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Schmerzen wie geprellt in den Wirbeln und Nieren.
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Schmerzhaftes Steifigkeitsgefühl, mit Schwäche der ganzen Wirbelsäule.
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Rheumatische Schmerzen im Rücken und zwischen den Schultern.
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Steifigkeit im Rücken und in den Nieren, mit krampfartigen und reißenden Schmerzen, hervorgerufen durch die geringste Bewegung.
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Gefühl, als werde zwischen die Rippen gestochen.
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Lähmungsartige Schwäche der Wirbelsäule und Extremitäten.
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Schmerz, als seien die Schulterblätter zerbrochen.
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Ziehende, einschießende und krampfartige Schmerzen in den Schultergelenken und zwischen den Schulterblättern, besonders beim Bewegen der Arme.
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Gefühl von Schwäche in den Nieren, mit Neigung, ständig liegen zu bleiben. [550.]
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Schwäche der Nieren, die sich in den Rücken ausdehnt.
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Schmerzen äußerster Müdigkeit in den Nieren und im ganzen Kreuzbein, mit großer Schwäche und Unfähigkeit, sich aufrecht zu halten.
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Drehende, stechende Schmerzen in den Nieren.
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Gefühl von Ameisenlaufen und Taubheit in den Nieren.
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Lumbago, mit sehr großer Schwäche.
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Gefühl, als sei ein Nagel in die Nieren getrieben worden.
OBERE EXTREMITÄTEN
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Gefühl, als würden seine Arme durch eiserne Stangen in ihrem Inneren steif ausgestreckt gehalten.
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Brennende und einschießende Schmerzen in den Armen.
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Rote Schwellung der Armgelenke, mit brennenden und reißenden Schmerzen wie bei Rheumatismus.
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Prellschmerzen in den Armen. [560.]
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Krampfhafte Bewegungen der oberen Extremitäten, besonders in den Unterarmen.
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Rote und violette Flecken an den Armen, als wäre er geschlagen worden.
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Erysipelatöse Schwellung der Arme.
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Exkoriierte Stellen an den Armen, wie durch Verbrennungen verursacht.
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Abszesse und Geschwüre an Armen und Händen, bis auf die Knochen eindringend.
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Infiltration der Arme, besonders morgens und nachmittags.
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Lähmungsartige Schwäche der Arme.
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Ausschläge wie Krätze oder Lichen an Armen und Händen.
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Die Hände sind eisig kalt und schlafen ein.
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Geschwüre und Schrunden an den Händen. [570.]
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Schneidendes Gefühl längs der Finger und als wären sie verrenkt oder gebrochen.
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Schwellung der Fingergelenke, mit rheumatischen und gichtischen Schmerzen.
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Tophi in den Fingergelenken, die sich nur sehr schwierig bewegen.
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Die Finger deformiert und kontrahiert.
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Brennende, pochende Schmerzen und Schmerzen wie von Panaritium an den Fingern.
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Kranke und verformte Nägel.
UNTERE EXTREMITÄTEN
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Schmerzliches Gefühl äußerster Müdigkeit in den Hüften, mit Unfähigkeit, sich nach längerem Stillsitzen zu bewegen.
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Steifigkeit, mit einschießenden und krampfartigen Schmerzen im Kreuzbein und Darmbein.
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Hartnäckige Steifigkeit, die sich von der Hüfte bis zum Knie erstreckt.
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Lähmungsartige Schwäche und Lähmung der Beine, mit vollständiger Gefühllosigkeit. [580.]
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Ischias- und rheumatische Schmerzen in den Beinen, die ihn aufschreien lassen, vor allem durch Kälte verschlimmert.
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Brennende Schmerzen in den Schenkeln und Knien.
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Erysipelatöse Schwellung der Beine.
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Krampfartige Schmerzen und akutes Ziehen in den Beinen und am Spann.
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Furunkel und entzündete rote Pickel an verschiedenen Teilen der Beine.
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Rheumatische und gichtische Schmerzen in Beinen und Füßen, besonders in den Fersen.
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Füße geschwollen, rot, brennend; er kann nichts auf ihnen ertragen.
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Geschwür an der Außenseite des rechten Schenkels, wie aus einem Abszess hervorgegangen, tief eindringend und reichlich eiternd.
