Arum Triphyllum
Indische Rübe (Araceae)
By H.C. Allen — Leitsymptome wichtiger Mittel der homöopathischen Materia Medica
Schnupfen; scharf, fließend; Nasenlöcher wund. Die Nase fühlt sich trotz des wässrigen Ausflusses verstopft an (vergleiche Am. c., Samb., Sinap.); Niesen < nachts. Scharfer, jauchiger Ausfluss, der die Innenseite der Nase, die Nasenflügel und die Oberlippe wund macht (Ars., Cepa). Ständiges Bohren in der Nase, bis sie blutet; Bohren mit dem Finger in die Seite der Nase. Zupft an den Lippen, bis sie bluten; Mundwinkel wund, rissig, blutend (mit bösartiger Tendenz, Cund.); beißt die Nägel, bis die Finger bluten. Die Kranken zupfen und bohren in den wunden blutenden Flächen, obwohl dies sehr schmerzhaft ist; sie schreien vor Schmerzen, setzen das Bohren aber fort (bei Diphtherie, Scharlach, Typhus). Kinder verweigern Nahrung und Trank wegen der Wundheit von Mund und Hals (Mer.); sind schlaflos. Speichel reichlich, scharf, zerfrisst die Schleimhaut; Zunge und Wangenschleimhaut wund und blutend. Aphonie: vollständig, nach Exposition gegen Nordwestwinde (Acon., Hep.); vom Singen (Arg. n., Caust., Phos., Sel.). Predigerhals; Stimme heiser, unsicher, unbeherrschbar, fortwährend wechselnd; schlimmer vom Reden, Sprechen oder Singen; Redner, Sänger, Schauspieler. Abschuppung in großen Fetzen, zum zweiten oder dritten Mal, bei Scharlach. Typhöser Scharlach, mit Apathie, spärlichem oder unterdrücktem Harn; bedrohte Urämie. Der wunde Mund und die wunde Nase sind richtunggebend bei bösartigem Scharlach und Diphtherie.
Beziehungen. - Nützlich: nach Hep. und Nit. ac. bei trockenem, heiserem, kruppigem Husten; nach Caust. und Hep. bei morgendlicher Heiserkeit und Schwerhörigkeit sowie bei Scharlach. Sollte nicht in niedriger Potenz gegeben oder oft wiederholt werden, da häufig schlimme Wirkungen folgen. - Dr. L. Die höheren Potenzen wirken am schnellsten und wirksamsten.