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Sehr schmerzhafte Furunkel an den Beinen.
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Variköse Schwellung der Beine. [590.]
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Beim Gehen akute Kontraktionen in den Zehenspitzen und unter den Nägeln, mit blutenden Schrunden an den Füßen.
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Einschießende Schmerzen in den Hühneraugen, die sich entzünden.
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Blasen und Geschwüre an den Fußsohlen.
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Die Nägel wachsen schief und schmerzen in den Zehen.
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Kalte Füße.
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Sehr übelriechender Fußschweiß.
SCHLAF
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Ständige Schläfrigkeit, mit Neigung, zu Bett zu gehen.
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Die Augen schließen sich unwillkürlich, wenn die Nacht kommt, und er schläft ein, wo immer er sich befindet.
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Schläft früh ein und erwacht gegen Mitternacht, mit Unfähigkeit, wieder einzuschlafen.
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Unruhiger Schlaf, mit Schreien, Auffahren, Bewegungen der Gliedmaßen und ängstlichen Träumen. [600.]
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Komatöser Schlaf, mit fortwährend störenden Träumen und Schnarchen.
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Langer Schlaf am Morgen, mit Neigung, lange im Bett zu bleiben.
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Schlaf mit häufigen Träumen, abwechselnder Kälte und Hitze und Brennen des ganzen Körpers, heftigem Durst und Schrecken.
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Nicht erquickender Schlaf; beim Erwachen fühlt er sich müde, als habe er überhaupt nicht geschlafen.
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Schlaflosigkeit durch übermäßige nervöse Erregung.
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Schlaflosigkeit viele Nächte lang, mit Ermattung, schmerzhafter Müdigkeit und Schwäche.
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Traurige Träume oder Träume von den Geschäften des Tages.
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Unangenehme und schreckliche Träume.
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Träume von epidemischen, ansteckenden Krankheiten und besonders von Wasserscheu.
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Träume von Reisen, von üppigem Leben, von Vergnügungen und Genüssen. [610.]
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Träume vom Sturz aus furchtbarer Höhe, mit aufgeregtem Erwachen, Blutandrang zum Kopf und Herzklopfen.
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Träume davon, in Gesellschaft zu sein und an einem freudigen Fest teilzunehmen.
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Träume von Streit und Zank.
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Ängstliche Träume, die er nicht näher bestimmen kann.
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Frösteln und Schauder am Kopf und im Rücken.
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Kälte und Frösteln, gefolgt von brennender Hitze mit Kopfschmerz.
BEDINGUNGEN
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Verschlimmerung.
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( Morgen ), Beim Erwachen, Schleimabsonderung.
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( Nachmittag ), Kopfschmerz; Zahnschmerz; krankhafter Hunger; Juckreiz usw. an der Vulva.
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( Abend ), Kopfschmerz; Anfälle von Taubheit; Zahnschmerz; krankhafter Hunger; Magenschmerz; Husten; Husten mit Fieber usw.; Juckreiz; brennende usw. Schmerzen; Fieber.
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( Nacht ), Gefühl von sich im Kopf bewegenden Gegenständen usw.; Schmerzen in hohlen Zähnen; Zahnschmerz; krankhafter Hunger; Schleimabsonderung; Magenschmerzen; im Bett Juckreiz an der Vulva; Husten im Liegen; Husten mit Fieber usw.; Juckreiz am ganzen Körper; Brennen usw.; Schmerz; Fieber.
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( Im Freien ), Schleimabsonderung usw.
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( Starke Luft ), Schwindel.
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( Luftzug ), Schmerzen in den Zähnen usw.
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( Örtliche Anwendung ), Schmerzen in den Augen.
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( Kaffee ), Zahnschmerz eine Zeitlang; zunächst verschlimmernd.
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( Nach dem Beischlaf ), Alle Leiden.
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( Kälte ), Ulzerierte Stellen im Hals; Schmerzen in den Beinen.
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( Kalte Luft ), Schmerzen in hohlen Zähnen; brennende usw. Schmerzen.
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( Durch kalte Dinge ), Zahnschmerz.
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( Geringste Berührung ), Zahnschmerz.